Nachrichten zum 7. Forschungsrahmenprogramm
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BMBF-Webseite zum 8. Forschungsrahmenprogramm der EU
ERA-Net-Portal NETWATCH eröffnet
Begutachtung des Europäischen Forschungsrates abgeschlossen
FP6 Gender Equality Report veröffentlicht
Leitfaden zur Europäischen Forschungsförderung veröffentlicht
Erweiterte Liste mit Special Clauses zum Grant Agreement veröffentlicht
Europäisches Portal zu Forschungsinfrastrukturen und ihren Dienstleistungen
Neuer Participant Information Code für das UKL-FR
ResearchGATE - "Facebook" für die internationale Wissenschaftlergemeinde
Bedenken gegenüber Regelungen der "Innovative Medicines Initiative"
Themenlobbying im 7. Forschungsrahmenprogramm
BMBF-Webseite zum 8. Forschungsrahmenprogramm der EU
07.02.2011
Das 'Deutsche Portal zum Forschungsrahmenprogramm' beinhaltet ab sofort auch Informationen über den Weg zum nächsten Forschungsrahmenprogramm. Die Seite beinhaltet nicht nur die offiziellen Positionspapiere der Bundesregierung sondern auch weitere nationale, regionale und europäische Positionspapiere bzw. Stellungnahmen. Darüber hinaus sind Informationen zum Zeitplan sowie Beteiligungshinweise für Konsultationsprozesse zu finden.
Die Seite finden Sie unter folgendem Link: http://www.forschungsrahmenprogramm.de/zukunft.htm
ERA-Net-Portal NETWATCH eröffnet
08.03.2010
Am 1. Februar 2010 startete die Europäische Kommission das Portal "Netwatch". Die Plattform bietet zahlreiche Informationen zu ERA-Nets und zur transnationalen Zusammenarbeit in Forschungs- und Entwicklungsprogrammen, so z.B. Übersichten über bestehende ERA-Nets und aktuelle Ausschreibungen.
Den Link zu NETWATCH finden Sie hier:
Begutachtung des Europäischen Forschungsrates abgeschlossen
24.07.2009
Der Europäische Forschungsrat (ERC) und das von ihm verantwortlich betreute Spezifische Programm IDEAS stellen wesentliche neue Elemente in der europäischen Forschungsförderung dar. Der ERC fördert hoch innovative, grundlagenorientierte und risikoreiche Forschung "jenseits der Grenzen des bestehenden Wissens".
Zusammen mit der Einsetzung des ERC wurde beschlossen, die neue Institution nach zwei Jahren evaluieren zu lassen und - soweit erforderlich - Arbeitsweise, Strukturen und Prozesse zwischen dem Wissenschaftlichen Rat und der Exekutivagentur des ERC zu ändern. Nun liegt der Abschlussbericht des sechsköfigen Review Panel vor.
Darin spricht das Gremium 14 Empfehlungen zur Weiterentwicklung des ERC aus. Diese betreffen die Vergütung der Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates, die Auswahl der Gutachter, die Zusammenlegung der Positionen des Generalsekretärs und des Direktors, die direkte Berichterstattung des Direktors gegenüber dem Forschungskommissar, die bessere Repräsentation von Wissenschaftlern in der Exelkutivagentur ebenso wie die Anpassung der Finanzierungs- und Personalregelungen der Agentur an die inhaltlichen Ziele des ERC, die Überführung der Agentur in eine Institution nach Artikel 171 des EU-Vertrages, die erhöhte Transparenz bei der Auswahl und Berufung neuer Mitglieder des Wissenschaftlichen Rates sowie die weitere Vereinfachung der Administration der Projekte, ihre Förderung durch "Lump Sums" oder die Veröffentlichung der Zusammenfassung des Plenarsitzungen des Wissenschaftlichen Rates.
Eine Bewertung der gegenwärtig geltenden formalen Kriterien für den ERC Starting Independent Researcher Grant im Bereich Medizin (Abschluss eines Ph.D. oder - alternativ - der Facharztausbildung) findet sich in dem Bericht nicht.
FP6 Gender Equality Report veröffentlicht
18.05.2009
Die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm ist Thema des jetzt veröffentlichten Gender Equality Report.
