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Offener Aufruf des "Graphene Flagship" - Einreichung von Themenvorschlägen

ERA-Net „ERAfrica“ veröffentlicht Aufruf zur Zusammenarbeit mit Afrika

ERA-Net „Infect-ERA“ veröffentlicht ersten Aufruf zu „Transnationale Pathogenomik: Prävention, Diagnose, Behandlung und Monitoring von humanen Infektionskrankheiten“

Aufrufe für Marie Curie Individual Fellowships 2013 veröffentlicht

ARTEMIS veröffentlicht Aufruf 2013

Innovative Medicines Initiative Joint Undertaking (IMI JU) veröffentlicht 8. Aufruf

ERA-NET NEURON veröffentlicht Aufruf "Psychische Störungen"

Arbeitsplan 2013 und Aufrufe im Programm "Public Health" veröffentlicht

2. Aufruf des ERA-NET TRANSCAN veröffentlicht

5. E-RARE Aufruf veröffentlicht

Zwei Aufrufe der JPI "Neurodegenerative Disease Research" (JPND) veröffentlicht

E-RARE veröffentlicht Vorankündigung für den 5. Aufruf

Innovative Medicines Inititiatve (IMI) : Vorveröffentlichung der Topics im 8. Aufruf

Aufruf für den ERC Consolidator Grant 2013 veröffentlicht

Erster Aufruf der JPI "Healthy Diet for a Healthy Life

   

 

Offener Aufruf des "Graphene Flagship" - Einreichung von Themenvorschlägen

30.4.2013

Ende Januar 2013 hat die Europäische Kommission das "Future Emerging Technology Flagship Graphene" für eine Förderung ausgewählt. Das Konsortium, das diese Initiative durchführen wird, umfasst zur Zeit 76 Einrichtungen in 17 Ländern und soll bei einer 10-jährigen Laufzeit mit 10 Mrd. Euro finanziell gefördert werden. Für die ersten 30 Monate ist eine Summe von 54 Millionen Euro vorgesehen, von der 9 Mio. Euro in einem offenen Aufruf für eine erste Erweiterungsstufe verwendet werden sollen. 

Der offene Aufruf zielt auf technische Aspekte ab und richtet sich an wissenschaftliche und industrielle Teilnehmer.
Geplant ist ein spezifischer Aufruf mit je einem Thema ('topic') zu den elf Bereichen des "Graphene Flagships":

A- Materials
B- Health & environment
C- Fundamental science
D- High-frequency electronics
E- Optoelectronics
F- Spintronics
G- Sensors
H- Flexible electronics
I- Energy applications
J- Nanocomposites
K- Production

Das Fördervolumen beträgt ca. 700 000 Euro pro Bereich, ein zusätzlicher "bottom-up"-Aufruf wird auf demselben Niveau veröffentlicht werden.

Bitte beachten Sie:

- Die Auswahl neuer Partner für das Flagship wird nach im Ausschreibungstext genannten Kriterien von externen Experten durchgeführt (s. link unten).

- Die Auswahl der Themen des Aufrufes wird vom Scientific Board kurz nach dem 1. Oktober entschieden. Daher wird empfohlen, dass der Input gemeinsam von verschiedenen europäischen Stakeholdern abgegeben wird; pro Bereich können bis zu fünf Themen genannt werden.
 
Die Frist für die Einreichung von Vorschlägen endet am 31. Mai 2013.

Das Formular und Erläuterungen für die Einreichung von Themenvorschlägen sind online verfügbar:  https://www.research.net/s/GrapheneFlagshipCallTopics

Weitere Informationen zum Aufruf:
M. Nicolas Walter, European Science Foundation, nwalter@esf.org
Prof. Jari Kinaret, Graphene Flagship director, jari.kinaret@chalmers.se

Weitere Informationen zum "Graphene Flagship": http://www.graphene-flagship.eu/GF/index.php

Kontakt bei KoWi:
Dieter Dollase
E-Mail: dd@kowi.de

 

 

ERA-Net „ERAfrica“ veröffentlicht Aufruf zur Zusammenarbeit mit Afrika

Das ERA-Net „ERAfrica“ ´(http://www.erafrica.eu/) hat einen Aufruf veröffentlicht, der europäischen und afrikanischen Wissenschaftlern die Möglichkeit zur gemeinsamen Arbeit an einem Forschungsthema in den Bereichen „Schnittstellen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen“ und „Neue Ideen“ geben soll. Von besonderem Interesse sind dabei gesellschaftliche Herausforderungen in den Lebenswissenschaften (Lebensmittelsicherheit, Gesundheit) sowie in den Bereichen Wassersicherheit, Energiesicherheit, Entwicklung einer Informationsgesellschaft sowie Entschärfung des Klimawandels einschließlich Anpassung und Schutz der Umwelt/Biodiversität. Von Vorteil ist es, wenn die eingereichten Projekte Nutzen aus bestehenden Initiativen ziehen und sich mit nationalen, regionalen und biregionalen Projekten abstimmen, die ähnliche Ziele verfolgen.

