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Innovative Medicines Initiative (IMI 2) veröffentlicht 3. und 4. Aufruf
17.12.2014

Im Rahmen des 3. Aufrufs sind sechs Research & Innovation Actions (RIA) zu folgenden Themenbereichen ausgeschrieben:

  • Topic 1: Remote assessment of disease and relapse - CNS
  • Topic 2: Towards a quantitative biological approach for neuropsychiatry
  • Topic 3: Assessing risk and progression of prediabetes and type 2 diabetes to enable disease modification
  • Topic 4: The consistency approach to quality control in vaccine manufacture
  • Topic 5: Pertussis vaccination research
  • Topic 6: Knowledge repository to enable patient focused medicine development

 
Die Einreichungsfrist der 1. Stufe endet am 24. März 2015.
Den Ausschreibungstext sowie alle relevanten Ausschreibungsunterlagen finden Interessenten unter: http://www.imi.europa.eu/content/stage-1-14
 

Im Rahmen des 4. Aufrufs ist eine Koordinierungs- und Unterstützungsmaßnahme (CSA) zu folgendem Topic ausgeschrieben:

  • Topic 1: Enabling Platform on Medicines Adaptive Pathways to Patients

 
Die Einreichungsfrist der 1. Stufe endet am 11. Februar 2015.
Den Ausschreibungstext sowie alle relevanten Ausschreibungsunterlagen finden Sie hier: http://www.imi.europa.eu/content/stage-1-15
 
Zu allen Ausschreibungsthemen finden Online-Informationsveranstaltungen der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L) statt.
Termine und Registrierung finden Sie unter: http://www.imi.europa.eu/events/2014/12/05/webinars-imi2-calls-3-and-4  

 

 

ERA-NET „TRANSCAN“ : Vorankündigung eines neuen Aufrufs im Januar 2015
17.12.2014

Das ERA-NET TRANSCAN hat für Januar die Veröffentlichung eines neuen Aufrufs mit dem Thema "Translational research on human tumour heterogeneity to understand and overcome recurrence and resistance to therapy" angekündigt.

In der Vorankündigung sind drei spezifische Ziele festgelegt:

  • Aim 1: Development and validation of methods to investigate human tumour heterogeneity (including heterogeneity between the primary tumour and the metastatic sites)
  • Aim 2: Studies on human tumour heterogeneity in order to guide therapeutic intervention and identify new therapeutic targets
  • Aim 3: Development of new precision therapeutic strategies that may prevent human tumour recurrence or resistance to therapy by counteracting tumour heterogeneity


ERA-NET sind thematische Netzwerke nationaler / regionaler Förderorganisationen, die gemeinsame Aufrufe zur Einreichung von transnationalen Verbundprojekten veröffentlichen. Die Förderung der an einem Projekt teilnehmenden Institutionen erfolgt dabei durch den jeweiligen nationalen Förderer entsprechend den jeweiligen nationalen Förderbedingungen (hier. BMBF; PT).

Förderfähig sind Institutionen aus den Ländern bzw. Regionen, deren Förderinstitutionen am ERA-NET TRANSCAN sowie am spezifischen Aufruf teilnehmen. Formale Vorgaben wie die Mindest- und Höchstzahl von Partnerinstitutionen, aber  auch besondere nationale Regelungen zur Antragsberechtigung müssen bei der Zusammenstellung des Projektkonsortiums berücksichtigt werden.

Weitere Informationen finden Interessenten unter http://www.transcanfp7.eu

 

 

Vorankündigungen für neue Aufrufe im Bereich Neurowissenschaften : "JPND" und ERA-NET "NEURON"
17.12.2014

Das Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research (JPND) plant die Veröffentlichung eines Aufrufs im Januar 2015 mit den folgenden vorläufigen Topics:

1) Genetic, epigenetic and environmental risk and protective factors of neurodegenerative diseases
2) Longitudinal cohorts in neurodegenerative disease research
3) Advanced experimental models of neurodegenerative diseases

Die voraussichtliche Einreichungsfrist für die erste Stufe endet im März 2015.

