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ERC veröffentlicht Ausschreibung der Starting Grants 2015

07.10.2014

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat am 7. Oktober 2014 die Starting Grant-Ausschreibung 2015 veröffentlicht.

Der ERC fördert hoch innovative ("high gain / high risk") Projekte einzelner Teams, die von einem "Principal Investigator" geleitet werden. Kriterien der Auswahl sind die wissenschaftliche Exzellenz des Principal Investigator und die Qualität des vorgeschlagenen Projekts.

Die Zielgruppe der ERC Starting Grants sind exzellente Nachwuchswissenschaftler/innen, die eine eigene unabhängige Karriere starten, eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen möchten.

Bewertet wird die Exzellenz der Antragsteller anhand ihres 'track record' mit Blick auf Publikationen in anerkannten internationalen disziplinübergreifenden oder Fachzeitschriften des jeweiligen Wissenschaftsfelds, Präsentationen auf etablierten internationalen Konferenzen, Patenten oder verliehenen Auszeichnungen und Preisen.  

Es können in der Regel bis zu 1,5 Mio. EUR für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren beantragt werden.

Wissenschaftler/innen können einen Antrag stellen, wenn sie sich zwischen 2 - 7 Jahren nach der Promotion befinden.

Für Mediziner gelten besondere Bedingungen der Antragstellung, da der ERC die Titel 'MD' und 'Dr. med.' nicht als dem PhD gleichwertig anerkennt.

Antragsteller müssen daher entweder sowohl den Dr. med. / MD als auch einen PhD erworben haben oder alternativ den Nachweis einer 'gleichwertigen' Ernennung (Postdoctoral Fellowship, Professur) erbringen. Aufgrund diese zusätzlichen Anforderung verschiebt sich für Mediziner sich das Zeitfenster für die Antragsberechtigung auf 4 - 9 Jahre nach Erwerb des Doktortitels.

Sofern Antragsteller sowohl den Dr. med. als auch einen PhD erworben haben, wird das Zeitfenster vom Datum des Erwerbs desjenigen Titels gerechnet, der zur Antragstellung berechtigt.

Das elektronische Einreichungssystem ist geöffnet und die Templates für die Antragsunterlagen können dort nach Registrierung heruntergeladen werden: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/9064-erc-stg-2015.html#tab3

Die Antragsfrist endet am 3. Februar 2015 (17 Uhr; Brüsseler Zeit).

Weitere Informationen zu den Starting Grants finden Interessenten auf der Seite der NKS ERC: http://www.eubuero.de/erc-stg.htm

 

 

Teilassoziierung der Schweiz an Horizon 2020  

17.09.2014

Die zuständigen Schweizer Behörden und die Europäische Kommission haben mitgeteilt, dass eine Teilassoziierung der Schweiz an Horizon 2020 erreicht wurde. Das entsprechende Abkommen wird voraussichtlich im Dezember 2014 unterzeichnet, gilt jedoch rückwirkend ab dem 15. September 2014 und zunächst bis Ende 2016.

Wissenschaftler und Einrichtungen in der Schweiz können damit als gleichberechtigte Partner in den Programmlinien der ersten Säule („Exzellente Wissenschaft“: Europäischer Forschungsrat - ERC, Marie Sklodowska Curie Maßnahmen, Künftige und neu entstehende Technologie - FET, Forschungsinfrastrukturen) sowie am Programmteil "Spreading Excellence and Widening Participatio"n teilnehmen und Förderung erhalten.

Bei den übrigen Ausschreibungen (zweite und dritten Säule von Horizon 2020) werden Einrichtungen aus der Schweiz weiterhin als Teilnehmer aus einem Drittstaat behandelt. Die Schweizer Behörden stellen jedoch für die Teilnahme von Schweizer Einrichtungen an diesen Programmteilen eigene Fördermittel zur Verfügung.

Weitere Informationen hierzu:

 

 

Innovative Medicines Initiative veröffentlicht Entwürfe der zweiten Ausschreibung
15.09.2014

Die Innovative Medicines Initiative 2 (IMI 2) hat die Ausschreibungsentwürfe für den 2. IMI Aufruf im neuen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "HORIZONT 2020" auf ihrer Homepage veröffentlicht. Es werden aktuell drei Themen (Topics) diskutiert:

• RADAR: Remote assessment of disease and relapse
• Assessing risk and progression of prediabetes and type 2 diabetes to enable disease modification
• Towards a quantitative biological approach for neuropsychiatry


Die Kurzbeschreibungen der Ausschreibungsthemen finden Interessenten unter: http://www.imi.europa.eu/content/future-topics 
Interessenten sollten aber beachten, dass es Änderungen der Ausschreibungstexte geben kann. Die finalen Ausschreibungstexte werden erst nach Annahme durch das IMI2 Governing Board auf der offiziellen IMI2 Webseite veröffentlicht: http://www.imi.europa.eu 

Weitere Informationen zur IMI2 sowie zu den aktuellen Ausschreibungsthemen erhalten Interessenten auch im Rahmen des IMI2 Open Info Day am 30.09.2014 in Brüssel: http://www.imi.europa.eu/events/2014/06/16/imi-2-open-info-day-2014 

Die IMI2 Partnering Plattform wurde für die oben genannten drei Topics aktualisiert. Interessenten können hier íhr Profil veröffentlichen und nach geeigneten Kooperationspartnern suchen: http://www.imi-partnering.eu

 

 

 

Aufruf der MSCA Innovative Training Networks 2015 veröffentlicht
04.09.2014

Die Europäische Kommission hat die zweite Ausschreibung der „Innovative Training Networks (ITN)“ im Marie Sklodowska-Curie Programm (HORIZONT 2020) veröffentlicht.

Im Zentrum der ITN steht die strukturierte Doktorandenausbildung auf der Basis eines innovativen Forschungs- und Ausbildungsprojektes. Ein wesentliches Ziel ist die transnationale und intersektorale Mobilität der Nachwuchswissenschaftler.  Zusätzlich zu akademischen Partnern wie Universitäten und Forschungszentren müssen daher auch nicht-akademische Partnerund hier insbesondere Unternehmen im Konsortium  vertreten sein, um den geförderten Doktoranden frühzeitig Einblicke in andere Sektoren zu ermöglichen.

Finanziert werden die Gehälter der auszubildenden Doktoranden, Forschungs- und Trainingskosten, Management und indirekte Kosten.

Die ITN sind in drei Förderformen gegliedert: European Training Networks (ETN), European Industrial Doctorates (EID) und European Joint Doctorates (EJD). Da für diese unterschiedliche Antragsbedingungen gelten, sollten potentielle Antragsteller den Leitfaden zur Antragstellung (Guide for Applicants) beachten. Der größte Teil des Budgets entfällt auf die "European Training Networks".  

Die Antragsfrist für diese Ausschreibung endet am 13. Januar 2015, 17 Uhr (Brüsseler Zeit).

Die Antragsunterlagen des Aufrufs sind über das Participant Portal (Home: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/home.html ) und dort unter "Funding Opportunities" / "Calls" zugänglich.

 

 

Öffentliche Konsultation der EU-Kommission zum Arbeitsprogramm GESUNDHEIT 2016/2017
21.08.2014

Derzeit laufen die Vorbereitungen der Europäischen Kommission für das nächste zweijährige Arbeitsprogramm in der Gesellschaftlichen Herausforderung 1 "Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen" des neuen Rahmenprogramms HORIZONT 2020.

Hierzu führt die Kommission in Vorbereitung des Arbeitsprogramms 2016/2017  eine europaweite Konsultation ihrer Zielgruppen durch.
Interessengruppen sind aufgefordert, die aus ihrer Sicht wesentlichen Wissenslücken, Forschungsfragen und Innovationsbedarfe kurz zu umreißen und der EU-Kommission mitzuteilen.

Die Konsultation richtet sich explizit an Interessengruppen oder Netzwerke. Die Einsendung von Einzelbeiträgen ist nicht gewünscht, ebenso sollten KEINE konkreten Vorschläge zu möglichen zukünftigen Ausschreibungsthemen ("Topics") eingesendet werden.

Sofern Interessenten an der Konsultation teilnehmen möchten, sollten diese ihre Empfehlungen in die von der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellte Tabelle eintragen und diese nach der Programmstruktur der Gesellschaftlichen Herausforderung „Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen“ einordnen. Hintergründe zur Programmstruktur können dem  Spezifischen Programm von Horizont 2020 entnommen werden (http://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/legal_basis/sp/h2020-sp_en.pdf , siehe besonders S. 35-39).

Als thematische Hintergrundinformation stellt die Europäische Kommission den Bericht der Beratergruppe für die Gesellschaftliche Herausforderung „Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen“ zu ihren Prioritäten für das Arbeitsprogramm 2016/2017 zur Verfügung.

Teilnehmer der Konsultation sollten ihr Feedback in der bereitgestellten Tabelle bis spätestens 20. September 2014 direkt an die Europäische Kommission:  RTD-HEALTH-H2020-STAKEHOLDERS@ec.europa.eu  schicken.

Die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften bittet Teilnehmer der Konsultation darum, ihre Empfehlungen parallel auch an sie zu schicken (E-Mail : nks-lebenswissenschaften@dlr.de), damit ihre Mitarbeiter im Programmausschuss die Interessen deutscher Stakeholder vertreten können.

 

 

KoWi-Umfrage zur ersten Ausschreibungsrunde in HORIZONT 2020
07.08.2014

Die erste Ausschreibungsrunde von HORIZONT 2020 ist fast abgeschlossen, die zweite hat begonnen, die Vorbereitung des nächsten Arbeitsprogramms für 2016-17 stehen an: Zeit, eine erste Bilanz zur Funktionsweise und Ausrichtung des neuen Rahmenprogramms zu ziehen.