Jeder Förderantrag muss ein Minimum von zwei Partnern aus unterschiedlichen europäischen Ländern und zwei afrikanischen Partnern aus unterschiedlichen teilnehmenden Ländern umfassen.

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst Projektskizzen - in englischer Sprache - vom Verbundkoordinator im Namen aller Verbundpartner bis spätestens 15. April 2013 über das elektronische Skizzentool pt-outline für „Schnittstellen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Herausforderungen (Interfacing Challenges)“ unter http://www.ptoutline.de/erafrica_IC und für „Neue Ideen“ unter http://www.ptoutline.de/erafrica_NI einzureichen.

Die Bekanntmachung des BMBF zu diesem Aufruf finden Interessenten unter: http://www.bmbf.de/foerderungen/21375.php

Mit der Abwicklung dieser Fördermaßnahme auf nationaler Ebene in Deutschland hat das BMBF sein Internationales Büro (IB) im Projektträger beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beauftragt. Ansprechpartner sind Herr Oliver Rohde (Tel.: 0228 3821-1891, Email: oliver.rohde@dlr.de) und Frau Marion Korres (Tel.: 0228 3821-1421, Email: marion.korres@dlr.de).

 

 

ERA-Net „Infect-ERA“ veröffentlicht ersten Aufruf zu „Transnationale Pathogenomik: Prävention, Diagnose, Behandlung und Monitoring von humanen Infektionskrankheiten“

22.03.2013

Das wesentliche Ziel dieser Bekanntmachung ist die Etablierung von gemeinsamen europäischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die transnationalen Projekte können Projektpartner sowohl aus dem akademischen als auch aus dem klinischen oder industriellen Bereich einschließen, mit maximal sechs Projektpartnern aus mindestens drei ERA-NET Partnerländern. Die Förderdauer beträgt maximal drei Jahre.


ERA-NET sind Netzwerke nationaler Ministerien und Förderorganisationen, die in bestimmten thematischen Feldern gemeinsame Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für transnationale Verbundprojekte veröffentlichen. Die Fördergelder erhalten die beteiligten Institutionen von ihren jeweiligen nationalen Förderern. Daher gelten für die Teilnahme jeweils die nationalen Förderbedingungen.

Die vorgeschlagenen transnationalen Verbundprojekte sollen sich mit folgenden Schwerpunkten befassen:

  • Mikromilieu der Mikroorganismen und Infektion, Metabolismus der Mikroorganismen, molekulare Mechanismen und Strategien der Pathogenität
  • Wechselwirkung zwischen pathogenen Mikroorganismen und ihren Wirten wie Koinfektionen, Übertragbarkeit von Mikroorganismen und Empfänglichkeit des Wirts.


Die transnationalen Projektanträge müssen mindestens eines der folgenden Forschungsfelder adressieren, die in dieser Bekanntmachung gleichwertig sind:
Anwendung von neuen Forschungsansätzen und -technologien, wie "Metagenomics", "Transkriptomics" und "Metabolomics", um die Infektionsbiologie als Ganzes zu adressieren (unabhängig vom Pathogen).
Integration von neuen Ansätzen, um die Wirkung des Pathogens im Infektionsgeschehen zu verstehen und die Entwicklung von Biomarkern, Präventiva, Diagnostika und Therapeutika.

Die in der Bekanntmachung angesprochenen "Mikroorganismen" beziehen sich auf humanpathogene Bakterien, Pilze, Viren und Protozoen.
HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose stehen nicht im Fokus der Bekanntmachung.

Das Antragsverfahren ist zweistufig: die Abgabefrist für Projektskizzen („Pre-Proposals“) ist der 19. April 2013 (17:00 Uhr MESZ) und für detaillierte Projektskizzen („Full Proposals“) der 2. August 2013 (17:00 Uhr MESZ). Die Projekte sollen Anfang 2014 starten.

Die Bekanntmachung des BMBF zu diesem Aufruf finden Interessenten unter:  http://www.bmbf.de/foerderungen/21354.php

Nähere Angaben zur Einreichung der Dokumente finden sich in den „Guidelines for Applicants“, die auf der Internetseite des „Submission Tools“ (www.submission-infect-era.eu) aufgeführt sind.

