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Aufruf für den ERC Starting Grant 2016 veröffentlicht
31.07.2015

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert hoch innovative Forschungsvorhaben exzellenter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die als „Principal Investigator“ ein eigenes Forschungsteam leiten.

ERC Grants fördern Wissenschaftler aus allen Disziplinen ohne vorgegebene thematische Prioritäten („bottom-up“).

Die Begutachtungskriterien sind die ‚Exzellenz‘ des „Principal Investigator“ sowie die Qualität des vorgeschlagenen Projekts.

Am 29. Juli wurde der Aufruf für den ERC Starting Grant 2016 veröffentlicht.

Die ERC Starting Grants fördern „Principal Investigator” in einem frühen Stadium ihrer Karriere, in dem sie ihr unabhängiges Forschungsteam etablieren oder ihr unabhängiges Forschungsprogramm starten. Das Potential für unabhängige Forschungsleistungen der Antragstellenden wird gemessen an ihrem bisherigen „track record (Publikationen, Präsentationen auf Konferenzen etc.). Mindestens eine bedeutende Publikation sollte ohne die Beteiligung des Betreuers der Doktorarbeit erstellt worden sein.

Der ERC Starting Grant bietet eine Förderung von max. 1,5 Mio. EUR bei einer Projektdauer von 5 Jahren.

Antragsberechtigt sind Forschende in einem Zeitfenster von 2 - 7 Jahren zwischen Erwerb des PhD und dem für den Aufruf festgelegten Stichtag (1. Januar 2016).

Für Antragstellende mit einem „Dr. med.“ / „MD“ gelten zusätzliche formale Voraussetzungen (zusätzlicher Nachweis einer “Postdoctoral Fellowship“ oder „Professorship Appointment“), da der ERC den „Dr.med.“ nicht als dem PhD gleichwertig anerkennt. Für sie gilt deshalb ein geändertes Zeitfenster von 4 - 9 Jahren zwischen dem Erwerb des PhD und dem Stichtag des Aufrufs.

Für Antragsteller, die sowohl den Dr.med./ MD als auch einen PhD erworben haben, bestimmt sich das Zeitfenster nach dem Titel, der als erster zur Antragstellung berechtigte.

Unter den anerkannten Gründen, die bei der Festlegung des Zeitfensters zur Verringerung der tatsächlich vergangenen Zeit zwischen dem Erwerb des Titels und dem Stichtag 1. Januar 2016 berücksichtigt werden können, ist das „clinical training“ genannt, um dessen dokumentierte tatsächliche Dauer die Zeit reduziert werden kann, sofern es nach Erwerb des relevanten Titels stattfand.

Informationen zum Aufruf finden Interessenten auf dem Participant Portal der Europäischen Kommission unter:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/calls/erc-2016-stg.html 

Die Einreichungsfrist endet am Dienstag, 17. November 2015, 17:00 (Brüsseler Zeit).

 

 

 

FET Open: Ausblick auf 2016/17

17.7.2015

Das Arbeitsprogramm 2016/17 für den Programmbereich „Future and Emerging Technologies“ (FET) wird für Oktober erwartet.

Ein vorläufiger Entwurf soll voraussichtlich im September veröffentlicht werden. Nach gegenwärtigem Diskussionsstand geht die Nationale Kontaktstelle für den Programmbereich FET davon aus, dass u.a. weitere FET Open-Calls und eine Reihe von FET Proactive-Topics ausgeschrieben werden.


Für FET Open werden Antragssteller also voraussichtlich auch in den nächsten Jahren die Chance haben, einen Antrag (wieder) einzureichen.


Weitere Informationen zu den Förderlinien der „Future and Emerging Technologies erhalten Interessenten auf der Webseite der Nationalen Kontaktstelle unter folgendem Link: http://www.eubuero.de/fet.htm


sowie auf der Programmwebseite HORIZON 2020 der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/h2020-sections

 

 

 

Letzte FET Open-Frist im aktuellen Arbeitsprogramm

Die Förderlinie „Future and Emerging Technologies“ ist Teil der so genannten ‚ersten Säule‘ „Excellent Science“ im Rahmenprogram HORIZONT 2020.