In Kooperation mit ihren Schwesterbüros im internationalen IGLO-Netzwerk („Informal Group of RTD Liaison Offices in Brussels“ http://www.iglortd.org/pages/about-iglo) möchte die "Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen" (KoWi) Erfahrungen von Teilnehmern der ersten Ausschreibungen von HORIZONT 2020 aus verschiedenen Ländern sammeln, um sie gebündelt auf informellem Weg an die EU-Kommission und Exekutivagenturen (EA) weiterzugeben. 

KoWi bittet Teilnehmer der ersten Ausschreibungsrunde, mit Hilfe des angehängten Fragebodens ihre Erfahrungen zu den folgenden vier Bereichen mitzuteilen:

1. Charakter der Arbeitsprogramme und Ausschreibungen
2. Technische Funktionalität des Participant Portals
3. Begutachtung, Evaluation Summary Reports
4. Leitfäden zu rechtlichen und finanziellen Regelungen von HORIZONT 2020

Es geht nicht darum, allgemeine Kritik am Programm zu üben, sondern der Kommission konkrete und konstruktive Rückmeldung zu geben und, wo möglich, realistische Vorschläge für die weitere Verbesserung der Umsetzung von HORIZONT 2020 zu machen.
Die Beiträge zu einzelnen Fragen müssen nicht umfangreich sein, Stichpunkte genügen. Fragen, zu denen es keine Erfahrungen gibt, können unbearbeitet bleiben.

Rückmeldungen der deutschen Teilnehmer und aus den Ländern der anderen IGLO-Büros werden zusammengefasst, so dass sich ein Überblick über die bisher gesammelten Erfahrungen in Europa ergeben sollte. Die Ergebnisse werden auf informellem Wege, ggf. auch im Rahmen eines Workshops, an die jeweiligen Ansprechpartner/innen der Kommission und der EA weitergegeben.

Teilnehmer der Umfrage sollten den ausgefüllten Fragebogen bis zum 1. Oktober an Mareike Schmitt (ms@kowi.de) schicken, die auch bei Rückfragen zur Verfügung steht. 

 

 

"Science 2.0" - Hintergrundpapier und öffentliche Konsultation der EU-Kommission

28.07.2014

Die Europäische Kommission hat eine öffentliche Konsultation zum Thema "Science 2.0': Science in Transition" gestartet und hierzu ein Hintergrundpapier veröffentlicht.

Mit dem Konzept "Science 2.0" werden irreversible systemische Veränderungen im Wissenschaftsbetrieb umschrieben, die mit Digitalisierung und Globalisierung der Forschung und der verstärkten gesellschaftlichen Forderung, die 'großen Herausforderungen' anzugehen, verbunden seien. Die Veränderungen betreffen danach zentrale Charakteristika des Wissenschaftssystems von der Art und Weise, in der Forschung betrieben (und finanziert) wird, über die Verbreitung und Bewertung von Forschungsergebnissen bis hin zu den beteiligten Akteuren.

Bis zum 30. September 2014. können interessierte Bürger, Organisationen und Behörden online an der Konsultation teilnehmen.

Interessenten erhalten Zugang zum Hintergrundpapier und zur Konsultation über folgenden Link:
http://ec.europa.eu/research/consultations/science-2.0/consultation_en.htm

 

 

Innovative Medicines Initiative 2 veröffentlicht ihren ersten Aufruf : Diabetes und Retinaerkrankungen

10.07.2014

Wie angekündigt, hat die Innovative Medicines Initiative (IMI-2) am 9. Juli ihren ersten Aufruf im neuen Rahmenprogramm veröffentlicht.

Aufgerufen sind Interessenbekundungen für zwei Themen:

Type 1 diabetes
IMI2-2014-01-01
Translational approaches to disease modifying therapy of Type 1 Diabetes Mellitus (T1DM)

Retinal diseases
IMI2-2014-01-02
Discovery and validation of novel endpoints in dry age-related macular degeneration and diabetic retinopathy

Die Innovative Medicines Initiative wurde als 'Gemeinsames Unternehmen' der Europäischen Kommission und den in der EFPIA vertretenen Unternehmen der Pharmazeutischen Indisutrie gegeründet. Sie verfolgt insbebsondere das Ziel, die Entwicklung neuer und wirksamerer Medikamente zu beschleunigen. Hierfür unterstützt IMI durch eigene Aufrufe vorwettbewerbliche pharmazeutische Forschung und Entwicklung.

In den Projekten der IMI arbeiten die an einem Thema interessierten EFPIA-Unternehmen mit Partnern aus Hochschulen, öffentlichen Forschungseinrichtungen sowie Kleinen und Mittleren Unternehmen (nicht Mitglieder der EFPIA) zusammen.

Während IMI aus dem Rahmeprogramm für Forschung und Entwicklung gefördert wird, gibt es für das Auswahlvefahren und für die Geistigen Eigentumsrechte zum Teil abweichende Regelungen.

Die Antragstellung erfolgt in zwei Schritten. Auf die veröffentlichten Aufrufe können sich Bewerberkonsortien bestehend aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und KMU mit einer 'Interessenbekundung' bewerben. Nach dem Peer Review der eingegangenen EoI  werden erfolgreiche Konsortien eingeladen, zusammen mit den zum Zeitpunkt der Ausschreibung bereits feststehenden EFPIA-Partnern als Projektkonsortium einen Vollantrag einzureichen.

Der (vorläufige) Zeitplan für den jetzt veröffentlichten Aufruf:

Einreichungsfrist der 1. Stufe (EoI):        12. November 2014, 17:00 (Brüsseler Zeit).
Mitteilung zur 1. Stufe:                        22. Januar 2015
Einreichungsfrist der 2. Stufe:                21. April 2015, 17:00.
Mitteilung zur 2. Stufe:                          9. Juni 2015.
Vertragsunterschrift:                        30. Juli 2015.

Weitere Informationen zum Aufruf sind auf der IMI Webseite erhältlich: http://www.imi.europa.eu/content/imi-2-call-1-0

Auf den IMI-Webseiten wird ein Partner Search Tool angeboten: http://www.imi.europa.eu/content/partner-search

 

 

Ausschreibung „Twinning“ im Teilprogramm „Spreading Excellence and Widening Participation“ veröffentlicht

04.07.2014

Das Teilprogramm „Spreading Excellence and Widening Participation“ innerhalb des Rahmenprogramms "HORIZONT 2020" zielt darauf ab, die Innovationskraft von Staaten und Regionen zu stärken, die im europäischen Vergleich in Forschung und Innovation unterdurchschnittlich abschneiden.

Seine Zielländer sind: Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern, sowie (unter Voraussetzung der Assoziierung zu Horizon 2020) Albanien, Bosnien und Herzegowina, Republik Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Serbien und Türkei.

Die Förderlinie „Twinning“, deren Aufruf am 2. Juli 2014 veröffentlicht wurde, ziel auf die Stärkung einzelner wissenschaftlicher Einrichtungen in den Zielländern, deren Weiterentwicklung und Einbindung in internationale wissenschaftliche Netzwerke in einem spezifischen Forschungsgebiet durch die Zusammenarbeit mit mindestens zwei in diesem Gebiet führenden Forschungseinrichtungen (z.B. Universitäten, Forschungsinstitute) gefördert werden soll.

Institutionen aus Deutschland können in der Rolle als wissenschaftlich ausgewiesene Partner in einem solchen Netzwerk teilnehmen.

Finanziert werden im Rahmen der Förderform „Coordination and Support Action“ Aktivitäten zum wissenschaftlichen Austausch, Besuch und Veranstaltung von Konferenzen, Summer Schools, etc. gemeinsame Veröffentlichungen und ähnliches. Personalkosten für wissenschaftliche Stellen werden nicht gefördert.

Für eine Laufzeit von drei Jahren steht für die ausgewählten Projekte eine Fördersumme von je bis zu 1 Mio. EUR zur Verfügung.

Die Frist für die Einreichung von Projektanträgen war ursprünglich für den 2. Dezember 2014 angesetzt, wird jedoch voraussichtlich auf den 7. Mai 2015 verschoben.

 

 

 

Aufrufe für 'Projekte' und 'Operating Grants' im Dritten Aktionsprogramm Gesundheit veröffentlicht
23.06.2014

Ende Mai hat die Europäische Kommission das Arbeitsprogramm 2014 für das Dritte Aktionsprogramm Gesundheit ("Third Programme of the Union's action in the field of health, 2014 - 2020") veröffentlicht.

Das Programm umfasst die folgenden vier spezifischen Ziele:

  • "Promoting health, preventing diseases and fostering supportive environments for healthy lifestyles taking into account the 'health in all policies' principle";
  • "Protecting Union citizens from serious corss-border health threats";
  • "Contributing to innovative, efficient and sustainable health systems";
  • "Facilitating access to better and safer healthcare for Union citizens".


Die 2014 unter den allgemeinen Programmzielen konkret aufgerufenen Maßnahmen können Interessenten dem jährlichen Arbeitsplan 2014 entnehmen:

Annual Work Plan 2014
http://ec.europa.eu/chafea/health/index.html


Inzwischen hat die Europäische Kommission auch die Aufrufe 2014 für Projekte und Operating Grants im Dritten Aktionsprogramm Gesundheit veröffentlicht, die Interessenten unter folgenden Links finden:

Call for Projects
http://ec.europa.eu/chafea/health/projects.html

Call for Operating Grants
http://ec.europa.eu/chafea/health/grants.html


Es werden ausschließlich transnationale Projekte gefördert, die nicht nur das thematische Gebiet, sondern auch die spezifische Zielstellung der ausgeschriebenen Maßnahme adressieren und den europäischen Mehrwert überzeugend begründen.

An einem Antrag müssen mind. drei voneinander unabhängige Rechtspersonen aus drei am Programm teilnehmenden Staaten beteiligt sein.