Mit der Durchführung dieser Fördermaßnahme auf nationaler Ebene in Deutschland hat das BMBF den Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt. Ansprechpartner sind Dr. Bülent Genç (Tel.: 02461 61-5265, Email: b.genc@fz-juelich.de) und Dr. Henrike Knizia (Tel.: 02461 61-9758, Email: h.knizia@fz-juelich.de)
 

 

 

Aufrufe für Marie Curie Individual Fellowships 2013 veröffentlicht

14.03.2013

Die Europäische Kommission hat gestern die Aufrufe 2013 zur Einreichung von Projektvorschlägen für die Marie Curie Individual Fellowships veröffentlicht.
Ausgeschrieben wurden die Intra-European Fellowship (IEF), die International Outgoing Fellowship (IOF) sowie die International Incoming Fellowships (IIF).

Individual Fellowships fördern Training und internationale Mobilität der antragsberechtigten Wissenschaftler in allen Karrierestadien durch thematisch offene Förderung von innovativen Forschungsvorhaben. Der Arbeitsplan des Vorhabens wird im Antrag vor dem Hintergrund des Forschungsstandes begründet und dargestellt. Die eigenständig durchgeführten Projekte sollten durch ein komplementäres wissenschaftliches Training ergänzt werden.

Marie Curie Individual Fellowships richten sich an erfahrene Wissenschaftler, die zum Zeitpunkt der Einreichungsfrist des Aufrufes über einen Doktortitel oder alternativ vier Jahre Forschungserfahrung (Vollzeitäquivalent) - gemessen seit dem Zeitpunkt des Erwerbs der Promotionsberechtigung -  verfügen.

Für die Antragsberechtigung in allen drei ausgeschriebenen Fellowships gelten weitere formale Voraussetzungen, insbesondere das Mobilitätskriterium, nach dem der Antragsteller zum Zeitpunkt der Einreichungsfrist nicht mehr als 12 Monate in den vorangegangenen 3 Jahren im Land der Gasteinrichtung gelebt bzw. gearbeitet haben darf.


Marie Curie Intra-European Fellowships for Career Development (IEF)

Die IEF fördert den Erwerb neuer oder komplementärer Kenntnis, Methoden oder intersektorale Mobilität durch transnationale Mobilität der Wissenschaftler. Das Trainingsprogramm basiert auf einem "Persönlichen Plan zur Karriereentwicklung". Gefördert wird ein Projekt für die Dauer von 12 - 24 Monaten, das der Wissenschaftler an einer anderen Gasteinrichtung in einem EU-Mitgliedsstaat oder einem Assoziierten Staat durchführt. Der Antrag wird vom Wissenschaftler in Verbindung mit der Gasteinrichtung eingereicht.
Antragsberechtigt sind Wissenschaftler jeder Nationalität, die aus einem EU-Mitglieds- oder Assoziierten Staat in ein anderes EU-Mitglieds- oder Assoziiertes Land gehen.

Antragsunterlagen und Zugang zum Electronic Proposal Submission System für IEF finden Interessenten unter:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/call_FP7?callIdentifier=FP7-PEOPLE-2013-IEF&specificProgram=PEOPLE#wlp_call_FP7


Marie Curie International Outgoing Fellowships for Career Development (IOF)

Gefördert wird ein individuelles Forschungsvorhaben eines Wissenschaftlers aus einem EU-Mitgliedsstaat oder einem Assoziierten Staat für die Dauer von 24 - 36 Monaten, von denen  12 - 24 Monate an einer Gasteinrichtung in einem Drittland  ("Outgoing Phase") durchgeführt werden. Verbindlich vorgeschrieben ist eine Rückkehrphase von 12 Monaten an die europäische Gasteinrichtung ("return host organisation").
Wisssenschaftler aus einem Drittland sind unter der Voraussetzung antragsberechtigt, dass sie mindestens 5 Jahre vor der Einreichungsfrist in einem EU-Mitglieds- oder Assoziiertem Staat gelebt und gearbeitet bzw. studiert haben.

Der Antrag wird vom Wissenschaftler in Verbindung mit der europäischen Gasteinrichtung eingereicht, die den Wissenschaftler an die "outgoing host organisation" entsendet.

Antragsunterlagen und Zugang zum Electronic Proposal Submission System für IOF finden Interessenten unter:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/call_FP7?callIdentifier=FP7-PEOPLE-2013-IOF&specificProgram=PEOPLE#wlp_call_FP7


Marie Curie International Incoming Fellowships (IIF)

Gefördert wird ein individuelles Forschungsvorhaben eines hervorragenden Wissenschaftlers aus einem Drittland (außerhalb der EU bzw. eines der Assoziierten Staaten) für die Dauer von 12 - 24 Monaten ("Incoming Phase"). Es besteht die Möglichkeit, eine einjährige Rückkehrphase des Wissenschaftlers zu fördern, sofern die Einrichtung, zu der der Wissenschaftler zurückkehrt, in einem "International Cooperation Partner Country" etabliert ist (ICPC-List, Work Programme PEOPLE, 2013, Annex 1.1).