FET Open unterstützt ein breites Spektrum visionärer Forschungs- und Technologieprojekte, die Grundlagen für radikal neue zukünftige Technologien legen sollen, die weit über den gegenwärtigen "state of the art" hinausreichen und noch nicht in "Technologie Roadmaps" antizipiert sind.

Gefördert werden ambitionierte, risikoreiche, interdisziplinäre Verbundprojekte. Die letzte Frist zur Einreichung von FET Open Calls im aktuellen Arbeitsprogramm „Future and Emerging Technologies“ (2014/2015) ist der 29. September 2015.

Interessenten für diesen Aufruf finden weitere Hinweise sowie Antragsunterlagen im Participant Portal unter folgendem Link:

https://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/calls/h2020-fetopen-2014-2015-ria.html

 

 

 

Fünfter Aufruf der Innovative Medicines Initiative 2 (IMI2) veröffentlicht
09.07.2015

Der Aufruf umfasst die folgenden Ausschreibungsthemen (Topics):

  • Patient perspective elicitation on benefits and risks of medicinal products, from development through the entire life cycle, to inform the decision-making process by regulators and health technology assessment bodies ;
  • Diabetic kidney disease biomarkers (DKD-BM);
  • Inflammation and AD: modulating microglia function – focussing on TREM2 and CD33;
  • Understanding the role of amyloid imaging biomarkers in the current and future diagnosis and management of patients across the spectrum of cognitive impairment (from pre-dementia to dementia);
  • Evolving models of patient engagement and access for earlier identification of Alzheimer’s disease: phased expansion study;
  • From ApoE biology to validated Alzheimer’s disease targets.


Den Ausschreibungstext können Interessenten auf der Webseite der IMI2 herunterladen unter:
http://www.imi.europa.eu/content/imi-2-call-5-0


Da Einreichungsverfahren ist zweistufig.
Die Einreichungsfrist der Kurzanträge der 1. Stufe ist der 13. Oktober 2015.


In der zweiten Stufe stellen die erfolgreichen Konsortien der ersten Antragsstufe einen gemeinsamen Vollantrag mit den für das Topic im Aufruf genannten pharmazeutischen Unternehmen (EFPIA-Mitglieder).  

IMI2 veranstaltet Webinare zu den einzelnen Ausschreibungsthemen (Topics) der IMI2 sowie zu den neuen Regeln und Verfahren der IMI2.

Die genauen Termine, die Registrierung sowie Webstreams für die Webinare sind erhältlich unter:

http://www.imi.europa.eu/events/2015/06/18/webinars-imi2-call-5-topics

 

 

 

Europäischer Forschungsrat: ERC Arbeitsprogramm und Aufrufe 2016
01.07.2015

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert hoch innovative und risikoreiche (high risk / high gain) Forschungsvorhaben herausragender Wissenschaftler.

Der ERC fördert keine Verbundprojekte, sondern einzelne Forscherteams unter der Leitung eines „Principal Investigator“ (PI).

Alleinige Kriterien der Begutachtung sind die Exzellenz des PI (wissenschaftliche Originalität, Publikationen, Präsentationen etc.) und die Qualität / das Konzept des vorgeschlagenen Projekts.

Das ERC Arbeitsprogramm 2016 wird voraussichtlich Ende Juli veröffentlicht. Es wird unter anderem die Daten für die nächsten Ausschreibungen des ERC enthalten. Der voraussichtliche Zeitplan für Starting, Consolidator, Advanced Grants und Proof of Concept sieht – nach derzeitiger Planung - wie folgt aus:

  • ERC Starting Grants: Veröffentlichung Ende Juli 2015, Einreichungsfrist Mitte November 2015;
  • ERC Consolidator Grants: Veröffentlichung Oktober 2015, Einreichungsfrist Februar 2016;
  • ERC Advanced Grants: Mai 2016, Einreichungsfrist September 2016;
  • ERC Proof of Concept: Veröffentlichung Oktober 2015, Einreichungsfristen: Feb., Mai, Okt. 2016.