Interessenten sollten beachten, dass im "Public Health Programme" eigene Regelungen zur Kofinanzierung gelten. Der EU-Beitrag zu den geplanten Projektkosten beträgt in der Regel max. 60%. Der Eigenanteil von 40% kann von den Projektteilnehmern durch finanzielle Mittel oder durch den Einsatz fest angestellten Personals im Projekt erbracht werden.

Die Einreichung des Antrags erfolgt - anders als in den Vorjahren - über das "Participant Portal" der EU-Kommission.
Die Einreichungsfrist endet für beide Aufrufe am 25. September 2014.

 

 

 

Aufruf für ERC Advanced Grant 2014 veröffentlicht
17.06.2014

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat am 17. Juni 2014 den Aufruf für den ERC Advanced Grant 2014 veröffentlicht.

Der ERC fördert in thematisch offenen Ausschreibungen ambitionierte, hoch innovative, risikoreiche und bahnbrechende Vorhaben der Grundlagen- bzw. 'Pionierforschung', die auch auf die Art der Forschung in ihrem Gebiet oder über Forschungsfelder eine potenziell große Wirkung haben.

Interdisziplinäre Ansätze, Forschung in neuen oder entstehenden Forschungsfeldern und Vorhaben, die unkonventionelle Ansätze verfolgen, werden in besonderer Weise zur Teilnahme ermutigt.
Der ERC fördert keine Verbundprojekte, sondern einzelne Forscherteams unter der Leitung eines 'Principal Investigator' (PI).

Der ERC Advanced Grant richtet sich an Forscher mit einem anerkannten herausragenden 'track record' in der Forschung innerhalb der letzten zehn Jahre.
Bewertet wird dieser anhand der Publikationen in wichtigen internationalen Zeitschriften, Patenten, Präsentationen auf Einladung in international etablierten Konferenzen, der Organisation internationaler Konferenzen (Steering / Organising Committee), internationaler Preise/ Akademiemitgliedschaften, wesentlichen Beiträgen zur Karriereentwicklung exzellenter Forscher etc.

Die wissenschaftliche Exzellenz des PI ist neben der Qualität und Durchführbarkeit des Projekts das einzige Kriterium für die Auswahl der Projekte.

Es wird vorausgesetzt, dass der PI eines ERC Advanced Grant mind. 30% seiner gesamten Arbeitszeit im ERC-Projekt aufbringt.

Die max. Fördersumme beträgt 2.500.000 EUR bei einer Projektlaufzeit von 5 Jahren. In diesem Betrag ist der Pauschalbeitrag zu den indirekten Kosten enthalten.
Bei Vorliegen definierter Voraussetzungen kann dieser Betrag um zusätzliche 1.000.000 EUR aufgestockt werden.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Participant Portal der EU-Kommission.
Die Einreichungsfrist endet am 21. Oktober 2014, 17:00 (Brüsseler Ortszeit).

Weitere Informationen und Dokumente finden Interessenten unter folgendem Link:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/calls/erc-2014-adg.html

 

 

Arbeitsplan 2014 im neuen "Public Health Programme" veröffentlicht

30.05.2014

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2014 für das "Public Health Programme" (Third Programme of the Union's action in the field of health, 2014 - 2020) veröffentlicht.

Das Programm umfasst vier spezifische Ziele:

  • Promoting health, preventing diseases and fostering supportive environments for healthy lifestyles taking into account the 'health in all policies' principle;
  • Protecting Union citizens from serious corss-border health threats;
  • Contributing to innovative, efficient and sustainable health systems;
  • Facilitating access to better and safer healthcare for Union citizens.


Die im Arbeitsplan 2014 unter diesen Zielen konkret aufgerufenen Maßnahmen können Interessenten dem Annex I sowie dem

Call for Projects
http://ec.europa.eu/chafea/health/projects.html

oder dem

Call for Operating Grants
http://ec.europa.eu/chafea/health/grants.html

entnehmen.

Interessenten sollten beachten, dass im "Public Health Programme" eigene Regelungen zur Kofinanzierung gelten. Der EU-Beitrag zu den geplanten Projektkosten beträgt in der Regel max. 60%. Der Eigenanteil von 40% kann von den Projektteilnehmern unter anderem durch den Einsatz fest angestellten Personals im Projekt erbracht werden.

Es werden ausschließlich transnationale Projekte gefördert, die nicht nur das thematische Gebiet, sondern auch die spezifische Beschreibung einer ausgeschriebenen Maßnahme überzeugend adressieren und den europäischen Mehrwert darlegen können.

An einem Antrag müssen mindestens drei voneinander unabhängige Rechtspersonen aus drei am "Public Health Programme" teilnehmenden Staaten beteiligt ein.  

Die Einreichung des Antrags erfolgt über das "Participant Portal" der EU-Kommission. Für die Antragstellung ist die Verwendung des "Participant Identification Code" (PIC) der Einrichtung erforderlich.

Am 10. Juni 2014 findet in Luxemburg ein Informationstag zum neuen Programm statt. Hinweise zur Anmeldung für die Veranstaltung finden Interessenten unter folgendem Link:
http://ec.europa.eu/chafea/health/infoday-10062014_en.html

 

 

Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2) - Auftaktveranstaltung des BMBF
19.05.2014

Das BMBF, die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L), die Vereinigung deutscher Biotechnologie-Unternehmen (VBU) sowie der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen werden am 10. Juli 2014 gemeinsam in einer Auftaktveranstaltung über die Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2) informieren.

IMI2 ist eine Public-Private Partnership der Europäischen Kommission und des europäischen Pharmaverbands EFPIA mit einem Gesamtbudget von 3,3 Milliarden Euro zur Förderung der biomedizinischen Forschung.

Neben Informationen zur strategischen Forschungsagenda und zu den Beteiligungsregeln von IMI2, sollen Erfahrungsberichte bisheriger IMI-Partner diskutiert werden. Darüber hinaus wird über die Themen des ersten Calls von IMI2 informiert, so dass Interessenten vor Ort erste Kontakte für eine Teilnahme knüpfen können.

Im Rahmen eines 2-minütigen Kurzvortrags können Interessenten in einem der drei Workshops zu den Themen des ersten Aufrufs von IMI2 „Workshop 1: Diabetes“, „Workshop 2: Retinal Diseases“ und „Workshop 3: RADAR" Ihre Expertise vorstellen und den anderen Teilnehmern kurz und prägnant mitteilen können, mit welcher Expertise sich ihre Organisationen in ein IMI-Konsortium einbringen könnten. Da nur eine begrenzte Anzahl von Kurzvorträgen möglich ist, wird bei der Vergabe der Vorträge nach dem Verfahren „First come – First serve“ verfahren. Ein weiterer Workshop wird zum Thema "Geistige Eigentumsrechte (IPR) in der IMI2" angeboten.

Auf der Veranstaltung wird es zudem einen kurzen Rückblick auf die bisherigen IMI-Calls geben. Möglichkeiten zur Unterstützung deutscher Antragsteller durch die NKS-L werden vorgestellt. Der erste IMI2 Call soll am 9. Juli 2014 veröffentlicht werden.

Registrierung & Programm sind unter folgendem Link möglich: www.dechema.de/imi2
 

 

Erster Aufruf der MSC Individual Fellowships

Die Europäische Kommission hat im März den ersten Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für die neuen Marie-Sklodowska-Curie (MSC) Individual Fellowships veröffentlicht.

Das Ziel der MSC Indidividual Fellowships ist es, einen Beitrag zur Diversifizierung individuelle Kompetenzen durch fortgeschrittenes Training, durch internationale und intersektorale Mobilität der Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu leisten. Im Zentrum steht ein eigenes Forschungsprojekt, ergänzt um wissenschaftliches, technisches Training sowie die Vermittlung von "Transferable Skills".

Der Aufruf richtet sich an 'Erfahrene Wissenschaftler/-innen', die zum Zeitpunkt der Einreichung über einen Doktorgrad oder über mindestens vier Jahre Forschungserfahrung (Vollzeit) verfügen.

Die aus dem Vorgängerprogramm bekannten Fellowships wurden mit anderen Grants zu zwei Arten zusammengefasst: European Fellowships und Global Fellowships.

Global Fellowships umfassen eine 12 - 24 Monate dauernde "Outgoing Phase", die an einer Partnerinstitution in einem Drittland absolviert wird sowie eine 12 Monate dauernde, verbindlich vorgeschriebene "Return Phase" an der eigenen Gasteinrichtung.

Wie bisher gilt für die IF das "Mobilitätskriterium", nach dem ein Wissenschaftler nicht mehr als 12 Monate in den vergangenen 3 Jahren vor der Einreichungsfrist im Land der Gasteinrichtung gelebt bzw. gearbeitet haben darf. Besondere Bedingungen gelten für das Career Restart (CAR) Panel und das Reintegration Panel (RI)

Interessenten sollten beachten, dass der Antrag eng mit ihrem Supervisor abgestimmt werden sollte. Zudem können Anträge nur vom Supervisor als Vertreter der Gasteinrichtung den Antrag elektronisch einreichen.

Die Einreichungsfrist endet am 11. September 2014, 17:00.
Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Participant Portal der EU-Kommission.

Die Einreichungsunterlagen sind im Portal unter folgendem Link erhältlich:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/calls/h2020-msca-if-2014.html
 

 

 

Innovative Medicines Initiative (2) : Vorankündigung möglicher Themen des ersten Aufrufs
25.04.2014

Die Innovative Medicines Initiative Joint Undertaking (IMI JU) hat am 22. April 2014 mögliche Themen für den 1. Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen der IMI2 vorveröffentlicht.

Die Veröffentlichung des 1. Aufrufs soll gemeinsam mit dem offiziellen Start der IMI2 JU am 10. Juli 2014 erfolgen.