Weitere Informationen  zum angekündigten Aufruf finden Interessenten unter: http://www.neurodegenerationresearch.eu/2014/11/jpnd-joint-transnational-call-for-research-proposals-preannouncement


Das ERA-NET „NEURON“ plant, einen gemeinsamen Aufruf im Bereich 'Entwicklungsstörungen des Nervensystems' zur Einreichung von Vorschlägen für transnationale Verbundprojekte zu veröffentlichen.
In der Vorankündigung des Aufrufs sind die folgenden vorläufigen Themen aufgeführt:

"The ERA-NET NEURON funding organizations particularly wish to promote multi-disciplinary work and to encourage translational research proposals that combine basic and clinical approaches.
Research proposals should cover at least one of the following areas:

  1. Fundamental research on the pathogenesis and/or aetiology of neurodevelopmental disorders. This may include the development of innovative or shared resources, and new technologies for the prediction, prevention or therapy of disease
  2. Clinical research, including the exploitation of novel clinical data sets, to develop new strategies for diagnosis, therapy, and rehabilitation procedures for diseases in which neurodevelopmental mechanisms play the key role.


The individual components of joint applications should be complementary and contain novel, ambitious ideas to answer key questions or lead to a step-wise change in understanding. There should be a clear added value in funding the collaboration over the individual projects."

ERA-NET sind thematische Netzwerke nationaler / regionaler Förderorganisationen, die gemeinsame Aufrufe zur Einreichung von Verbundprojekten veröffentlichen. Die Förderung der an einem transnationalen Verbundprojekt teilnehmenden Institutionen erfolgt dabei durch den jeweiligen nationalen Förderer.

Die voraussichtlichen Einreichungsfristen des NEURON Aufrufs sind für die erste Stufe am 9. März 2015 und für die zweite Stufe am 24. Juni 2015.

Weitere Informationen finden Interessenten unter  http://www.neuron-eranet.eu/en/553.php

 

 

Das ERA-NET „E-RARE“ veröffentlicht 7. Gemeinsamen Aufruf
17.12.2014

Ziel des  Netzwerks "E-RARE" ist die Förderung transnationaler Verbundprojekte zur Erforschung Seltener Erkrankungen.

Im aktuellen Aufruf (JTC 2015) sind die folgenden spezifischen Ziele genannt:

a) Collaborative research using patient databases and corresponding collections of biological material that would generally not be possible at a national scale. This research must have clear potential for clinical application and well defined scientific objectives e.g.:

•    definition of new nosological entities, epidemiological studies, genotype/phenotype correlations, natural history of diseases;
•    characterisation of the genetic/molecular basis of specific diseases

b) Research on rare diseases including genetic, epigenetic, and pathophysiological studies, using innovative and shared resources, technologies (OMICS, new generation sequencing, etc.) and expertise.

c) Research on development of applications for diagnosis and therapies for rare diseases. This may include identification and characterisation of (bio)-markers for diagnosis and prognosis, development of innovative screening systems and diagnostic tools, the generation of relevant cellular and/or animal models, and preclinical studies using pharmacological, gene or cell therapies.

Interessenten sollten beachten, das die Förderung der folgenden Gebiete im aktuellen Aufruf ausgeschlossen ist:

  • Interventional clinical trials;
  • Rare infectious diseases, rare cancers and rare adverse drug events in treatments of common diseases;
  • Rare neurodegenerative diseases which are within the focus of the Joint Programming Initiative on Neurodegenerative Disease Research (JPND; http://www.neurodegenerationresearch.eu/). These concern: Alzheimer’s disease (AD) and other dementias; Parkinson’s disease (PD) and PD-related disorders; Prion disease; Motor neuron diseases (MND); Huntington’s Disease (HD); Spinal muscular atrophy (SMA) and dominant forms of Spinocerebellar ataxia (SCA). Interested researchers should refer to the relevant JPND calls.