Die genannten Termine sind vorläufig und werden erst mit der Veröffentlichung des Arbeitsprogramms bestätigt. In der Ausgestaltung der Förderlinien und der Kriterien für die Antragsberechtigung wird es vermutlich kaum Änderungen gegenüber dem Arbeitsprogramm 2015 geben.

 

 

 

3. EU-Aktionsprogramm Gesundheit: Arbeitsplan 2015 veröffentlicht
08.06.2015

Der Arbeitsplan 2015 zur Umsetzung des 3. EU-Aktionsprogramms Gesundheit (Public Health Programme) 2014-2020 wurde am 2. Juni 2015 von der EU-Kommission beschlossen und auf der Europa Webseite veröffentlicht: http://ec.europa.eu/health/programme/events/adoption_workplan_2015_en.htm

Für das 3. Aktionsprogramm Gesundheit sind die folgenden vier Programmziele definiert:

  • Promoting health, preventing diseases and fostering supportive environments for healthy lifestyles taking into account the ‘health in all policies’ principle;
  • Protecting Union citizens from serious cross-border threats to health;
  • Contributing to innovative, efficient and sustainable health systems;
  • Facilitating access to better and safer healthcare for Union citizens.

  

Auf der Grundlage des Arbeitsplanes 2015 werden demnächst entsprechende Ausschreibungen erfolgen.

Die Förderung wird in verschiedenen Formen gewährt (grants for projects, operating grants, prizes). Einige Themen werden auf der Grundlage existierender Rahmenverträge vergeben und daher nicht ausgeschrieben.

Die Aufrufe werden auf der Homepage der Exekutivagentur Chafea (Consumer, Health and Food Executive Agency) veröffentlicht, die für die Umsetzung des Aktionsprogramms zuständig ist: http://ec.europa.eu/chafea/health/projects.html.

Neben den Ausschreibungen finden Interessenten dort weitere Informationen zum Aktionsprogramm und zur Antragstellung.

Das Aktionsprogramm Gesundheit ist nicht Teil des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ und unterliegt daher anderen Regeln. So beträgt die Erstattung in der Regel max. 60% der geplanten Projektkosten.

 

 

 

JPI "A Healthy Diet for a Healthy Life" startet transnationale Ausschreibungsrunde zu “Intestinal Microbiomics”
19.03.2015                        

Am 19. März 2015, hat die gemeinsame Programmplanungsinitiative "A Healthy Diet for a Healthy Life" (JPI HDHL) eine transnationale Ausschreibung mit dem Titel "Intestinal Microbiomics" veröffentlicht. 

Das Hauptanliegen dieser Joint Action ist die Erweiterung des Wissens über den Einfluss der Ernährung auf die menschliche Darmflora und den funktionellen Einfluss der nahrungsabhängigen Zusammensetzung der Darmflora auf die menschliche Gesundheit. Die Vision ist es, Ernährungsempfehlungen und Interventionen zur Modulation der Darmflora zu entwickeln, die helfen die Gesundheit zu verbessern bzw. das Auftreten nicht-ansteckender chronischer Krankheiten zu verhindern. 

Multidisziplinäre Projektkonsortien sollen Forschungsanträge einreichen, die die folgenden Aspekte adressieren: 

  • Mechanistic research investigating causal relationships between diet, intestinal microbiota and health.
  • The functionality of the intestinal ecosystem, i.e., synergies between organisms and their metabolism and how the ecological metabolites affect host health.
  • A focus on health maintenance and/or optimisation is preferred, but projects using clinical samples or disease cohorts to study methods of preventing non-communicable diseases, at various life stages are also acceptable.
  • Methods that build on and have the potential to go beyond current best practice for standardisation.
  • Data sharing and data integration.