Der erste Aufruf der IMI2 wird voraussichtlich folgende Ausschreibungsthemen umfassen:

  • Translational approaches to disease modifying therapy of Type 1 Diabetes Mellitus (T1DM)
  • Discovery and validation of novel endpoints in retinal diseases
  • RADAR: Remote assessment of disease and relapse


Die Zusammenfassung der vorläufigen Ausschreibungsthemen finden Interessenten auf den Internetseiten der IMI: http://www.imi.europa.eu/content/future-topics

Interessenten sollten allerdings beachten, dass alle Informationen zu IMI2 und den Ausschreibungsthemen vorläufig sind und noch Änderungen unterliegen können.
Die endgültigen Themen werden erst nach Verabschiedung der Verordnung zu IMI2 und der offiziellen Annahme der Topics durch das IMI Governing Board bekanntgegeben.

Zur Unterstützung bei der Partnersuche können Interessenten die IMI Partnering Plattform des BMBF (http://www.imi-partnering.eu) oder das offizielle IMI Partner Search Tool der IMI JU nutzen.

 

 

JPI "A Healthy Diet for a Healthy Life" veröffentlicht Aufruf "Biomarker"
25.04.2014

Die Joint Programming Initiative "A Healthy Diet for a Healthy Life" hat am 14. April einen Aufruf zur Einreichung von Forschungsvorhaben mit dem Titel "Biomarkers for Nutrition and Health" veröffentlicht.
Gefördert werden transnationale Verbundvorhaben von Institutionen aus den an der JPI teilnehmenden Staaten und dabei insbesondere interdisziplinäre und innovative Ansätze zur Validierung von Biomarkern als Indikatoren für Ernährungsstatus, Nahrungsaufnahme und Gefährdung durch Nahrungsbestandteile im Bereich Ernährung und Gesundheit.

Die Gemeinsame Programmplanung stellt eine verstärkte Kooperation der jeweils teilnehmenden Staaten in einem definierten Themenfeld der so genannten "Großen Gesellschaftlichen Herausforderungen" dar. Wie in den ERA-NET werden transnationale Aufrufe der teilnehmenden Staaten veröffentlicht und Projektvorschläge in einem internationalen Peer Review begutachtet. Die Förderung erhalten teilnehmende Institutionen von ihrer jeweiligen nationalen Förderinstitution. Für ihre Teilnahme gelten die jeweiligen nationalen Fördervoraussetzungen und -bestimmungen. Interessenten sollten daher nicht nur die jeweiligen nationalen Förderbedingungen zur Kenntnis nehmen, sondern auch Kontakt mit den in den Unterlagen angegebenen Personen aufnehmen.

Für deutsche Teilnehmer an transnationalen Projektvorschlägen zuständig ist:

Frau Dr. Annika Fuchs
Tel.: +49 228 68453746
Fax: +49 228 68453041
E-Mail: annika.fuchs@ble.de

Weitere Informationen zum Aufruf sowie den Zugang zur Registrierung ihrer Teilnahme erhalten Interessenten unter folgendem Link:
http://www.healthydietforhealthylife.eu/index.php/bionh

Die Einreichungsfrist endet am 10.06.2014.
 

 

 

Strategische Forschungsagenda der IMI-2 veröffentlicht
10.04.2014

Die Innovative Medicines Initiative (IMI) hat die Strategische Forschungsagenda zur Nachfolgeinitiative IMI2 unter „HORIZON 2020“ veröffentlicht. IMI2 wird voraussichtlich im Mai 2014 offiziell verabschiedet. Die ersten Ausschreibungen der IMI2 sind für Juli 2014 angekündigt.

Weitere Informationen zur IMI2 finden Sie unter:  http://www.imi.europa.eu/content/imi-2

Die Strategische Forschungsagenda der IMI2 können Sie über folgenden Link herunterladen:
http://www.imi.europa.eu/sites/default/files/uploads/documents/IMI2_SRA_March2014.pdf

In den Regelungen zur Kostenkalkulation und -erstattung wird IMI den allgemeinen Regelungen für das neue Rahmenprogramm HORIZONT 2020 folgen. Ausnahmen von diesen Regeln beziehen sich auf die teilnehmenden EFPIA-Unternehmen, die keine Förderung erhalten sowie auf die vom Rahmenprogramm abweichenden Regelungen zu Geistigen Eigentumsrechten.

 

 

Drittes Programm Aktionsprogramm der Union im Bereich der Gesundheit verabschiedet

24.03.2014

Mit Datum des 11. März 2014 haben das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union die Verordnung EU (284/2014) über ein Drittes Aktionsprogramm im Bereich der Gesundheit verabschiedet.

Die allgemeinen Ziele des Programms bestehen darin, die Politiken der Mitgliedstaaten zur Verbesserung der Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen und zum Abbau gesundheitlicher Ungleichheit zu ergänzen, zu unterstützen und einen Mehrwert für diese Politiken zu erbringen, indem Maßnahmen gefördert werden, die die Gesundheit fördern, Innovation im Gesundheitswesen unterstützen, die Nachhaltigkeit der Gesundheitssysteme erhöhen oder die Bürger vor schwerwiegenden grenzüberschreitenden Gesundheitsgefahren schützen.

Die spezifischen Programmziele sind:

  • Ermittlung, Verbreitung und Förderung der Übernahme evidenzbasierter bewährter Verfahren zur kostenwirksamen Gesundheitsförderung und Prävention von Krankheiten, die auf durch die Lebensführung bedingte Risikofaktoren zielen.
  • Ermittlung und Entwicklung von Instrumenten und Mechanismen auf Unionsebene zur Behebung des Mangels an Humanressourcen und Finanzmitteln sowie zur Erleichterung der freiwilligen Übernahme von Innovationen bei Interventionsstrategien im Gesundheitswesen und bei Präventionsmaßnahmen.
  • Verbesserung des Zugangs zu medizinischem Sachverstand und Informationen über spezifische Beschwerden über die nationalen Grenzen hinaus, Erleichterung der Anwendung der Forschungsergebnisse und Entwicklung von Instrumenten zur Verbesserung der Qualität der Gesundheitsversorgung und der Patientensicherheit unter anderem durch Maßnahmen, die zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz beitragen.
  • Ermittlung und Entwicklung kohärenter Konzepte und Förderung ihrer Umsetzung für eine bessere Abwehrbereitschaft und Koordinierung in (grenzüberschreitenden) gesundheitlichen Krisenfällen.

Das neue Programm hat eine Laufzeit von 2014 bis 2020 . Es wird in jährlichen Arbeitsprogrammen umgesetzt, die die jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkte im Rahmen der festgelegten Ziele definieren.

Die Förderung kann in verschiedenen Formen erfolgen (Projects, Grants for the functioning of non-governmental bodies, Procurement contracts).
Die Förderung beläuft sich wie in der Vergangenheit in der Regel auf max. 60% der geplanten Kosten eines Vorhabens.

Die ersten Aufrufe werden nach Veröffentlichung des Arbeitsprogramms 2014, voraussichtlich April / Anfang Mai 2014 veröffentlicht.

 

Europäisches Institut für Innovation und Technologie veröffentlicht Ausschreibung für neue KICs
14.02.2014
 
Innovation wird als der Schlüssel für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und soziales Wohlergehen im 21. Jahrhundert definiert. Die Innovationskapazität der Gesellschaft ist in einer immer stärker wissensintensiven Wirtschaft entscheidend. Europa, obgleich eine der führenden Regionen in Wissensproduktion - ausgestattet mit einer exzellente Forschungsbasis und dynamischen Unternehmen - bringt nach Analyse der Europäischen Kommission dennoch zu wenig neue Produkte oder Dienstleistungen in den Markt.

Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) wurde 2008 mit dem Ziel gegründet, die Herausforderung der Innovation in Europa anzugehen und zu einem Wandel hin zu einer innovativen und unternehmerischen Kultur beizutragen.

Seine so genannten "Knowledge and Innovation Communities" vereinen Akteure aus Universitäten und anderen Einrichtungen der Höheren Bildung, Forschung und Unternehmen, um dieses Ziel zu verwirklichen und zugleich einen substantiellen Beitrag zur Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie etwa der 'Alternden Gesellschaft' zu leisten.

Das EIT hat am 14. Februar 2014 die Ausschreibung für zwei neue thematisch definierte "Knowledge and Innovation Communities" (KICs) geöffnet, darunter::

  • KIC "Innovation für gesundes Leben und aktives Altern"


Die relevanten Informationen zur Ausschreibung sind unter http://eit.europa.eu/kics/2014-call-for-kics einsehbar. Dort sind auch weitere Dokumente zu Auswahlkriterien, finanziellen Regelungen und das "Framework of Guidance" veröffentlicht, die bei der Antragstellung helfen. Auch die Strategische Innovationsagenda (SIA) mit den Fact Sheets zu den jeweiligen KIC-Themen können dort eingesehen werden.
 
Die Einreichungsfrist für die Anträge endet am 10. September 2014.

Zur Vorbereitung auf die beiden neuen KICs 2014 ist am 14. März ein "Information Day" in Budapest geplant. Bei dieser kostenlosen, ganztägigen Veranstaltung können sich potenzielle Antragsteller/innen zu den Ausschreibungen 2014 informieren. Die Anmeldung dazu ist über die EIT-Website http://eit.europa.eu/events/event-information/information-day-eit-2014-call-for-knowledge-and-innovation-communities-kics-proposals möglich.
 
Bei der Anmeldung gibt es bis zum 28. Februar auch die Möglichkeit, Fragen zu den geplanten Sessions zu stellen, die das EIT dann ggf. beantworten wird. Die Veranstaltung wird auch per Live-Stream übertragen.

 

JPI Antimicrobial Resistance veröffentlicht ersten Aufruf
06.02.2014

Die Initiative zur Gemeinsamen Programmplanung zu Antimikrobiellen Resistenzen ("Joint Programming Initiative Antimcrobial Resistance" - JPIAMR) hat ihren ersten transnationalen Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen ("InnovaResistance") veröffentlicht.