Antragsunterlagen und Zugang zum Electronic Proposal Submission System für IIF finden Interessenten unter:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/call_FP7?callIdentifier=FP7-PEOPLE-2013-IIF&specificProgram=PEOPLE#wlp_call_FP7


Die Einreichungsfrist für die Marie Curie Individual Fellowships endet am 14. August 2013, 17:00.

Die Einreichung von Anträgen ist nur elektronisch über das "Research Participant Portal" der EU-Kommission möglich.
Zugang zur Registrierung des Antrags erhalten Antragsteller auf den individuellen Call-Seiten unter den oben angegebenen Links.
Für die Registrierung eines Antrags ist ein individuelles ECAS Password Voraussetzung.


Marie Curie Career Integration Grants 2013 (CIG)

Derzeit läuft auch die Ausschreibung der Marie Curie Career Integration Grants 2013 (CIG).

Ziel der Maßnahme ist die dauerhafte Integration von Forschenden, denen eine Festanstellung in Europa nach einem Auslandsaufenthalt in einem anderen Land angeboten wurde. Antragsberechtigt sind auch hier Wissenschaftler, die einen Doktortitel erworben haben bzw. Forschende mit mindestens vier Jahren Vollzeit-Forschungserfahrung jeder Nationalität.
Die Förderung umfasst eine Pauschalbeitrag zu den Kosten des im Antrag vorgestellten Forschungsvorhabens. Dieser beträgt 25.000 € pro Jahr für einen Zeitraum von max.  vier Jahren. Die Pauschalzahlung kann als Zuschuss zu Gehalts-, Forschungs-, Publikations- und Reisekosten etc. des Forschenden verwendet werden.

Anträge für den MC CIG können bis zum 18. September 2013, 17:00 Uhr (Brüsseler Zeit), eingereicht werden.

Die Ausschreibung sowie weitere Details zum Programm sind im Arbeitsprogramm und im Leitfaden zur Antragstellung ('Guide for Applicants': call specific part, common part und ethics part) auf dem Research Participant Portal unter folgendem Link zu finden:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/call_FP7?callIdentifier=FP7-PEOPLE-2013-CIG&specificProgram=PEOPLE#wlp_call_FP7

 

 

ARTEMIS veröffentlicht Aufruf 2013

28.02.2013

Das "Gemeinsame Unternehmen" ARTEMIS (Public-Private Partnership) hat seinen 6. Aufruf veröffentlicht.

 

ARTEMIS Forschungsvorhaben sind Industrie-getriebene Projekte im Bereich der "Embedded Systems". Diese zielen darauf ab, neue und verbesserte Technologien zu generieren und diese in Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen anzuwenden. Ziel von ARTEMIS ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken, die Nachhaltigkeit zu verbessern und die Entstehung neuer Märkte und Anwendungen zu ermöglichen, die gesellschaftliche Herausforderungen adressieren.

Ausgeschrieben ist u. a. ASP2 : Embedded Systems for Healthcare and Wellbeing mit den Forschungsfeldern "Care at home and everywhere", "Reduced hospitalization time with novel therapeutic solutions", "Early diagnosis and prevention", "Image guided Intervention and Therapy", "Clinical Decision support systems".

Erwartet werden Produktinnovationen und technologische Durchbrüche in den genannten Feldern. Interoperabilität und nahtlose Integration interoperabler Komponenten sind essentiell. Die Entwicklungen sollen personalisierte Präventions- und Therapiestrategien durch die Vorteile neuer Technologien, u.a.

  • Datensammlung durch eine Vielzahl von Sensoren, Behandlungskontrolle mittels Aktuatoren in relevanten Situationen: zuhause, unterwegs, am Arbeitsplatz, in Gesundheitszentren, die ein leichtes, effizientes und effektives Monitoring und ein breites Screening erlauben.
  • Neue Algorithmen für die Analyse der gesammelten Daten, von historischen ebenso wie von parallelen Versorgungskreisen sowie für die Präsentation relevanter Informationen in adäquater Weise für Personen, die diese Daten in bestimmten Aufgaben und Situationen benötigen.
  • Angebot integrierter medizinischer Versorgungslösungen  für Krankenhäuser, Kliniken und Gesundheitszentren, die umfassende Umgebungen, etwa für fortgeschrittene psychiatrische Gesundheitsversorgung oder hoch entwickelte Bildgebungsräume (CT; Ultraschall, MRI, Röntgen, PET) einschließen können.
  • Allseitiger Zugang zu den Gesundheitsdaten der Bürger für alle Partner in interdisziplinären Versorgungsteams unter Beachtung angemessener Wahrung der Privatsphäre.
  • Unterstützung des Einzelnen wie der Partner und die Ermöglichen adäquater Kommunikation aller Partner in interdisziplinären Versorgungsteams ("collaboration technology, secure messaging, instant messaging, audio / video communication, remote sharing of applications at any place and time on the device of choice").