Teilnehmende Länder sind neben Deutschland: Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, die Niederlande, Norwegen, Polen und Spanien.  

Nur transnationale Projekte mit Partnern aus mindestens drei der genannten Länder werden berücksichtigt.

Ein Projektkonsortium darf bis zu acht Teilnehmer umfassen, wobei maximal 2 Partner aus ein und demselben Land kommen dürfen.  

Das Gesamtvolumen der Ausschreibung umfasst circa 7,5 Mio. EUR, wobei länderspezifische Budgetobergrenzen für die Projektpartner gelten. Für deutsche Teilnehmer stehen insgesamt 300.000 EUR zur Verfügung, womit 1-2 Projekte gefördert werden sollen. Deutsche Partner können nur direkte Kosten geltend machen. Die Förderung wird für maximal drei Jahre gewährt. Es gelten die jeweiligen nationalen Förderrichtlinien, daher ist bei Interesse Rücksprache mit der Nationalen Kontaktperson (s.u.) angeraten. 

Es handelt sich um ein zweistufiges Ausschreibungsverfahren. Die Einreichungsfrist für Projektskizzen in der ersten Stufe endet am 28. April 2015 (16:00 MEZ), die für den kompletten Antrag am 1. September 2015 (16:00 MEZ).  

Herr Dr. Bender fungiert als nationale Kontaktperson in Deutschland:
Dr. Johannes Bender
Phone: +49 (0) 22868453610
Email: johannes.bender@ble.de

 

 

MSCA Individual Fellowships: Zweite Ausschreibung veröffentlicht
12.03.2015

Am 12. März hat die Europäische Kommission die zweite Ausschreibung der Förderlinie „Individual Fellowships“ (IF) der Marie Skłodowska-Curie Actions (MSCA) veröffentlicht.


Es gibt zwei Arten der IF: European Fellowship und Global Fellowship.
Für die MSCA IF können sich Wissenschaftler/innen bewerben, wenn sie über einen Doktortitel oder 4-jährige Vollzeit-Forschungserfahrung nach dem Universitätsabschluss verfügen.


Das Forschungsthema kann frei gewählt werden. Das im Antrag beschriebene Forschungsprojekt wird im Fall der Bewilligung an einer Gastinstitution im (außer-)europäischen Ausland durchgeführt. Für die Global Fellowship ist eine 12-monatige Rückkehrphase an eine europäische Gasteinrichtung im Anschluss an den Aufenthalt an der Partnerinstitution im Drittland verbindlich vorgeschrieben.

Frist für die Einreichung von Anträgen ist der 21. September 2015, 17 Uhr Brüsseler Zeit.

Interessenten erhalten weiterführende Informationen, Antragsunterlagen und Zugang zum Submission Service unter folgendem Link:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/calls/h2020-msca-if-2015.html

 

 

 

 

Neuer Aufruf der Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance (JPIAMR)

17.03.2015

Der Titel des Aufrufs lautet „Call for translational research on repurposing of neglected antibiotics or antibiotic and non-antibiotic combinations to overcome bacterial antibiotic resistance“.

Ziel des Aufrufs ist es, Ressourcen, Infrastrukturen und Forschungsstärken in den beteiligten Ländern zu kombinieren, um antibiotische Resistenzen zu überwinden.

Hierfür sollen die folgenden Wege verfolgt werden:

  • Reviving Neglected and Disused AntiBiotics (ND-AB)
  • Designing combinations of ND-AB and antibiotic
  • Designing combinations of ND-AB and non-antibiotic


Förderinstitutionen aus den folgenden Ländern nehmen an dem Aufruf der JPIAMR teil: Argentinien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Schweden.

Die an einem Projekt teilnehmenden Einrichtungen erhalten ihre Förderung von ihrer jeweiligen nationalen Förderorganisation. Daher gelten für jeden Partner die nationalen Förderbestimmungen für die Antragsberechtigung sowie die Erstattungsfähigkeit von Kosten.