Ziel der Initiative von 14 Mitgliedsstaaten ist es, Lösungsansätze für die antimikrobieller Resistenzen zu fördern und insbesondere die internationale Zusammenarbeit auf diesem Gebiet zu stärken und Ressourcen / Infrastrukturen zusammenzuführen.

Der Aufruf umfasst folgende Themen:

  • Re-evaluation of existing anti-microbial compounds either alone or in combination with other drugs, immune-modulators or anti-bacterial approaches.
  • Identification of new bacterial targets and/or therapeutic compounds in combination with point-of-care companion diagnostics where relevant.
  • Discovery and implementation of novel therapies to overcome known antimicrobial resistance mechanisms and restore susceptibility to conventional antibiotics. Examples might include studies on novel enzyme or efflux pump inhibitors, as well as studies aimed at understanding and overcoming the mechanisms controlling the generation of resistance.
  • Strategies for optimization of drug use, dosage and delivery of new drugs or drug combinations.
  • Strategies to inhibit or rescue the acquisition of resistance such as single modular agents effective against multiple targets as well as therapeutics that enhance immune pathogen elimination, disrupt colonization, biofilm development, and virulence.


Ausgeschlossen sind Anträge zu den folgenden Themen:

  • Assessing the role of commensal flora in homeostasis and microbe’s pathogenicity, and elucidating how commensal organisms or probiotics can be used to prevent or treat infections.
  • Investigating the initial steps of the infection process.
  • Late-stage clinical trials (Phase II and further).


Gefördert werden ausschließlich transnationale Verbundprojekte. Projektkonsortien müssen aus mind. 3 Partnerinstitutionen aus 3 verschiedenen, am Aufruf teilnehmenden Staaten bestehen und dürfen max. 6 Partnerinstitutionen umfassen.

Teilnehmende Staaten sind: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, Kanada (CIHR), Niederlande, Norwegen, Polen, Rumänien, Schweden, Spanien, Türkei.

Wie bei Ausschreibungen der thematischen ERA-NET erhalten die Teilnehmer ihre Förderung in der JPIAMR jeweils vom nationalen Förderer; es gelten daher jeweils die nationalen Förderbedingungen.
Der Aufruf hat ein Gesamtbudget von 14,51 Mio. EUR.
Max. 1,5 Mio. EUR stehen für deutsche Teilnehmer an den transnationalen Projekten zur Verfügung.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.
Die Einreichungsfrist der ersten Antragsstufe (Projektskizze) endet am 14. März 2014, 17:00.
Die Einreichungsfrist für die zweite Antragsstufe (Vollantrag) endet am 21. Juli 2014, 17:00

Die Einreichung erfolgt elektronisch - ausschließlich über das JPIAMR Submission Tool.

Allgemeine Informationen zu dieser Ausschreibung sind auf folgender Website zu finden:
http://www.jpiamr.eu/activities/open-call/
 
Die Einreichung von Anträgen erfolgt elektronisch auf der Seite:
www.submission-jpiamr.eu/
 
Hier sind auch die Ausschreibungsunterlagen sowie der Leitfaden für Antragsteller und ein Partnering Tool verfügbar.

Weitere Informationen zu den Details der Ausschreibung können beim gemeinsamen JPIAMR Sekretariat erfragt werden.
Dr. Bülent Genç fungiert gleichzeitig als Nationale Kontaktperson für Deutschland und gibt Auskunft zu den einzuhaltenden nationalen Förderrichtlinien.

Dr. Bülent Genç
+49 (0) 24 61 61-5265
b.genc@fz-juelich.de
 
Dr. Henrike Knizia
+49 (0) 24 61 61-9758
h.knizia@fz-juelich.de

Es wird empfohlen, vor Einreichung der Projektskizze die jeweiligen nationalen Kontaktpersonen anzusprechen.

 

 

ERA-NET Infect-ERA veröffentlicht zweiten Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen
03.02.2014

Das ERA-NET Infect-ERA hat seinen zweiten Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für transnationale Verbundvorhaben veröffentlicht (JTC 2014).

Im Aufruf heißt es:

"In this second call for proposals, Infect-ERA aims to fund transnational and translational research, bringing together basic, applied, technology-driven and clinical research approaches of a broad variety of research topics regarding human infectious diseases. The call will enable multinational, collaborative research projects addressing specific topics of human infectious diseases caused by bacteria, virus, fungi or protozoa."

Transnational research consortia are invited to submit proposals related with at least one of the following themes, which are equal in relevance for this call:

  1. Assess the role of commensal flora in homeostasis and microbe's pathogenicity, and elucidate how commensal organisms or probiotics can be used to prevent or treat infections.
  2. Development and application of new techniques to investigate the initial steps of the infection process


To address these themes, the proposals should integrate one of the following approaches:

(i) Application of novel approaches and technologies such as metagenomics, transcriptomics, and metabolomics.

(ii) Integration of new approachesto understand the effect of the pathogen upon infection and to develop biomarkers, preventive, diagnostic and therapeutic tools."

Projekte, die HBIV/ AIDS, hepatitis B/C, Malaria oder Tuberkulose adressieren, fallen nicht in den Bereich des aktuellen Aufrufs.

ERA-NET sind Netzwerke nationaler Ministerien und Förderinstitutionen, die in definierten Themenfeldern gemeinsame Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen für transnationale Verbundprojekte veröffentlichen. Die Förderung ihrer Projektkosten erhalten die teilnehmenden Institutionen von ihrer am Aufruf beteiligten Förderinstitution. Daher gelten für die Projektpartner die jeweils relevanten nationalen Förderbedingungen.

Der Förderzeitraum beträgt max. drei Jahre entsprechend nationalen Förderbedingungen.

Projektkonsortien können max. 6, mindestens 3 förderfähige Partner aus mindestens 3 verschiedenen, am Aufruf teilnehmenden Ländern umfassen (max. 2 Partner können aus demselben Land kommen). Teilnehmende Staaten sind: Belgien, Deutschland, Frankreich, Indien, Israel, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Spanien, Ungarn.

Ein Teil der zur Verfügung stehenden Mittel ist für 'Junge Wissenschaftler' reserviert; alle Projektleiter eines entsprechenden Konsortiums haben ihren PhD  mind. 2, max. 9 Jahre vor Ablauf der Einreichungsfrist der Voranträge erhalten (Elternzeit oder Militärdienst) werden angerechnet, so dass sich das Zeitfenster entsprechend erweitern kann.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Die Einreichungsfrist für die Projektskizzen endet am 2. April 2014, 17:00.
Die Einreichungsfrist für die Vollanträge endet am 4. August 2014, 17:00.

Kontakt beim zuständigen Projekträger FZ Jülich:
Henrike Knizia
E-Mail: h.knizia@fz-juelich.de

Es wird empfohlen, bei Antragstellung mit dem PT Kontakt aufzunehmen.

 

 

Öffentliche Konsultation der Europäischen Kommission zum Entwurf des Unionsrahmens für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung
14.01.2014

Bis zum 17. Februar 2014 können sich Interessenten an der öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission zum EU-Beihilferahmen für Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) beteiligen.

Die Konsultation hat zum Ziel, Rückmeldungen zum ersten Entwurf des überarbeiteten Beihilferahmens einzuholen und ist Teil der Initiative der Kommission zur Modernisierung des Beihilferechts. Der vorgeschlagene FuEuI Rahmen ergänzt den ebenfalls aktualisierten Entwurf der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO).

Den Entwurf sowie weitere Informationen zur Konsultation erhalten Sie hier.

 

 

ERA-NET NEURON veröffentlicht Aufruf "Neuroinflammation"
13.01.2014

Das ERA-NET NEURON hat am 10.1.2014 seinen Gemeinsamen Transnationalen Aufruf "European Research Projects on Neuroinflammation" veröffentlicht.

In der Call-Beschreibung heißt es:
"The call will accept proposals ranging from understanding basic mechanisms of disease through proof-of-concept clinical studies in humans. These may include research on the role of inflammation in neurological or psychiatric disorders, or associated with traumatic brain injury, pathogen infection or toxicity in the nervous system. Research dealing primarily with cerebrovascular or neurodegenerative diseases without specifically focussing on the neuroinflammation aspect will not be eligible for this call.

Research proposals should cover at least one of the following areas:

a) Fundamental research on the role of neuroinflammation on the pathogenesis and/or aetiology of neural diseases. This may include the development of innovative or shared resources and technologies.
b) Research to develop new strategies for diagnosis, therapy, and rehabilitation procedures for diseases in which neuroinflammation constitutes a relevant process of the pathology."

Gefördert werden wissenschaftlich ambitionierte transnationale Verbundprojekte. Multi-disziplinäre Ansätze und translationale Vorhaben stehen im Fokus des Aufrufs. Mindestens drei Forschergruppen aus drei am Aufruf teilnehmenden Ländern, max. aber fünf Forschergruppen, müssen an einem Projektvorschlag teilnehmen. Dabei sollten nicht mehr als zwei Forschergruppen in demselben Land etabliert sein.

Der Förderzeitraum beträgt max. drei Jahre.

Die am Aufruf teilnehmenden Staaten sind:
Belgien (FWO, FNRS), Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Island*, Israel, Italien, Kanada (CIHR-INMHA; Quebec: FRQS), Lettland, Luxemburg, Polen, Portugal, Österreich, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien.
*vorbehaltlich der endgültigen Entscheidung.

Das Einreichungsverfahren ist zweistufig,
Die Einreichungsfrist für die Voranträge des aktuellen Aufrufs endet am 10. März 2014.

Erfolgreiche Antragsteller der ersten Stufe erhalten die Aufforderung zur Einreichung des Vollantrags bis Mitte Mai. Die Vollanträge müssen bis spätestens 24. Juni 2014 eingereicht werden.