Fördererorganisationen aus 17 Ländern (Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Israel, Italien, Kanada, Lettland, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Spanien, Ungarn, Türkei) beteiligen sich an dem Aufruf.

ERA-NET sind thematische Netzwerke nationaler / regionaler Förderorganisationen, die gemeinsame Aufrufe veröffentlichen. Die Förderung der an einem transnationalen Verbundprojekt teilnehmenden Institutionen erfolgt durch den jeweiligen nationalen Förderer (hier: BMBF / PT-DLR).

Die Einreichungsfrist für die erste Stufe („pre-proposal“) endet am 18. Februar 2015

Erfolgreiche Projektkonsortien der ersten Stufe erhalten eine Einladung zur Einreichung des Vollantrags. Die Einreichungsfrist für die zweite Stufe („full proposal“) am 2. Juni 2015.

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Partnerorganisationen, Topics und Ausschreibungsbedingungen finden Sie unterhttp://www.erare.eu/joint-call/7th-joint-call-european-research-projects-rare-diseases-jtc-2015

 

 

European and Developing countries Clinical Trials Partnership 2 (EDCTP2): Ausschreibung zur Validierung von Diagnoseinstrumenten für armutsbedingte Krankheiten  
05.12.2014
   
 Die EDCTP (2) hat am 2. Dezember 2014 einen Aufruf zur Einreichung von Projektanträgen gestartet.

Die Verfügbarkeit von Diagnosemöglichkeiten von Erkrankungen im sub-saharischen Afrika ist aufgrund des hohen Bevölkerungsanteils in ländlichen Räumen und durch begrenzte Ressourcen der lokalen Gesundheitssysteme erschwert. Dies gilt insbesondere für eine schnelle, effektive und kostengünstige Diagnose armutsbedingter Krankheiten (z.B. Aids, Malaria, Tuberkulose, NID).

Mit der Ausschreibung sollen Projekte unterstützt werden, die sich auf die Validierung der klinischen Wirksamkeit und Implementierung neuer oder verbesserter Diagnoseinstrumente zur Erkennung armutsbedingter Krankheiten und ihrer Folgeerkrankungen konzentrieren.
 
Das Ausschreibungsverfahren ist zweistufig.
Die Frist für die Einreichung von Interessenbekundungen in der ersten Stufe endet am 2. März 2015, 17:00 Uhr (CET).

Das Gesamtbudget der Ausschreibung beträgt 15 Mio. EUR, damit sollen vier bis acht Projekte gefördert werden. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 3 Mio. EUR.
 
Ausführliche Informationen zu dieser Ausschreibung sowie das elektronische Einreichungstool sind auf der EDCTP-Webseite zu finden:
http://www.edctp.org/call/diagnostic-tools-poverty-related-diseases-2/


Weitere Informationen zur EDCTP 2 erhalten Interessenten u.a. auch auf der Webseite der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KOWI):
http://www.kowi.de/desktopdefault.aspx/tabid-514/1437_read-2637/

 

 

Vorankündigung: ERARE-3 veröffentlicht Gemeinsamen Aufruf 2015
24.11.2014

Das Netzwerk (ERA-NET) "ERARE-3" zur Erforschung Seltener Krankheiten hat angekündigt, seinen Aufruf 2015 zur Einreichung von Projektvorschlägen im Dezember zu veröffentlichen und ein entsprechende Vorankündigung auf seiner Webseite eingestellt.

ERARE fördert transnationale Verbundprojekte zur Erforschung Seltener Krankheiten und unterstützt dabei die Umsetzung der Ziele des "International Rare Disease Research Consortium" (IRDiRC).

ERA-NET sind thematische Netzwerke nationaler / regionaler Förderorganisationen, die gemeinsame Aufrufe zur Einreichung von Verbundprojekten veröffentlichen. Die Förderung der an einem transnationalen Verbundprojekt teilnehmenden Institutionen erfolgt dabei durch den jeweiligen nationalen Förderer (hier: BMBF / PT-DLR).