Obwohl Frauen und Männer eine ähnliche Antragserfolgsquote vorweisen, sind Wissenschaftlerinnen eher mit kleinen Förderinstrumenten, wie Unterstützungs- und Koordinierungsmaßnahmen oder STREPs, vertreten. Etwa 17 % aller Projekte wurden von Frauen koordiniert; allerdings sinkt bei großen Projekten der Anteil weiblicher Wissenschaftler.
Im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm soll - so die Europäische Kommission - die Beteiligung von Frauen steigen. Das Monitoring ist im Referat Scientific Culture and Gender Issues angesiedelt, das von Luisa Prista geleitet wird.
Das Dokument finden Sie hier:
Leitfaden zur Europäischen Forschungsförderung veröffentlich
22.09.2008
Die Europäische Kommission hat einen Leitfaden zur europäischen Forschugnsförderung veröffentlicht. Der Leitfaden "Competitive European Regions through Research and Innovation. Practical Guide to EU Funding Opportunities for Research and Innovation" informiert über das 7. Forschungsrahmenprogramm, das "Competitiveness and Innovation Programme" und die Strukturfonds. Neben der Darstellung dieser drei Förderinstrumente informiert der Leitfaden insbesondere auch über ihre Kombinationsmöglichkeiten. Das Dokument finden Sie hier.
Erweiterte Liste mit Special Clauses zum Grant Agreement veröffentlicht
29.08.2008
Die Liste der Sonderklauseln für die Musterfinanzhilfevereinbarung des 7. Forschungsrahmenprogramms (FP7) wurde am 20. August von der Europäischen Kommission um sechs Sonderklauseln ergänzt.
Die Sonderklauseln betreffen für Hochschulen wichtige Themen, darunter:
- die Übertragung von geistigem Eigentum aus FP7-Projekten / die Vergabe von ausschließlichen Lizenzen
- das Konto für die Auszahlung des EU-Projektzuschusses
- 'Open Access' (den kostenlosen, öffentlichen Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen)
Daneben regeln die neuen Sonderklauseln auch
- koordinierte Ausschreibungen der EU mit Drittstaaten,
- die Möglichkeit eines Schiedsgerichtsverfahrens für Partner aus Drittstaaten, die das EU-Recht nicht anwenden können.
Die 39 Sonderklauseln haben das Ziel, Sonderfälle in Projekten des FP7 zu regeln, z.B. die Beteiligung der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU, Leistungen Dritter. Sonderklauseln können während der Vertragsverhandlungen auf Vorschlag der Kommission oder des Projektkoordinators in der Finanzhilfevereinbarung festgelegt werden.
Die aktualisierte Liste der Sonderklauseln finden Sie auf diesen Webseiten unter:
http://www.med.uni-freiburg.de/EUFoerderung/Intranet/copy_of_index.html/
Europäisches Portal zu Forschungsinfrastrukturen und ihren Dienstleistungen
08.07.2008; Quelle: Aktiver Informationsdienst der KOWI (MELDUNG AID10880/2 (c) KoWi)
Das neue europäische Portal bietet Informationen über eine große Zahl von bedeutenden Forschungsinfrastrukturen in allen Wissenschaftsfeldern. Es deckt Anlagen, Ressourcen und die im Zusammenhang mit diesen angebotenen Dienstleistungen, die die "scientific community" nutzt, um Spitzenforschung in ihren jeweiligen Forschungsfeldern zu betreiben.
Die Datenbank soll als Tool für Wissenschaftler dienen, die nach Dienstleistungen suchen, die von den hier verzeichneten Infrastrukturen angeboten werden. Sie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit von Europäischer Kommission und der "European Science Foundation".
Die Datenbank ist ab sofort zugänglich, erlaubt aber auch die Aktualisierung bestehender Daten und die Aufnahme weiterer wichtiger Forschungsinfrastrukturen. Entsprechende Informationen werden vor ihrer Aufnahme in die Datenbank zunächst validiert.
Den Link zum Portal finden Sie hier.
Neuer Participant Information Code für das UKL-FR
27.06.2008
Mit der Einführung der Unique Registration Facility als der zentralen Datenbank für die am 7. Forschungsrahmenprogramm teilnehmenden Institutionen hat das Universitätsklinikum Freiburg einen neuen Participant Information Code (PIC) erhalten.