Weitere Hinweise sowie Zugang zu den Unterlagen des Aufrufs erhalten Interessenten auf der NEURON-Webseite:
http://www.neuron-eranet.eu/en/503.php

Die Bekanntmachung des BMBF mit den spezifischen nationalen Richtlinien zur Förderung in dem Aufruf finden Antragsteller:
http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/5148.php

 

 

Human Frontier Science Programm: Aufruf Research Grants 2015
20.12.2013

Das Human Frontier Science Program (HFSP) hat seinen Aufruf für Research Grants (2015) veröffentlicht.

HFSP unterstützt internationale, insbesondere interkontinentale Kollaborationen in der lebenswissenschaftlichen Grundlagenforschung. Gefördert werden innovative und interdisziplinäre Ansätze grundlegender Untersuchungen.

Bewerbungen sollten Ansätze zur Verständnis komplexer Mechanismen lebender Organismen verfolgen. Bewerber sollten dabei neue Ansätze entwickeln, die sich von ihren laufenden Forschungsarbeiten unterscheiden. Vorergebnisse sind nicht Voraussetzung für die Förderung.

Die Forscherteams umfassen Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern, die ihre Expertise in innovativen Ansätzen zu Fragestellungen kombinieren möchten, die durch einzelne Laboratorien nicht beantwortet werden könnten. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung neuer Verbünde, die Wissenschaftler verschiedener Disziplinen (z. B. Chemie, Physik, Computerwissenschaften, Ingenieurwissenschaften) zusammenbringen und sich auf Problemstellungen in den Lebenswissenschaften konzentrieren.

Die Forscherteams müssen international sein. Der "Principal Applicant" muss aus einem der berechtigten Länder stammen. Dies sind Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark,  Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Irland, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Neuseeland, Die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südkorea, Tschechische Republik, Ungarn, USA, Zypern.
Andere teilnehmende Wissenschaftler / Laboratorien eines Teams können in jedem anderen Land angesiedelt sein.

Das Einreichungsverfahren ist zweistufig. Bewerber müssen einen Letter of Intent für einen Research Grant über die HFSP Webseite einreichen. Ausgewählte Teams werden eingeladen, einen Vollantrag einzureichen. Es gibt zwei Fördermaßnahmen:

Young Investigators' Grants:
fördern Wissenschaftlerteams, deren Mitglieder alle innerhalb der ersten fünf Jahre nach Erhalt eines unabhängigen Labors und innerhalb von zehn Jahren nach Erhalt ihres PhD sind (z.B. Assistant Professor, Lecturer or equivalent). Bewerbungen für Young Investigators' Grants werden im Wettbewerb miteinander - unabhängig von Bewerbungen für Program Grants - begutachtet.


Program Grants:
fördern Wissenschaftlerteams bestehend aus unabhängigen Forschern in allen Karrierestadien. Es wird erwartet, dass Forschungsteams neue Forschungsansätze durch die Zusammenarbeit entwickeln.
Der Förderzeitraum beträgt drei Jahre, die Teams umfassen 2 - 4 Mitglieder (mit jeweils nur einem Mitglied aus einem Land). Die Förderung beträgt bis zu 450.000 € pro Jahr.

Weitere Informationen zu den Forschungszuwendungen erhalten Interessenten unter folgendem Link:
http://www.hfsp.org/funding/research-grants

Die erforderlichen Leitfäden für die Antragstellung können unter folgendem Link heruntergeladen werden:
http://www.hfsp.org/funding/research-grants/information-and-guidelines

Interessierte Teams müssen sich bis spätestens 20. März 2014 über die HFSP Webseite registrieren und bis zum 27. März 2014 ihren "Letter of Intent" elektronisch einreichen.
 

 

HORIZONT 2020: Erste Aufrufe veröffentlicht
11.12.2013

Die Europäische Kommission hat am 11. Dezember die ersten Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen im neuen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "HORIZONT 2020" veröffentlicht, das offiziell am 1. Januar 2014 startet.

Diese Aufrufe beziehen sich auf zahlreiche Teilbereiche der drei Prioritäten: "Exzellente Wissenschaft", "Industrielle Führerschaft", "Gesellschaftliche Herausforderungen".

Auf der folgenden Seite des Participant Portal können Interessenten die für sie relevanten Teilbereiche der drei Prioritäten filtern und die in diesen Bereichen veröffentlichten Calls auswählen:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/index.html


Auf der jeweiligen Seite des Calls erhalten Interessenten weitere Hinweise sowie die Unterlagen des Aufrufs.

Voraussetzung für die elektronische Einreichung eines Antrags in einem der Aufrufe unter HORIZONT 2020 ist die Registrierung im Participant Portal und die Einrichtung eines individuellen ECAS Passwortes. Siehe hierzu Button "Register" auf der Homepage des Participant Portal unter folgendem Link:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/home.html

 

 

ERA-NET E-Rare veröffentlicht 6. Aufruf: "Innovative Therapeutic Approaches for RD"

05.12.2013

ERA-NET sind thematische Netzwerke nationaler Ministerien und Förderinstitutionen. Diese veröffentlichen Gemeinsame Aufrufe zur Einreichung transnationaler Verbundprojekte, die in einem gemeinsamen Peer Review Verfahren begutachtet werden. Die teilnehmenden Projektpartner erhalten ihre Förderung von ihrer jeweiligen Förderinstitution (D: BMBF / PT). Daher gelten für jeden Projektpartner die nationalen Förderbedingungen.

Das ERA-Net E-Rare hat seinen 6. Aufruf (JTC 2014) veröffentlicht. Das Thema des Aufrufs lautet: „Development of Innovative Therapeutic Approaches for Rare Diseases“ .

Die Vorhaben müssen sich auf die präklinische Entwicklung therapeutischer Ansätze in geeigneten existierenden Tier- oder Zellmodellen fokussieren.
Gefördert werden u.a.:

  • Cell-based therapy (e.g. somatic cell therapy, cell-based regenerative medicine, tissue engineering, therapies based on combination of cells with scaffolds or substrates,     etc.)
  • Gene therapy (e.g. transfer of nucleic acids for therapeutic purposes including DNA, RNA, oligonucleotides, etc.)
  • Pharmacological therapy (e.g. use of chemicals or biopharmaceuticals including repurposing approaches, high throughput screening of molecules, etc.)


Die folgenden Ansätze und Themen sind vom aktuellen Aufruf ausgeschlossen:

  • Development of new cell or animal models. The relevant cell or animal models do already need to be established for the purpose of the project
  • Interventional clinical trials or any projects enrolling patients
  • Rare infectious diseases, rare cancers and rare adverse drug events in treatments of common diseases
  • Surgery or radiation therapies


Projektvorschläge müssen den potentiellen Gesundheitseffekt sowie den Mehrwert einer transnationalen Kooperation klar aufzeigen. Das Ziel des Aufrufs ist in Übereinstimmung mit den Zielen, die das International Rare Diseases Research Consortium (IRDiRC) definiert hat.

Weitere Informationen sowie die zur Antragstellung benötigten Unterlagen erhalten Interessenten auf der E-Rare Webseite unter:
http://www.erare.eu/joint-call/6th-joint-call-european-research-projects-rare-diseases-jtc-2014-innovative-therapeutic

Am aktuellen 6. ERARE Aufruf nehmen Förderinstitutionen aus den folgenden Ländern teil:
Belgien (Flandern, FWO) Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Kanada (CIHR-IG, FRQS), Lettland, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Spanien, Türkei, Ungarn.

Gefördert werden ausschließlich transnationale Verbundprojekte.
Es gelten folgende Mindestvoraussetzungen: ein Projektkonsortium muss aus mindestens 3, max. aber 6 Forschergruppen aus mindestens 3 der an diesem Aufruf teilnehmenden Staaten bestehen. Dabei dürfen nicht mehr als zwei Forschergruppen in demselben angesiedelt sein.
Die geförderten Projekte können eine Laufzeit von bis zu drei Jahren haben.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.
Die Frist für die Einreichung des gemeinsamen Vorantrags endet am 30. Januar 2014, 20:00.

Die Begutachtung der Voranträge und die Einladung zur Einreichung von Vollanträgen für positiv begutachtete Vorschläge erfolgt bis Mitte April 2014.
Vollanträge müssen bis spätestens 26. Mai 2014, 20:00.

Das BMBF beteiligt sich mit 3 Mio. EUR an dem Aufruf. Es wird erwartetet, dass mit dem Beitrag 10 - 15 deutsche Forschergruppen gefördert werden können. 
 

 

 

ERA-NET TRANSCAN veröffentlicht Aufruf 2013

04.12.2013

ERA-NET sind thematische Netzwerke nationaler Ministerien und Förderinstitutionen. Diese veröffentlichen Gemeinsame Aufrufe zur Einreichung transnationaler Verbundprojekte, die in einem europäischen Peer Review Verfahren begutachtet werden. Die teilnehmenden Projektpartner erhalten ihre Förderung dann von ihrer jeweiligen Förderinstitution (BMBF / PT). Daher gelten für jeden Projektpartner die jeweiligen nationalen Förderbedingungen "seiner" Förderinstitution.

Das ERA-NET TRANSCAN hat, seinen Gemeinsamen Aufruf zur Einreichung transnationaler Verbundprojekte 2013 (JTC 2013) veröffentlicht.

Der Titel des Aufrufs lautet: „Translational research on tertiary prevention in cancer patients”. Mit dem Aufruf sind drei Ziele verbunden:

1: Assessment of the impact of health behaviours on clinical outcomes in cancer patients
2: Optimisation of the quality of life of cancer patients
3: Prevention of recurrence and second cancer

Am ERA-NET TRANSCAN beteiligen sich Förderinstitutionen aus den folgenden Staaten/ Regionen: Belgien (Flandern; FWO), Deutschland, Frankreich (INCa; ARC), Israel, Italien, Lettland, Niederlande, Norwegen (RECN; NCS), Österreich, Polen, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Türkei.