Zum thematischen Fokus des ERARE Aufrufs heißt es in der Vorankündigung:

"Transnational research proposals must cover at least one of the following areas, which are equal in relevance for this call:

a) Collaborative research using patient databases and corresponding collections of biological
material that would generally not be possible at a national scale. This research must have
clear potential for clinical application and well defined scientific objectives e.g.:

  • Definition of new nosological entities, epidemiological studies, genotype/phenotype correlations, natural history of diseases;
  • Characterisation of the genetic/molecular basis of specific diseases


b) Research on rare diseases including genetic, epigenetic, and pathophysiological studies, using innovative and shared resources, technologies (OMICS, new generation sequencing, etc.) and expertise.

c) Research on development of applications for diagnosis and therapies for rare diseases.
This may include identification and characterisation of (bio)-markers for diagnosis and prognosis, development of innovative screening systems and diagnostic tools, the generation of relevant cellular and/or animal models, and preclinical studies using pharmacological, gene or cell therapies."


Interessenten sollten beachten, dass folgende Themenfelder und Ansätze unter diesem Aufruf  von einer Förderung ausgeschlossen sind:

  • Interventional clinical trials
  • Rare infectious diseases, rare cancers, rare adverse drug events in treatments of common diseases
  • Rare neurodegenerative diseases which are in the focus of the JPND : AD and other dementias, PD and PD-related disorders, MND, HD, SMA, SCA



Den Text der Vorankündigung finden Interessenten unter folgendem Link:
http://www.erare.eu/joint-call/7th-joint-call-european-research-projects-rare-diseases-jtc-2015


Antragstellende Konsortien sollten die "kritische Masse" erreichen, um ambitionierte wissenschaftliche Ziele erreichen zu können. Die aktive Beteiligung von Unternehmen in den Projekten wird begrüßt. Patientenorganisationen sind eingeladen, wo angebracht, sich an Projekten zu beteiligen. Die Einbeziehung von Forschergruppen aus den am Aufruf teilnehmenden osteuropäischen Förderinstitutionen wird als Beitrag zur Stärkung der Forschungskapazität in der Region gewertet.  

Mindestens drei, maximal sechs Partnerorganisationen aus mindestens drei am Aufruf teilnehmenden Ländern können an einem Projektvorschlag teilnehmen.
Bei Aufnahme von Gruppen aus den teilnehmenden osteuropäischen Ländern können bis zu acht Partner am Projekt teilnehmen.

Förderfähig sind Institutionen aus den am Aufruf teilnehmenden Mitgliedsländern des ERA-NET ERARE (Preliminary Annoucement).

Die Veröffentlichung des Aufrufs ist für den 15. Dezember 2014 vorgesehen. Verbindlich sind die mit dem Aufruf veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen.
Die Frist für die Einreichung von Voranträgen an das Joint Call Secretariat (DLR) endet am 18. Februar 2015.

Erfolgreiche Konsortien der ersten Antragsstufe werden eingeladen, einen Vollantrag einzureichen.
Die Ergebnisse werden voraussichtlich Ende April 2015 vorliegen, die (voraussichtliche) Einreichungsfrist für die Vollanträge ist der 2. Juni 2015.

Nach der Förderempfehlung durch das ERA-NET ERARE stellen die an erfolgreichen Anträgen beteiligten Partnerorganisationen entsprechend den relevanten nationalen Förderrrichtlinien einen Antrag auf Förderung ihres Projektbeitrags bei ihrer nationalen Förderinstitution (BMBF/ PT-DLR). Antragsteller sollten daher auch rechtzeitig Kontakt mit dem Projektträger aufnehmen.


Das "JOINT CALL 2015 SECRETARIAT" ist beim Projektträger DLR angesiedelt. Ansprechpartner für den Aufruf sind:
 
Dr. Michaela Girgenrath
Tel: + 49 228 3821 1775
Mail: michaela.girgenrath@dlr.de
 
Dr. Michaela Fersch
Tel: + 49 228 3821 1268
Mail: michaela.fersch@dlr.de
 
Dr. Ralph Schuster
Tel: + 49 228 3821 1233
Mail: ralph.schuster@dlr.de

 

 

Aufruf für den ERC Consolidator Grant 2015 veröffentlicht
13.11.2014

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert hoch innovative Projekte einzelner Forschungsteams, die von einem "Principal Investigator" (PI) geleitet werden. Kriterien der Auswahl sind die wissenschaftliche Exzellenz des PI und die Qualität des vorgeschlagenen Projekts.