Es werden ausschließlich transnationale Verbundprojekte gefördert.

An einem Projektkonsortium müssen Partnereinrichtungen aus mind. 3 am Aufruf teilnehmenden Ländern, max. aber 6 Projektpartner teilnehmen. Max. 2 Partner aus demselben Land können an einem Projektvorschlag teilnehmen.

Partner aus Ländern, die nicht am Aufruf teilnehmen, können sich beteiligen, wenn sie a) ihre Förderung aus anderen Mitteln selbst sicherstellen können, b) den Mehrwert ihrer Beteiligung am Projekt überzeugend darlegen können. Die Mehrheit der Konsortialpartner muss aus den am Aufruf teilnehmenden Ländern kommen. Die max. Zahl von 6 Projektpartnern kann auf keinen Fall überschritten werden.

Die Projektdauer beträgt max. drei Jahre.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Die Einreichung erfolgt elektronisch über das JPIAMR „submission tool“.

Die Einreichungsfrist für die Voranträge endet am 12. Mai 2015, 17:00 (MEZ).

Die Einreichungsfrist für die Vollanträge (nach Aufforderung der erfolgreichen Antragsteller der 1. Stufe) endet am 25. August 2015, 17:00 (MEZ),

Zugang zu den Antragsunterlagen (Guide for Applicants etc.) sowie zum „Submission Tool“ erhalten Interessenten unter folgendem Link:

http://www.jpiamr.eu/activities/secondjointcall/

 

 

JPI More Years Better Lives kündigt erste gemeinsame Ausschreibung an
11.03.2015

Die Vorankündigung einer Ausschreibung für interdisziplinäre Forschungsprojekte zu den Themen verlängertes Arbeitsleben, neue Arbeitsmärkte, Gesundheit und Wohlbefinden von Senioren und Generationengerechtigkeit wurde am 9. März von der Joint Programming Initiative (JPI) „More Years, Better Lives - The Potential and Challenges of Demographic Change" veröffentlicht.

Die JPI More Years Better Lives hat sich das Ziel gesetzt, nationale und europäische Forschungsprogramme, die sich mit dem demografischen Wandel in Europa befassen, zusammenzubringen. Die zehn involvierten Förderorganisationen planen, mehr als sieben Millionen EUR für die gemeinsame Ausschreibung zum Thema “Extended working life and its interaction with health, wellbeing and beyond” bereitzustellen. Hierbei handelt es sich um drängende Fragestellungen, die in der Strategic Research Agenda der JPI genannt werden.


Vier interdisziplinäre Themen sollen abgedeckt werden:

  • Modern work factors
  • Longer working life and inequality
  • Health challenges
  • Caring responsibilities

Teilnehmende Länder sind Österreich, Belgien, Kanada, Dänemark, Finnland, Deutschland, Spanien, Schweden, die Niederlande und das Vereinigte Königreich. Nur transnationale Projekte mit Partnern aus mindestens drei der genannten Länder werden berücksichtigt. Ein Projektkonsortium wird bis zu sieben Teilnehmer umfassen können.

Für deutsche Antragsteller/innen ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die zuständige Kontaktstelle für weitere Informationen.

Weitere Details sowie die Veröffentlichung der endgültigen Ausschreibung sind für den 1. April zu erwarten; das Ende der Einreichungsfrist ist für den 2. Juni 2015 geplant.

» Vorankündigung der Ausschreibung auf der Webseite der JPI:
http://www.jp-demographic.eu/news-events/news/pre-announcement-of-first-call-extended-working-life-and-its-interaction-with-health-wellbeing-and-beyond

 

 

Vorankündigung eines Aufrufs der JPI „Antimicrobial Resistance“
27.02.2015

Die „Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance“ (JPIAMR) plant für den 17. März 2015 die Veröffentlichung eines transnationalen Aufrufs.  

Der Aufruf richtet sich an Projekte, die sich im Rahmen der bakteriellen Antibiotikaresistenz mit der Neuanwendung vernachlässigter Antibiotika, der Charakterisierung von Antibiotika oder der Kombination von Antibiotika und Nicht-Antibiotika beschäftigen. 