Weitere Informationen erhalten Antragsteller auf der TRANSCAN Webseite unter: http://www.transcanfp7.eu/transcan/mod/resource/view.php?id=85

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Die Einreichung erfolgt elektronisch.
Die Einreichungsfrist für Voranträge endet am 3. Februar 2014, 17:00.

Erfolgreiche Bewerber der ersten Antragsstufe erhalten die Aufforderung zur Einreichung eines Vollantrags (Frist: .

Links zum Leitfaden für Antragsteller, dem vorgegebenen Formular des Vorantrags und zur elektronischen Antragseinreichung finden Interessenten auf der Titelseite des Aufrufs oder unter dem oben angegebenen Link.

Gefördert werden ausschließlich transnationale Verbundprojekte. An einem Projektvorschlag müssen sich mindestens 3, max. aber 7 Forschergruppen aus mindestens drei am Aufruf teilnehmenden ERA-NET Mitgliedsstaaten beteiligen. Dabei dürfen nicht mehr als 2 Forschergruppen in demselben Land angesiedelt sein.
Ein Konsortium kann max. 1 Forschergruppe aus einem Land / einer Region einschließen, die nicht am Aufruf teilnimmt (ohne die max. zulässige Zahl von Forschergruppen zu überschreiten). Voraussetzung ist eine schriftliche Bestätigung bei Abgabe des Vorantrages, dass die Finanzierung des Projektbeitrags dieser Gruppe bereits gesichert ist.

Das BMBF stellt 3 Mio. € für den TRANSCAN-Aufruf zur Verfügung. Es wird erwartet, dass mit diesen Mitteln 10 - 12 Forschergruppen gefördert werden können.

Fragen  zum Aufruf können Interessenten an das Gemeinsame Sekretariat des Aufrufs, angesiedelt im Gesundheitsministerium Italiens (Kontaktinformationen auf der Titelseite des Aufrufs) oder bei dem zuständigen Projektträger im DLR (Aufruf, Annex 1) erhalten.

 

 

Erforschung Neurodegenerativer Erkrankungen: JPND veröffentlicht zwei Aufrufe

04.12.2013

Joint Programming Initiativen sind Instrumente der teilnehmenden Mitgliedsstaaten zur verstärkten Koordinierung der Forschungsförderung in definierten Themenfeldern. Die Initiativen zur Gemeinsamen Programmplanung veröffentlichen Aufrufe zur Einreichung transnationaler Verbundprojekte mit einer gemeinsamen Antragstellung und Begutachtung im internationalen Peer Review Verfahren.

Die Förderung erhalten die an einem Projekt teilnehmenden Institutionen jeweils von ihrer nationalen Fördereinrichtung (BMBF / PT). Für deutsche Teilnehmer gelten entsprechend die Förderrichtlinien des BMBF. Daher müssen deutsche Antragsteller nach positiver Begutachtung des europäischen Antrags einen Antrag auf Förderung beim zuständigen Projektträger stellen (AZA-Formulare, zusätzliche Dokumente).

Das Joint Programme "Neurodegenerative Disease Research" (JPND) hat Anfang Dezember zwei neue Aufrufe veröffentlicht:


1) „A call for European research projects for Cross-Disease Analysis of Pathways related to Neurodegenerative Diseases”
The aim of the call is to establish a limited number of ambitious, innovative, multi-national and multi-disciplinary collaborative research projects that;

  • combine experimental approaches from fundamental, pre-clinical and/or clinical with computational approaches
  • perform network analyses in different neurodegenerative and other chronic diseases to elucidate the underlying mechanisms common and differing in the investigated diseases
  • will add value to existing research by analysing diseases across traditional clinical boundaries, thereby gaining deeper understanding of the patho-physiological mechanisms of the diseases.


An diesem spezifischen Aufruf nehmen folgende JPND-Mitgliedsstaaten teil:
Belgien (RF Flandern), Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland*, Italien*, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien, Schweden, Türkei*
* teilweise noch ausstehende endgültige Entscheidungen der Förderinstitutionen.

Weitere Informationen zum Inhalt des Aufrufes können Interessenten dem Text des Aufrufs auf den Webseiten der JPND entnehmen:
http://www.neurodegenerationresearch.eu/initiatives/annual-calls-for-proposals/open-calls/cross-disease-analysis-2013/

Das Antragsverfahren ist zweistufig.
Die Frist für den Vorantrag (elektronische Einreichung) endet am 18. Februar 2014, 23:59.


2) „A call for European research projects for Pilot Studies on Preventive Strategies related to Neurodegenerative Diseases”.
The aim of the call is to establish pilot initiatives to develop preventive strategies. Proposals should entail multidisciplinary studies which may focus on new paradigms for multimodal preventive interventions including culture specific aspects, on harmonisation initiatives, or on proof-of-concept, and feasibility studies. Proposals may include research-based evaluation of interventions and validation of outcome measures.


An diesem spezifischen Aufruf nehmen folgende JPND-Mitgliedsstaaten teil:
Belgien (RF Flandern), Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien *, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, Türkei*
* teilweise noch ausstehende endgültige Entscheidungen der Förderinstitutionen.

Weitere Informationen zum Inhalt des Aufrufes können Interessenten dem Text des Aufrufs auf den Webseiten der JPND entnehmen:
http://www.neurodegenerationresearch.eu/initiatives/annual-calls-for-proposals/open-calls/preventive-strategies-2013/

Das Antragsverfahren ist zweistufig.
Die Frist für den Vorantrag (elektronische Einreichung) endet am 20. Februar 2014, 23:59 .

Für beide Aufrufe gelten die folgenden Mindestvoraussetzungen: mindestens 3, max. aber 6 Forschergruppen (Principal Investigator) können sich mit einem gemeinsamen Vorschlag bewerben.
Es werden ausschließlich transnationale Vorhaben gefördert.
Jedes Konsortium muss geförderte Forschergruppen aus mindestens drei verschiedenen Ländern der am jeweiligen Aufruf teilnehmenden Förderorganisationen umfassen.

Auf den Titelseiten der Aufrufe finden Interessenten die Links zum Online Partnering Tool der JPND sowie zur elektronischen Einreichung.
Das Gemeinsame Sekretariat für die Aufrufe ist beim Projektträger DLR angesiedelt. Die Ansprechpartner beim PT-DLR für den jeweiligen Aufruf finden Antragsteller auf den Titelseiten des Aufrufes. Es wird empfohlen, vor Einreichung des Vorantrags Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitern de Projektträgers aufzunehmen.

 

 

HORIZONT 2020 - Partnering Tool "Fit for Health 2.0"

26.11.2013

Die ersten Arbeitsprogramme und Ausschreibungen des neuen Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, "HORIZONT 2020", werden voraussichtlich am 11. Dezember 2013 veröffentlicht.

Die Entwurfsfassung des Programmteils für die 'Societal Challenge' "Health, Demographic Change and Wellbeing" (SC1) hat die EU-Kommission auf ihrer Webseite unter  folgendem Link veröffentlicht:
http://ec.europa.eu/research/horizon2020/index_en.cfm?pg=h2020-documents

Eine der Herausforderungen für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besteht darin, geeignete Projektpartner für eine thematische Ausschreibung zu finden. Erfahrungsgemäß bilden dabei Gruppen, die zum Teil bereits über Jahre verlässlich kooperieren, den Kern eines europäischen Projektkonsortiums. Dennoch besteht oft Bedarf, neue Partner mit spezifischer Expertise oder Ressourcen in ein neues Vorhaben einzubinden, um alle geforderten Aspekte einer Ausschreibung kompetent abdecken zu können.

Für die Suche nach geeigneten Projektpartnern wird in Kürze das Partnering-Tool des EU Projektes "Fit for Health 2.0" für Projektvorschläge in der SC1 zur Verfügung stehen. Mit Hilfe des Tools können Interessenten ihr eigenes Partnerprofil veröffentlichen oder auf Basis der Topics“ des Arbeitsprogrammentwurfes 2014-2015 der Challenge „Health, Demographic Change and Wellbeing“ gezielt nach Konsortialpartnern suchen.

Weitere Informationen sowie Zugang zur Suche nach potentiellen Projektpartnern finden Interessen unter: http://www.fitforhealth.eu/

 

 

Europäisches Parlament beschließt HORIZON 2020

22.11.2013

Das Europäische Parlament hat in seiner Plenarsitzung am 21.11.2013 das zukünftige Rahmenprogramm für Forschung und Innovation HORIZON 2020 angenommen. Die Abgeordneten stimmten in der ersten Lesung allen Teilen des bereits im Juni mit dem Rat der Europäischen Union abgestimmten Gesetzespaketes zu. Hierzu gehören neben der Verordnung zu HORIZON 2020, der Verordnung zum Spezifischen Programm und der Verordnungen über die Beteiligungsregeln auch die Verordnungen über das European Institute of Innovation and Technology (EIT) sowie die Strategische Innovationsagenda des EIT.

Das für die Laufzeit des Rahmenprogramms vorgesehene Budget beträgt rund 70,2 Mrd. EUR (ohne Euratom) in konstanten Preisen auf dem Niveau des Jahres 2011. Dies stellt gegenüber dem laufenden Forschungsrahmenprogramm FP7 mit einem Budget von rund 50,5 Mrd. EUR einen Aufwuchs dar, wobei HORIZON 2020 im Gegensatz zu FP7 Teile des bisherigen Competitiveness and Innovation Programms (CIP) sowie das EIT mit einschließt.

Ebenfalls angenommen wurde das neue Programm COSME (Competitiveness of Enterprises and Small and Medium-sized Enterprises) sowie die Weiterführung des LIFE-Programmes für Umwelt- und Klimaschutz.

HORIZON 2020 startet offiziell am 1. Januar 2014, die ersten Ausschreibungen sind für den 11. Dezember dieses Jahres angekündigt.