Zielgruppe der ERC Consolidator Grants sind hervorragende Nachwuchswissenschaftler/innen, die ihre eigene Arbeitsgruppe konsolidieren. Der "track record" der Antragsteller wird anhand der Publikationen, Präsentationen auf etablierten Konferenzen, Preise, Auszeichnungen etc. bewertet. Es können bis zu 2 Mio. EUR für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren beantragt werden.

Die PI müssen sich in der Regel zwischen 7 - 12 Jahre nach Erwerb des Doktortitels befinden, um die formalen Antragsvoraussetzungen zu erfüllen.

Für Mediziner gelten besondere Bedingungen, da der Europäische Forschungsrat den 'MD' / 'Dr. med.' nicht als dem 'PhD' gleichwertig anerkennt. Mediziner müssen daher entweder sowohl den Dr. med. / MD als auch einen PhD erworben haben oder zusätzlich zum 'Dr. med.' den Nachweis einer 'gleichwertigen Ernennung' (Postdoctoral Fellowship, Professur) erbringen. Für Mediziner verschiebt sich deshalb das Zeitfenster für die Antragsberechtigung auf 9 - 14 Jahre nach Erwerb des Dr. med.. Sofern Antragsteller sowohl den Dr. med. als auch einen PhD erworben haben, wird das Zeitfenster vom Datum des Erwerbs desjenigen Titels gerechnet, der zur Antragstellung berechtigt:

Das Dokument "Information for Applicants" sowie weitere Ausschreibungsunterlagen sind im Teilnehmerportal der EU-Kommission erhältlich.
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/calls/erc-2015-cog.html#tab2

Die Einreichungsfrist endet am 12. März 2015, 17:00 (Brüsseler Zeit). Die Einreichung erfolgt elektronisch über das Teilnehmerportal der EU-Kommission.

Voraussetzung für die Registrierung eines Antrags im Participant Portal ist die Einrichtung eines individuellen ECAS Passwortes über die Homepage des Portals (Tab "Register").
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/home.html

 

 

ERC veröffentlicht Ausschreibung der Starting Grants 2015

07.10.2014

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat am 7. Oktober 2014 die Starting Grant-Ausschreibung 2015 veröffentlicht.

Der ERC fördert hoch innovative ("high gain / high risk") Projekte einzelner Teams, die von einem "Principal Investigator" geleitet werden. Kriterien der Auswahl sind die wissenschaftliche Exzellenz des Principal Investigator und die Qualität des vorgeschlagenen Projekts.

Die Zielgruppe der ERC Starting Grants sind exzellente Nachwuchswissenschaftler/innen, die eine eigene unabhängige Karriere starten, eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen möchten.

Bewertet wird die Exzellenz der Antragsteller anhand ihres 'track record' mit Blick auf Publikationen in anerkannten internationalen disziplinübergreifenden oder Fachzeitschriften des jeweiligen Wissenschaftsfelds, Präsentationen auf etablierten internationalen Konferenzen, Patenten oder verliehenen Auszeichnungen und Preisen.  

Es können in der Regel bis zu 1,5 Mio. EUR für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren beantragt werden.

Wissenschaftler/innen können einen Antrag stellen, wenn sie sich zwischen 2 - 7 Jahren nach der Promotion befinden.

Für Mediziner gelten besondere Bedingungen der Antragstellung, da der ERC die Titel 'MD' und 'Dr. med.' nicht als dem PhD gleichwertig anerkennt.