Der Ansatz von ASP2 ist es, Fortschritte in der "Embedded Systems" Technologie zu entwickeln und einzusetzen: kommunizierende Sensoren und Aktoren, Verbesserungen im genetischen, molekularen und bildgebenden Equipment für Diagnostik einschließlich Algorithmen, Geräten und Infrastruktur für massive Bildverarbeitung, und Simulation, um die Kombination von Bildern verschiedener Modalitäten (CT, Ultraschall, MRI, Rötngenstrahlung) und den Vergleich oder die Fusion von Bildern mit physiologischen Modellen (Herz, Hirn, ...), Telemedizin einschließlich Telemonitoring und Telechirurgie, zu ermöglichen, ebenso Beleuchtung und Displays für immersive Umgebungen, Einrichtungen für diagnostische und epidemiologische Analyse, Fernmanagement implantierter Medikamentengabe, multi-modale Interaktionstechnologien (Sprache, Bild, Bewegungen) für Information und Datenzugang, Unterstützung von Navigation und Entscheidungsfindung für diagnostische und minimal-invasive Chirurgie , die die normalen Arbeitsabläufe nicht behindern.  
 
Projekte sollten zu einem oder mehreren der spezifischen Ziele von ASP2 beitragen (ARTEMIS Annual Work Programme, Part ASP, S. 20-21).
 
Projekte müssen klar definierte und fokussierte Ziele und Ansätze verfolgen. Alle Projekte sollten eine geeignete Balance zwischen Anwendungsfokus und generischer Technologieentwicklung haben. Arbeitsplan und Zusammensetzung des Konsortiums sind in der Regel für die Projektdauer festgeschrieben.

Projektkonsortien müssen aus mindestens drei, voneinander unabhängigen Rechtspersonen, etabliert in mindestens drei ARTEMIS Mitgliedsstaaten bestehen.

ARTEMIS Mitgliedsländer sind: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern.

Größe, Reichweite und interne Organisation von Projekten können variieren. ARTEMIS fördert die Einbeziehung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (entsprechend der KMU-Definition der EU-Kommission). Weitere Hinweise hierzu können Interessenten dem ARTEMIS Arbeitsprogramm 2013 entnehmen.

Projekte, die unter dem 6. Aufruf gefördert werden, dürfen die Dauer von drei Jahren nicht überschreiten.

Die Förderung der Projekte erfolgt in einem eigenen Mechanismus der Ko-Förderung. ARTEMIS wird im 6. Aufruf einen Anteil von 16,7% der förderfähigen Kosten eines Projektteilnehmers fördern. Weitere Fördergelder für die Kosten eines Projektpartners werden entsprechend den für diesen Aufruf geltenden nationalen Bestimmungen von den Ministerien oder Programmagenturen der beteiligten ARTEMIS Mitgliedsländer bereitgestellt. Ein Eigenanteil der Projektteilnehmer ist erforderlich.

Deutsche Hochschulen und öffentliche Forschungseinrichtungen erhalten aus den nationalen Fördermitteln 33,3% (für industrielle / angewandte Forschung) bzw. 8,3% (!) für experimentelle Entwicklungsvorhaben.

Für teilnehmende Institutionen aus ARTEMIS Mitgliedsländern richtet sich die Förderfähigkeit von Projektkosten nach den jeweiligen nationalen Förderrichtlinien. Nähere Einzelheiten hierzu können dem Dokument "Eligibility Criteria and Funding Rates" entnommen werden.

Deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind nur dann förderfähig, wenn ein deutsches Unternehmen an demselben Projekt teilnimmt. Der Beitrag (gemessen in Personenmonaten) zwischen beteiligten deutschen Unternehmen und deutschen Hochschulen / Forschungseinrichtungen muss mindestens 2 : 1 betragen. Zudem wurde festgelegt, dass der Gesamteinsatz (overall effort) eines Projektes mit deutscher Beteiligung mindestens 100 Personenjahre - mit einem Anteil der deutschen Partner von mindestens 10% an diesen betragen muss.

Interessenten wird dringend empfohlen, vor der Einreichung des Vollantrags mit der zuständigen nationalen Fördereinrichtung Kontakt aufzunehmen, um die jeweils geltenden nationalen Voraussetzungen der Förderfähigkeit von Institutionen zu klären (siehe hierzu: Annex I, Guide for Applicants).