Die zentrale Erfassung der Daten soll Antragstellung und insbesondere die Vertragsverhandlung erleichtern.
Antragsteller und Teilnehmer während der Vertragsverhandlung mit der Europäischen Kommission können den PIC in die jeweils auszufüllenden Formulare (A-Formulare im EPSS, Grant Preparation Forms) eintragen.
Den PIC erhalten Sie auf den EU-Webseiten unter den "Universitätsinternen Hinweisen zur Abwicklung von FP7-Projekten".
ResearchGATE - "Facebook" für die internationale Wissenschaftlergemeinde
11.06.2008
Ende Mai 2008 ins Leben gerufen, bietet ResearchGATE registrierten Nutzern eine kostenlose Plattform, auf der sie ein persönliches wissenschaftliches Profil einrichten und ihre wissenschaftliche Arbeit vorstellen können. Daneben gibt es die Möglichkeit, an virtuellen Kleingruppendiskussionen teilzunehmen.
Eine Suchmaschine erleichtert es geeignete Partner mit ähnlichen oder komplementären Interessen zu finden.
Diese internationale Netzwerktechnologie soll ein unmittelbares "peer reviewing" unter Kollegen erlauben sowie den interdisziplinären und sektorübergreifenden Austausch von Wissenschaftlern erleichtern.
Unter den bisherigen Unterstützern des Service sind neben des Max Planck PhDnet, die European Students' Conference und GAIN auch die European Science Foundation (ESF), die ihre Wissenschaftler/innen zur Teilnahme an ResearchGATE aufruft und Stellenausschreibungen über dieses Portal veröffentlichen möchte.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.researchgate.net
http://blog.researchgate.net
Bedenken gegenüber Regelungen der "Innovative Medicines Initiative" zum Geistigen Eigentum in IMI-Projekten
25.04.2008
Die Gemeinsame Technologieinitiative "Innovative Medicines Initiative" (IMI) plant ihren ersten Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen am 30. April 2008 zu veröffentlichen. Im vergangenen Jahr hat die IMI ein Dokument zum Umgang mit geistigen Eigentumsrechten (IMI IPR Policy) in den von ihr ausgeschriebenen Projekten veröffentlicht.
Gegen eine Reihe der darin enthaltenen Regelungen, die das im Projekt erarbeitete Wissen (foreground), bereits bestehendes Wissen (background) sowie das im Projekt erlangte, aber außerhalb der Projektziele liegende Wissen (sideground) und die den Regeln zugrunde liegenden Begriffe betreffen, bestehen Bedenken vonseiten öffentlicher Forschungseinrichtungen.
Seit einiger Zeit liegen Stellungnahmen zu den von der IMI bestimmten Regelungen - darunter von der
- vor, in denen substantielle Änderungen in der IPR Policy gefordert werden, um die befürchtete Benachteiligung öffentlicher Forschungseinrichtungen in den Kooperationsprojekten mit Mitgliedern der EFPIA zu verhindern.
Themenlobbying im 7. Forschungsrahmenprogramm
15.04.2008
In zunehmendem Maße wird die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L) von Wissenschaftler/inne/n über mögliche Themenvorschläge für die Arbeitsprogramme zukünftiger Ausschreibungen informiert. Gleichzeitig wird damit oft der Wunsch verbunden, dass die NKS-L sich im Rahmen der ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (z.B. in Programmausschuss-Sitzungen) in Brüssel für diese Themen einsetzt ("Themen-Lobbying").
Aus diesem Grunde wird die NKS-L ab April 2008 ein kontinuierlich geöffnetes, weitgehend standardisiertes Verfahrensmodul zur Themensammlung über die Website www.nks-lebenswissenschaften.de/service/themenvorschlag anbieten, mit dessen Hilfe deutsche Forschungsakteure der NKS-L jederzeit Themenvorschläge für die lebenswissenschaftlich relevanten Themen "Gesundheit" bzw. "Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei, und Biotechnologie" im Spezifischen Programm "Zusammenarbeit" mitteilen können.
Nähere Hinweise zu dem von der NKS-L angebotenten Verfahren entnehmen Sie bitte folgenden Dokumenten.
- Ankündigung/Informationen
- Themenvorschlag 1
- Themenvorschlag 2