Antragsteller müssen daher entweder sowohl den Dr. med. / MD als auch einen PhD erworben haben oder alternativ den Nachweis einer 'gleichwertigen' Ernennung (Postdoctoral Fellowship, Professur) erbringen. Aufgrund diese zusätzlichen Anforderung verschiebt sich für Mediziner sich das Zeitfenster für die Antragsberechtigung auf 4 - 9 Jahre nach Erwerb des Doktortitels.

Sofern Antragsteller sowohl den Dr. med. als auch einen PhD erworben haben, wird das Zeitfenster vom Datum des Erwerbs desjenigen Titels gerechnet, der zur Antragstellung berechtigt.

Das elektronische Einreichungssystem ist geöffnet und die Templates für die Antragsunterlagen können dort nach Registrierung heruntergeladen werden: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/topics/9064-erc-stg-2015.html#tab3

Die Antragsfrist endet am 3. Februar 2015 (17 Uhr; Brüsseler Zeit).

Weitere Informationen zu den Starting Grants finden Interessenten auf der Seite der NKS ERC: http://www.eubuero.de/erc-stg.htm

 

 

Teilassoziierung der Schweiz an Horizon 2020  

17.09.2014

Die zuständigen Schweizer Behörden und die Europäische Kommission haben mitgeteilt, dass eine Teilassoziierung der Schweiz an Horizon 2020 erreicht wurde. Das entsprechende Abkommen wird voraussichtlich im Dezember 2014 unterzeichnet, gilt jedoch rückwirkend ab dem 15. September 2014 und zunächst bis Ende 2016.

Wissenschaftler und Einrichtungen in der Schweiz können damit als gleichberechtigte Partner in den Programmlinien der ersten Säule („Exzellente Wissenschaft“: Europäischer Forschungsrat - ERC, Marie Sklodowska Curie Maßnahmen, Künftige und neu entstehende Technologie - FET, Forschungsinfrastrukturen) sowie am Programmteil "Spreading Excellence and Widening Participatio"n teilnehmen und Förderung erhalten.

Bei den übrigen Ausschreibungen (zweite und dritten Säule von Horizon 2020) werden Einrichtungen aus der Schweiz weiterhin als Teilnehmer aus einem Drittstaat behandelt. Die Schweizer Behörden stellen jedoch für die Teilnahme von Schweizer Einrichtungen an diesen Programmteilen eigene Fördermittel zur Verfügung.

Weitere Informationen hierzu:

 

 

Innovative Medicines Initiative veröffentlicht Entwürfe der zweiten Ausschreibung
15.09.2014

Die Innovative Medicines Initiative 2 (IMI 2) hat die Ausschreibungsentwürfe für den 2. IMI Aufruf im neuen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "HORIZONT 2020" auf ihrer Homepage veröffentlicht. Es werden aktuell drei Themen (Topics) diskutiert:

• RADAR: Remote assessment of disease and relapse
• Assessing risk and progression of prediabetes and type 2 diabetes to enable disease modification
• Towards a quantitative biological approach for neuropsychiatry


Die Kurzbeschreibungen der Ausschreibungsthemen finden Interessenten unter: http://www.imi.europa.eu/content/future-topics 
Interessenten sollten aber beachten, dass es Änderungen der Ausschreibungstexte geben kann. Die finalen Ausschreibungstexte werden erst nach Annahme durch das IMI2 Governing Board auf der offiziellen IMI2 Webseite veröffentlicht: http://www.imi.europa.eu 

Weitere Informationen zur IMI2 sowie zu den aktuellen Ausschreibungsthemen erhalten Interessenten auch im Rahmen des IMI2 Open Info Day am 30.09.2014 in Brüssel: http://www.imi.europa.eu/events/2014/06/16/imi-2-open-info-day-2014 

Die IMI2 Partnering Plattform wurde für die oben genannten drei Topics aktualisiert. Interessenten können hier íhr Profil veröffentlichen und nach geeigneten Kooperationspartnern suchen: http://www.imi-partnering.eu

 

 

 

Aufruf der MSCA Innovative Training Networks 2015 veröffentlicht
04.09.2014

Die Europäische Kommission hat die zweite Ausschreibung der „Innovative Training Networks (ITN)“ im Marie Sklodowska-Curie Programm (HORIZONT 2020) veröffentlicht.