Die Einreichung besteht für den Aufruf 2013 aus einem einstufigen Verfahren. Antragsteller müssen ein "Full Project Proposal" (FPP) einreichen, in dem das geplante Vorhaben detailliert beschrieben wird, um die Begutachtung des Vorhabens zu ermöglichen. Zusätzlich ist eine optionale, aber empfohlene Interessenbekundung (Expression of Interest) für den Aufruf vorgesehen.

Die Einreichungsfrist für den Vollantrag endet am 6. Juni 2013, 17:00 (Brüsseler Zeit).

Der Antrag besteht aus einem Part A und B, entsprechend den nationalen Bestimmungen müssen deutsche Teilnehmer eines transnationalen Verbundantrags zusätzlich den so genannten Part C ausfüllen.
Weitere Informationen zum Verfahren sowie zum Part C finden Interessenten unter: http://www.pt-it.pt-dlr.de/de/artemis.php


Die Antragsunterlagen finden Interessenten auf der ARTEMIS Call Seite im Participant Portal:
http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/call_FP7;efp7_SESSION_ID=GpBhRn1HhZLGJQ0yQd7zc7tkjrKNqL12XYM2w7y11vWGsW33ZpQ7!-152259545?callIdentifier=ARTEMIS-2013-1&specificProgram=COOPERATION#wlp_call_FP7

 

 

Innovative Medicines Initiative Joint Undertaking (IMI JU) veröffentlicht 8. Aufruf

07.12.2012

IMI Joint Undertaking hat am 17. Dezember 2012 den 8. Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht. Der Aufruf umfasst folgende Ausschreibungsthemen:

Topics des IMI Programms “New Drugs for Bad Bugs (ND4BB)” zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz:

  • Topic 1C: Innovative Trial Design & Clinical Development
  • Topic 3: Discovery and development of new drugs combating Gram – negative infections



Topics des neuen IMI Programms “Developing an aetiology-based taxonomy for human diseases”

  • Topic A: Approaches to develop a new classification for Systemic Lupus Erythematosus (SLE) and related connective tissue disorders and Rheumatoid Arthritis (RA)
  • Topic B: Approaches to develop a new classification for neurodegenerative disorders with a focus on Alzheimer’s disease (AD) and Parkinson’s disease (PD)


European induced pluripotent stem cell bank


Erfolgreiche öffentliche Konsortien der 1. Stufe werden mit industriellen Partnern der EFPIA („European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations“) zusammengeführt, um in der 2. Stufe gemeinsam einen Vollantrag einzureichen.

Projekte der IMI unterliegen besonderen Regeln zur Beteiligung, der Kostenkalkulation und zu Geistigen Eigentumsrechten. So führen die Regeln zur Kalkulation der "indirekten Kosten" (Pauschalsatz von 20% der direkten Kosten bei einer Erstattungsrate von 75%) zu einem finanziellen Eigenanteil der teilnehmenden Institutionen in Höhe von 10% der erstattungsfähigen direkten Kosten.

Ausschreibungsunterlagen finden Interessenten auf der offiziellen IMI JU Webseite unter: http://www.imi.europa.eu/content/stage-1-6
Die Einreichungsfrist der 1. Stufe für die „Expressions of Interest“ (EoI) ist der 19. März 2013 (13:00 Uhr Ortszeit Brüssel).

Das elektronische Einreichungstool SOFIA zur Einreichung der „Expressions of Interest“ ist verfügbar unter dem folgenden Link: http://sofia.imi.europa.eu)
IMI-.Anträge können nur über das Tool eingereicht werden.

Um SOFIA nutzen zu können, muss zuvor der Zugang zu SOFIA beantragt werden:  http://sofia.imi.europa.eu/Pages/RequestAccess.aspx.

Zur Unterstützung bei der Partnersuche können Interessenten die IMI Partnering Plattform des BMBF (http://www.imi-partnering.eu) oder das offizielle IMI Partner Search Tool von IMI-JU (http://www.imi.europa.eu/content/partner-search) verwenden.

Ansprechpartner in der NKS-Lebenswissenschaften für IMI sind Jan Skriwanek (Tel.: 0228/3821-1677, jan.skriwanek@dlr.de) und Dr. Stefan Wagener (Tel.: 0228/3821-1685; -1692, stefan.wagener@dlr.de).

 

 

ERA-NET NEURON veröffentlicht Aufruf "Psychische Störungen"

10.01.2013

Das ERA-NET "NEURON" hat seinen 6. gemeinsamen Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für europäische Verbundprojekte veröffentlicht.
Das Thema des Aufrufs liegt im Bereich "Psychische Störungen".

Gefördert werden können Vorhaben, die affektive Störungen, stressbezogene Erkrankungen und Angststörungen, Schizophrenie und psychotische Störungen sowie Suchterkrankungen und andere psychische Störungen thematisieren. Fragestellungen zu Demenzen sind nicht Gegenstand der Förderung.