Am Aufruf beteiligen sich neben Deutschland auch Argentinien, Belgien, Frankreich, Italien, Norwegen, Polen und Schweden. Die Konsortien dürfen sich aus insgesamt maximal sechs Partnern und maximal zwei Partnern aus einem Land zusammensetzen. 

Die Einreichungsfrist der ersten Stufe endet voraussichtlich am 12. Mai 2015. 

Weitere Informationen finden Interessenten unter: http://www.jpiamr.eu/activities/pre-call-announcement-2

 

 

Erster Aufruf des ERA-NET ERACoSysMed
27.2.2015 

Das am 1. Januar 2015 gestartete ERA-NET ERACoSysMed hat seinen ersten transnationalen Aufruf „European Research Projects to demonstrate the feasibility and benefits of systems medicine“ veröffentlicht. Das Ziel von ERACoSysMed ist es, die Systemmedizin und den system-medizinischen Forschungsansatz in Europa und im europäischen Forschungsraum zu etablieren.

Der Aufruf richtet sich an Forschungsprojekte, die die Translation eines systemmedizinischen Ansatzes in den klinischen Alltag demonstrieren (Proof of Concept).

Antragsberechtigt sind Hochschulen, Forschungseinrichtungen, wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften mit eigener Rechtsperson sowie Unternehmen. Neben Deutschland sind folgende Länder an dem Aufruf beteiligt: Belgien, Frankreich, Irland, Israel, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Slowakei, Slowenien und Spanien.

Die Einreichungsfrist für die Projektskizzen in diesem zweistufigen Verfahren ist der 30. März 2015.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Einreichung finden Interessenten unter: https://www.eracosysmed.eu/calls-call1

Ansprechpartner für weitere Fragen beim Projektträger Jülich sind Dr. Miczka, Tel.: 02461/61-2716, E-Mail: g.miczka@fz-juelich.de und Dr. Kirschner, Tel.: 02461/61-6863, E-Mail: m.kirschner@fz-juelich.de

 

 

Aufruf für den ERC Advanced Grant 2015 veröffentlicht
11.02.2015

Der ERC hat am 10. Februar 2015 die Advanced Grant-Ausschreibung für 2015 veröffentlicht.
Zielgruppe der ERC Advanced Grants sind etablierte, aktive Wissenschaftler/innen mit einem herausragenden wissenschaftlichen „track record“ in den vergangenen zehn Jahren.

Der ERC fördert keine Verbundprojekte, sondern einzelne Teams unter der Leitung eines „Principal Investigator“ (PI). Gefördert werden – thematisch offen - hoch innovative, risikoreiche Vorhaben der Grundlagen- bzw. Pionierforschung  Alleinige Evaluationskriterien sind die wissenschaftliche Exzellenz des PI und die Qualität des Vorhabens.

Es können in der Regel bis zu 2,5 Mio. EUR für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren beantragt werden.

Das elektronische Einreichungssystem ist geöffnet, die Templates für den Antrag können nach Registrierung des Antrags heruntergeladen werden.

Weiterführende Informationen und Antragsunterlagen („Call Documents“) erhalten Interessenten unter folgendem Link:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/calls/erc-2015-adg.html

Die Einreichung erfolgt ausschließlich elektronisch über das Participant Portal.

Die Einreichungsfrist endet am 2. Juni 2015, 17:00.

 

 

ERA-NET Infect-ERA veröffentlicht Aufruf 2015
20.01.2015

Das europäische Netzwerk (ERA-NET) Infect-ERA hat seinen Dritten Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen unter dem Titel „Coordination of European funding for human infectious  diseases research“ veröffentlicht.

Gefördert werden ausschließlich transnationale Verbundprojekte.