Im Zentrum der ITN steht die strukturierte Doktorandenausbildung auf der Basis eines innovativen Forschungs- und Ausbildungsprojektes. Ein wesentliches Ziel ist die transnationale und intersektorale Mobilität der Nachwuchswissenschaftler.  Zusätzlich zu akademischen Partnern wie Universitäten und Forschungszentren müssen daher auch nicht-akademische Partnerund hier insbesondere Unternehmen im Konsortium  vertreten sein, um den geförderten Doktoranden frühzeitig Einblicke in andere Sektoren zu ermöglichen.

Finanziert werden die Gehälter der auszubildenden Doktoranden, Forschungs- und Trainingskosten, Management und indirekte Kosten.

Die ITN sind in drei Förderformen gegliedert: European Training Networks (ETN), European Industrial Doctorates (EID) und European Joint Doctorates (EJD). Da für diese unterschiedliche Antragsbedingungen gelten, sollten potentielle Antragsteller den Leitfaden zur Antragstellung (Guide for Applicants) beachten. Der größte Teil des Budgets entfällt auf die "European Training Networks".  

Die Antragsfrist für diese Ausschreibung endet am 13. Januar 2015, 17 Uhr (Brüsseler Zeit).

Die Antragsunterlagen des Aufrufs sind über das Participant Portal (Home: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/home.html ) und dort unter "Funding Opportunities" / "Calls" zugänglich.

 

 

Öffentliche Konsultation der EU-Kommission zum Arbeitsprogramm GESUNDHEIT 2016/2017
21.08.2014

Derzeit laufen die Vorbereitungen der Europäischen Kommission für das nächste zweijährige Arbeitsprogramm in der Gesellschaftlichen Herausforderung 1 "Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen" des neuen Rahmenprogramms HORIZONT 2020.

Hierzu führt die Kommission in Vorbereitung des Arbeitsprogramms 2016/2017  eine europaweite Konsultation ihrer Zielgruppen durch.
Interessengruppen sind aufgefordert, die aus ihrer Sicht wesentlichen Wissenslücken, Forschungsfragen und Innovationsbedarfe kurz zu umreißen und der EU-Kommission mitzuteilen.

Die Konsultation richtet sich explizit an Interessengruppen oder Netzwerke. Die Einsendung von Einzelbeiträgen ist nicht gewünscht, ebenso sollten KEINE konkreten Vorschläge zu möglichen zukünftigen Ausschreibungsthemen ("Topics") eingesendet werden.

Sofern Interessenten an der Konsultation teilnehmen möchten, sollten diese ihre Empfehlungen in die von der Europäischen Kommission zur Verfügung gestellte Tabelle eintragen und diese nach der Programmstruktur der Gesellschaftlichen Herausforderung „Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen“ einordnen. Hintergründe zur Programmstruktur können dem  Spezifischen Programm von Horizont 2020 entnommen werden (http://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/legal_basis/sp/h2020-sp_en.pdf , siehe besonders S. 35-39).

Als thematische Hintergrundinformation stellt die Europäische Kommission den Bericht der Beratergruppe für die Gesellschaftliche Herausforderung „Gesundheit, demografischer Wandel und Wohlergehen“ zu ihren Prioritäten für das Arbeitsprogramm 2016/2017 zur Verfügung.

Teilnehmer der Konsultation sollten ihr Feedback in der bereitgestellten Tabelle bis spätestens 20. September 2014 direkt an die Europäische Kommission:  RTD-HEALTH-H2020-STAKEHOLDERS@ec.europa.eu  schicken.

Die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften bittet Teilnehmer der Konsultation darum, ihre Empfehlungen parallel auch an sie zu schicken (E-Mail : nks-lebenswissenschaften@dlr.de), damit ihre Mitarbeiter im Programmausschuss die Interessen deutscher Stakeholder vertreten können.

 

 

  

 

 
 

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