Vorhaben können Forschungsansätze von der Untersuchung grundlegender Krankheitsmechanismen bis hin zu klinischen Studien (bis Phase 2 "Proof of Concept") umfassen. Insbesondere zielt der Aufruf auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Arbeitsgruppen sowie translationale Forschungsansätze, bei denen Grundlagenforschung mit klinischen Fragstellungen kombiniert wird.

Projekte sollten mindestens eines der folgenden Gebiete abdecken:

  • Grundlagenorientierte Forschungsansätze im Bereich der Pathogenese und Ätiologie psychischer Störungen. Gefördert werden kann z. B. die Entwicklung besonders innovativer oder gemeinsam verwendeter Ressourcen und Technologien. Der Krankheitsbezug muss dabei deutlich dargestellt werden.
  • Forschungsansätze zur Entwicklung neuer Verfahren zur (Früh-) Diagnose, Therapie oder Rehabilitation auf dem Gebiet psychischer Störungen.

 

Eines der Ziele von NEURON ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu unterstützen und die Integration junger Forscherinnen und Forscher in die Forschungskonsortien als unabhängige Projektleiterinnen und Projektleiter zu erleichtern, um ihnen so wertvolle Erfahrungen zu vermitteln und einen wichtigen Karriereschritt einzuleiten.

Die Teilprojekte eines Verbundvorhabens sollen komplementär sein und innovative ehrgeizige Ideen verfolgen. Von der Kooperation wird ein Synergieeffekt erwartet. Daher muss aus den Projektanträgen der zusätzliche Nutzen der transnationalen Zusammenarbeit klar hervorgehen.

Klinische Studien sind förderbar bis zu Phase 2, „proof-of-concept“.

Zur Bearbeitung der geplanten Projekte sollen mindestens drei einschlägig qualifizierte Forschungsgruppen in einem Verbund kooperieren. Diese drei Gruppen müssen  bei den Förderorganisationen antragsberechtigt sein , die im Aufruf genannt sind. Zudem müssen diese drei Gruppen aus drei unterschiedlichen Ländern stammen.
Ein Verbund darf maximal aus fünf Arbeitsgruppen bestehen. Es sollen hierbei nicht mehr als zwei Arbeitsgruppen aus einem Land stammen.

ERA-NET sind europäische Netzwerke nationaler Ministerien / Programmagenturen mit dem Ziel, Forschungsaktivitäten und -programme der teilnehmenden Staaten zu koordinieren. Gefördert werden ausschließlich transnationale Verbundprojekte, die Fördermittel erhalten die an einem Vorhaben beteiligten Institutionen jeweils von ihrer eigenen Förderorganisation (hier: BMBF / PT-DLR).

An dem aktuellen NEURON Aufruf beteiligen sich die folgenden Länder bzw. Regionen: Deutschland, Österreich, Flandern / Belgien, CIHR / Kanada, Quebec / Kanada, Finnland, Frankreich, Island, Israel, Italien, Lettland, Luxemburg, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden.

Da die Fördergelder aus nationalen Mitteln aufgebracht werden, gelten für die an einem Projekt teilnehmenden Institutionen jeweils die nationalen Förderbedingungen.
Antragsteller sollten daher bereits in der gemeinsamen Antragstellung, die an das Gemeinsame NEURON Sekretariat gerichtet wird, Kontakt mit ihrem jeweiligen nationalen Ansprechpartner aufnehmen.

Die Projektdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Teilnehmenden deutschen Hochschulen kann die "Projektpauschale" gewährt werden.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.

Die Projektskizze des transnationalen Vorhabens wird vom Koordinator des Verbundes beim NEURON Sekretariat eingereicht. Die Einreichungsfrist endet am 11. März 2013 (elektronische Einreichung: das "Proposal Template" ist verbindlich vorgeschrieben).

Verbünde, deren Antragsskizzen positiv bewertet wurden, werden zur Einreichung eines Vollantrags aufgefordert.

Darüber hinaus werden die deutschen Teilnehmer eines erfolgreichen Verbundantrages aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag für ihre entsprechenden Arbeitspakete im Verbundprojekt vorzulegen, über den nach abschließender Prüfung entschieden wird (AZA-Formulare + ergänzende Dokumente beim PT-DLR einzureichen).

Weitere Hinweise zum Aufruf, die geltenden länderspezifischen Förderbedingungen und das Proposal Template erhalten Antragsteller auf den Webseiten des ERA-NET NEURON unter folgendem Link:  http://www.neuron-eranet.eu/en/405.php

oder auf der Webseite mit der BMBF.Bekantmachung unter: http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/4650.php

Zugang zum elektronischen Einreichungssystem erhalten Interessenten unter: https://www.pt-it.de/ptoutline/application/neuron6
Auf dieser Seite befindet sich auch den Link zu erforderlichen Registrierung.