Die Themen des Aufrufs sind:

  • The host-pathogen interaction in regard to clinically relevant strains and the assessmentof factors influencing this interplay.
  • Diagnostics based on components of host-pathogen interaction, including development of markers for a clinical and personalized setting and detection of high risk clones in various diseases.

 

Zur Bearbeitung der beiden Themen sollten eingereichte Projekte einen der beiden folgenden Ansätze aufnehmen:

(i)            Application of novel approaches and technologies such as genomics, metagenomics, transcriptomics, metabolomics, and mass spectrometric analyses to address infection biology aa whole regardless of the type of pathogen (bacteria, virus, protozoa or fungi).

(ii)           Integration of new approaches to understand the effect of the pathogen upon its interaction with the host and to develop biomarkers, preventive, diagnostic and therapeutics tools.

“Proposals with topics HIV/AIDS, hepatitis B/C, malaria and tuberculosis are not in the scope of this call.”

Beispiele für Themen, die im Rahmen des Aufrufs förderfähig wären, sind:

  • Investigation on human-pathogen interactions, activation or prevention of host immune response;
  • Investigation of host (human or animal), microbiome, vector (for vector-borne diseases= and pathogen interactions and co-evolution
  • Development of new tools or strategies for diagnosing and monitoring infections, development of new procedures for faster/more cost-efficient diagnostics.
  • New animal and animal-free models to investigate the alteration of the host-pathogen interactions by antimicrobials/antivirals.


Projektkonsortien dürfen max. 6 Partner, davon max. 2 aus demselben Land umfassen.

Mindestens 3 förderfähige Partnerinstitutionen aus drei am Aufruf teilnehmenden Ländern müssen an einem Projektvorschlag teilnehmen.

Die Liste der am Aufruf teilnehmenden Länder bzw. Regionen ist dem Aufruf zu entnehmen.

Die an einem Projekt beteiligten Institutionen erhalten die Förderung für die Kosten ihres Projektbeitrags von ihrer jeweiligen am Aufruf teilnehmenden nationalen Förderinstitution.

Für ihre Teilnahme gelten daher jeweils die nationalen Förderbedingungen.

Eine Zusammenfassung der jeweiligen nationalen Vorgaben und Empfehlungen bietet der Text des Aufrufs ab S. 8. 

Interessenten finden die Projektunterlagen unter folgendem Link: https://www.submission-infect-era.eu/3rd-call 

Die Einreichung erfolgt elektronisch.
Der Koordinator eines Projektvorschlags kann den gemeinsamen Antrag unter folgendem Link registrieren: https://www.submission-infect-era.eu/index.php?index=100

Das Verfahren ist zweistufig.
Die Einreichungsfrist für den Vorantrag endet am 18. März 2015.
Die Einreichungsfrist für den Vollantrag endet am 17. Juli 2015.

Das Gemeinsame Sekretariat für den Aufruf ist beim Projektträger im Forschungszentrum Jülich angesiedelt.

Dr. Henrike Knizia
Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. +49 2461 61-9758
Fax: +49 2461 62-9080

 

 

ERA-NET TRANSCAN veröffentlicht Aufruf 2014
15.01.2015

Wie im Dezember angekündigt, hat das ERA-NET TRANSCAN seinen Gemeinsamen Aufruf 2014 zur Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht.

Der Aufruf hat das Thema: „Translational research on human tumour heterogeneity to overcome recurrence and resistance to therapy“.

Die spezifischen Ziele des Aufrufs sind:

Aim 1: “Development and validation of methods to investigate human tumour heterogeneity (including heterogeneity between the primary tumour and the metastatic sites”;

Aim 2. “Studies on human tumour heterogeneity in order to guide therapeutic intervention and identify new therapeutic targets”;

Aim 3: “Development of new precision therapeutic strategies that may prevent human tumour recurrence or resistance to therapy by counteracting tumour heterogeneity”.

Die unter den einzelnen Zielen förderfähigen Aktivitäten werden im Aufruf definiert.

Interessenten sollten beachten, dass eine Reihe von Forschungsaktivitäten von einer Förderung unter diesem Aufruf ausgeschlossen sind.