 

 

Innovative Medicines Initiative (IMI) veröffentlicht 10. Aufruf

29.10.2013

Die Innovative Medicines Initiative Joint Undertaking (IMI JU) hat am 29. Oktober 2013 den 10. Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht. Die Einreichungsfrist der 1. Stufe für die „Expressions of Interest“ (EoI) ist der 29. Januar 2014 (17:00 Uhr Ortszeit Brüssel).

Der 10. IMI-Aufruf 2013 umfasst das Thema „Immunological Assay Standardisation and Development for Use in Assessments of Correlates of Protection for Influenza Vaccines“.

Erfolgreiche öffentliche Konsortien der 1. Stufe („Expressions of Interest“) werden mit industriellen Partnern der EFPIA („European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations“) zusammengeführt, um dann gemeinsam in der 2. Stufe den Vollantrag zu stellen.

Die IMI JU wird maximal 6,1 Mio. EUR bereitstellen. Die EFPIA-Unternehmen bringen dazu noch einmal Mittel in Höhe von 6,1 Mio. EUR in Form von Sachleistungen und Personal in den 10. IMI-Aufruf 2013 ein.

Die Ausschreibungsunterlagen des 10. IMI-Aufrufs 2013 finden Interessenten auf der offiziellen IMI JU Webseite unter: http://www.imi.europa.eu/content/10th-call-2013-10.

Das elektronische Tool zur Einreichung der „Expressions of Interest“ (EoI), SOFIA jetzt verfügbar auf: http://sofia.imi.europa.eu.

Um SOFIA nutzen zu können, muss der Zugang zu SOFIA beantragt werden: http://sofia.imi.europa.eu/Pages/RequestAccess.aspx. EoI können nur über SOFIA eingereicht werden.

Zur Unterstützung bei der Partnersuche können Antragsteller die IMI Partnering Plattform des BMBF http://www.imi-partnering.eu oder das offizielle Partner Search Tool von IMI JU http://www.imi.europa.eu/content/partner-search verwenden.

IMI JU ist ein "Gemeinsames Unternehmen" der Europäischen Kommission mit den in der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) vertretenen Unternehmen der Pharmazeutischen Industrie mit dem Ziel, die Entwicklung von besseren und sicheren Medikamenten zu fördern.
IMI JU  hat eigene Beteiligungsregeln, Regeln zur Erstattung von Projektkosten sowie zum Umgang mit Geistigen Eigentumsrechten etabliert, die teilweise von den üblichen Regelungen des 7. Forschungsrahmenprogramm abweichen. Aufgrund der Regelungen der IMI ist derzeit ein finanzieller Eigenbeitrag in Höhe von 10% der erstattungsfähigen direkten Kosten erforderlich.
Ansprechpartner für Aufrufe der IMI bei der NKS Lebenswissenschaften ist Herr Jan Skriwanek (Tel.: 0228/3821-1677, jan.skriwanek@dlr.de

 

 

Innovative Medicines Initiative (IMI) veranstaltet Webinar zum 10. Aufruf

23.10.2013

Das Topic des Aufrufs „Immunological assay standardisation and development for use in assessments of correlates of protection for influenza vaccines” wird durch die IMI in einem Webinar am 24. Oktober 2013 um 15:00 Uhr vorgestellt.


Die Teilnahme am Webinar ist kostenlos, eine Registrierung ist erforderlich. Den Link finden Interessenten unter: http://www.imi.europa.eu/events/2013/10/15/imi-10th-call-webinar
Die IMI Partnering Plattform ist für den 10. Aufruf aktualisiert worden: http://www.imi.europa.eu/content/partner-search

IMI ist ein "Gemeinsames Unternehmen" der Europäischen Kommission mit den in der European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA) vertretenen Unternehmen der Pharmazeutischen Industrie mit dem Ziel, die Entwicklung von besseren und sicheren Medikamenten zu fördern.

IMI  hat eigene Beteiligungsregeln, Regeln zur Erstattung von Projektkosten sowie zum Umgang mit Geistigen Eigentumsrechten erstellt, die von denen des Forschungsrahmenprogramm abweichen. Aufgrund der Regelungen der IMI ist ein finanzieller Eigenbeitrag in Höhe von 10% der erstattungsfähigen direkten Kosten erforderlich.

IMI-Ausschreibungen sehen zwei Stufen der Antragstellung vor. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Aufrufes wird mit den einzelnen Themen eine Liste von EFPIA-Unternehmen veröffentlicht, die an den Projekten teilnehmen werden. Interessierte Konsortien aus öffentlichen Forschungseinrichtungen und ggf. Kleinen oder Mittleren Unternehmen, die nicht der EFPIA angehören) können sich mit einem "Expression of Interest" (EoI) auf die ausgeschriebenen Themen bewerben.
Nach Begutachtung der EoI stellen die erfolgreichen Konsortien einen gemeinsamen Vollantrag mit dem jeweiligen EFPIA-Konsortium.

 

 

 

Ankündigung der nächsten Aufrufe der JP „Neurodegenerative Disease Research“

16.10.2013

Die Gemeinsame Programminitiative „Neurodegenerative Disease Research“ (JPND) hat für Anfang Dezember ihre zwei nächsten Aufrufe angekündigt. Die Titel der Aufrufe lauten:

1) „A call for European research projects for Cross-Disease Analysis of Pathways related to Neurodegenerative Diseases”
The aim of the call is to establish a limited number of ambitious, innovative, multi-national and multi-disciplinary collaborative research projects that;

  • combine experimental approaches from fundamental, pre-clinical and/or clinical with computational approaches
  • perform network analyses in different neurodegenerative and other chronic diseases to elucidate the underlying mechanisms common and differing in the investigated diseases
  • will add value to existing research by analysing diseases across traditional clinical boundaries, thereby gaining deeper understanding of the patho-physiological mechanisms of the diseases.



2) „A call for European research projects for Pilot Studies on Preventive Strategies related to Neurodegenerative Diseases”.
The aim of the call is to establish pilot initiatives to develop preventive strategies. Proposals should entail multidisciplinary studies which may focus on new paradigms for multimodal preventive interventions including culture specific aspects, on harmonisation initiatives, or on proof-of-concept, and feasibility studies. Proposals may include research-based evaluation of interventions and validation of outcome measures.


*The JPND diseases are:
Alzheimer’s disease (AD) and other dementias, Parkinson’s disease (PD) and PD-related disorders, Prion disease, Motor neurone diseases (MND), Huntington’s Disease (HD), Spinocerebellar ataxia (SCA), Spinal muscular atrophy (SMA).

JPND member states are:
Albania, Austria, Belgium, Canada, Croatia, Czech Republic, Denmark, Finland, France, Germany, Greece, Hungary, Ireland, Israel, Italy, Luxemburg, Netherlands, Norway , Poland, Portugal, Slovakia, Slovenia, Spain, Sweden, Switzerland, Turkey, United Kingdom.


Weitere Informationen zu den Aufrufen unter: http://www.neurodegenerationresearch.eu/initiatives/annual-calls-for-proposals/pre-call-announcement/
Die Unterlagen zu den veröffentlichten Aufrufen werden erhältlich sein unter: http://www.neurodegenerationresearch.eu/initiatives/annual-calls-for-proposals/open-calls/

Das Verfahren zur Einreichung von Anträgen wird zweistufig sein und die Frist für „Pre-Proposals“ voraussichtlich im Februar 2014 liegen.

 

 

 

Vorankündigung: Human Brain Project veröffentlicht Aufruf für neue Projektpartner

26.08.2013

Das Human Brain Project (HBP), eines der beiden FET Flagship Projekte, die Anfang des Jahres von der Kommission zur Förderung ausgewählt wurden, plant eine Ausschreibung, mit der ab 2014 neue Partner in das bestehende Konsortium aufgenommen werden sollen.

Die Ausschreibung soll zum 1. Oktober veröffentlicht werden mit einer Deadline am 6. November 2013.

Die ausgeschriebenen Themen ("topics") sind bereits auf der neu gestalteten Webseite des HBP verfügbar, einschließlich Detailinformationen zu Budget, Antragstellung und Teilnahmebedingungen sowie der geplanten Einbindung in das Gesamtprojekt.

Das Human Brain Project (HBP) strebt die Integration der bisher stark fragmentierten Neurowissenschaften an. In Form von integrierten Plattformen soll eine technologische Grundlage für eine IKT-basierte Hirnforschung geschaffen werden. Drei auf diese Weise miteinander verknüpfte Forschungsfelder, Neurowissenschaften, Medizin und IKT, sollen das Wissen um die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns erweitern, Untersuchungs- und Behandlungsmethoden erforschen und über Gehirnsimulationen revolutionär neue Computersysteme ermöglichen.

Folgende Themen sind für die Ausschreibung vorgesehen:
 
1 - Human and mouse neural channelomics and receptomics
2 - Genotype to phenotype mapping of the mouse brain
3 - Identifying, gathering and organizing multimodal human and nonhuman neuroscience data
4 - Cognitive architectures
5 - Novel methods for rule-based clustering of medical data
6 - Neural configurations for neuromorphic computing systems
7 - Virtual robotic environments, agents, sensory & motor systems
8 - Theory of multiscale circuits

Anträge können, abhängig vom Thema von einer einzelnen Organisation oder kleinen Konsortien von zwei bis drei Partnern eingereicht werden. Ausgeschlossen von der Teilnahme an der Ausschreibung sind Einrichtungen, die bereits dem HBP Konsortium angehören. Die entsprechenden Unterlagen für die Antragstellung werden demnächst auf der Webseite des HBP bereitgestellt.
 
Weitere Informationen und Kontaktdetails auf der Webseite des HBP:  http://www.humanbrainproject.eu/participate/competitive-calls-programme
 

  

 

 
 

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