Antragsunterlagen (Call Text; Guide for Applicants, Pre-Proposal Form finden Interessenten unter folgendem Link:
http://www.transcanfp7.eu/transcan/mod/resource/view.php?id=87


Gefördert warden ausschließlich transnationale Verbundprojekte.

Hinweise zu den Anforderungen an die Förderfähigkeit der Konsortien finden Sie im Aufruf sowie im Leitfaden für Antragsteller.

Für die Beteiligung von Forschungseinrichtungen, Unternehmen  aus den am ERA-NET Aufruf teilnehmenden Ländern gelten jeweils die relevanten nationalen Richtlinien.

Den Zuschuss zu ihren Projektkosten erhalten die an einem Projekt beteiligten förderfähigen Einrichtungen von ihrer am Aufruf beteiligten nationalen Förderinstitution

Die Einreichung erfolgt elektronisch.
Das Elektronische Einreichungssystem ist geöffnet ab dem 16. Februar 2015. 

Das Einreichungsverfahren ist zweistufig.
Die Einreichungsfrist für den Vorantrag endet am 16. März 2015.

Die Einreichungsfrist für den Vollantrag endet am 7. Juli 2015.

 

 

INTERREG V 2014-2020 : EU-Kommission genehmigt Operationelles Programm
19.01.2015

Die Vorarbeiten zur Ausgestaltung des Programms INTERREG V Oberrhein 2014-2020 laufen derzeit.

Ein wichtiger Schritt ist inzwischen getan: die Europäische Kommission hat das Operationelle Programm für die neue Förderperiode am 16. Dezember 2014 genehmigt.

Die Arbeiten an den praktischen Modalitäten der Programmumsetzung, etwa zu den Kriterien und Verfahren zur Projektauswahl, dem Verfahren der Antragstellung und den notwendigen Unterlagen usw. stehen vor dem Abschluss. Ziel ist es, nach Möglichkeit zum Ende des ersten Halbjahres 2015 mit der Genehmigung von Projekten zu beginnen.

Für das Programm INTERREG V Oberrhein werden insgesamt mehr als 109 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung stehen, und damit einmal deutlich mehr als in der vorangegangenen Förderperiode.
Der neue politische Rahmen auf EU-Ebene, in den sich das Programm einfügt, sieht wichtige Änderungen gegenüber den vorherigen INTERREG-Programmen vor, darunter insbesondere:

  • die Konzentration auf einige wenige Ziele in der Programmstrategie,
  • eine klarere Orientierung hin auf die Ergebnisse, die erzielt werden sollen sowie in Zusammenhang damit
  • eine stärkere Selektivität bei der Auswahl der Vorhaben.

 

Daneben bleibt der grenzüberschreitende Mehrwert der unterstützten Vorhaben eines der wichtigsten Begutachtungskriterien.


Während der Ausarbeitung der Auswahlkriterien für die kommenden Projekte können Sie das Gemeinsame Sekretariat bereits über Ihre Projektidee informieren. Nutzen Sie dazu bitte das Formular für Projektideen und senden Sie es per E-Mail an die Adresse interreg@region-alsace.eu

Zugang zum Operationellen Programm und das Formular für die Projektidee erhalten Interessenten über folgenden Link:
http://www.interreg-oberrhein.eu/interreg-v-oberrhein-2014-2020-wesentliche-eckpunkte,30865,de.html

 

 

  

 

 
 

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Aktuell

FET OPEN Call
Frist: 29.09.2015

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MSCA Individual Fellowships
Frist: 21.09.2015

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5. Aufruf der IMI-2
Frist 1. Stufe: 13.10.2015

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ERC Starting Grant veröffentlicht
Frist: 17.11.2015

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Kontakt

Alexander Affeldt (M.A.)
EU-Referat
Medizinische Fakultät
Elsässer Str. 2m
79110 Freiburg
Tel.: +49 761/270-72250
Fax: +49 761/270-84670
E-mail

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