Deutscher Ansprachpartner & Gemeinsames Call-Sekretariat:

Projektträger im DLR für das BMBF
- Gesundheitsforschung -
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel. 0228 / 3821-1210
Fax 0228 / 3821-1257

Dr. Petra Lüers
Tel. 0228 / 3821-1194
E-Mail petra.lueers@DLR.de

 

 

Arbeitsplan 2013 und Aufrufe im Programm "Public Health" veröffentlicht

20.12.2012

Die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucherschutz (DG SANCO) der Europäische Kommission hat am 8. Dezember den Arbeitsplan 2013 im "Zweiten Aktionsprogramm Gesundheit" (Public Health) und am 20. Dezember auch die zugehörigen Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht.

Für den Arbeitsplan wurden die folgenden thematischen Prioritäten festgelegt:

  • Active and healthy ageing – focus on chronic diseases
  • Effective ways to invest in health – also health workforce
  • Patients' rights and safety
  • Advice and data, particularly on sustainable health systems


Veröffentlicht wurden Aufrufe zur Einreichung von Gemeinsame Aktionen, Projektvorschlägen, "Operating Grants" und Konferenzen.

Die Kofinanzierung der geplanten Projektkosten durch das Programm beträgt in der Regel max. 50 - 60%. Der erforderliche Eigenanteil in Höhe von 40% - 50% der Projektkosten kann von den Teilnehmern auf verschiedene Weise, u.a. über die Mitarbeit fest angestellter Mitarbeiter erbracht werden.

Antragsteller sollten beachten, dass aufgrund der neuen Haushaltsordnung - abweichend von früheren Ausschreibungsrunden - eine Reihe von Dokumenten für alle Partner bereits bei Einreichung im Original vorliegen müssen.

Einzelheiten zu den verschiedenen Aufrufen erhalten Interesseneten auf den Webseiten der mit der Abwicklung des Programms beauftragten Exekutivagentur EAHC unter folgendem Link: http://ec.europa.eu/eahc/news/news193.html

Die Einreichungsfristen für die veröffentlichten Ausschreibungen enden am 22. März 2013 (Datum des Poststempels).

 

 

2. Aufruf des ERA-NET TRANSCAN veröffentlicht

14.12.2012

Das ERA-Net „TRANSCAN“ hat am 14. Dezember den zweiten gemeinsamen Aufruf zur translationalen Krebsforschung zur primären und sekundären Krebsprävention veröffentlicht.
ERA-NET sind Netzwerke nationaler Ministerien und Förderorganisationen, die in bestimmten thematischen Feldern gemeinsame Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für transnationale Verbundprojekte veröffentlichen. Die Fördergelder erhalten die beteiligten Institutionen von ihren jeweiligen nationalen Förderern. Daher gelten für die Teilnahme jeweils die nationalen Förderbedingungen.

Weitere Informationen zum ERA-Net TRANSCAN, zu den Partnerorganisationen sowie den Ausschreibungsbedingungen finden Sie unter http://www.transcanfp7.eu/transcan/mod/resource/view.php?id=77

Förderinstitutionen aus den folgenden Ländern bzw. Regionen sind an dem Aufruf beteiligt: Flandern / Belgien, Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Türkei. 

Call Topics:
JTC 2012 aims at developing transnational innovative projects in cancer prevention, focused on the research of the mechanisms responsible for maintaining a healthy status vs. those underlying cancer development, and clearly oriented towards a rapid translation of the existing and newly acquired knowledge into individual- or patient-tailored interventions at highest potential for cancer control. Transnational research proposals must address the following topic: “Translational research on primary and secondary prevention of cancer”.

Es werden ausschließlich transnationale Verbundprojekte gefördert.
Jedes Projektkonsortium muss mind. 3, max. 7 Forschungsgruppen aus mindestens drei verschiedenen, am Aufruf teilnehmenden Staaten bestehen.
Zusätzlich gilt, dass ein Konsortium nicht mehr als 2 Forschungsgruppen aus demselben Land umfassen darf.

Die Mehrzahl der in einem Konsortium beteiligten Gruppen sowie der Koordinator muss aus einem  / einer am Gemeinsamen Aufruf teilnehmenden Land / Region kommen. Ein Konsortium kann 1 Forschergruppe (innerhalb der max. Zahl von 7 Gruppen) aus einem Land einschließen, das nicht am Aufruf teilnimmt, sofern diese Gruppe bereits zum Zeitpunkt der Einreichung der Antragsskizze eine unterschriebene Bestätigung vorlegen kann, dass die Fördermittel für ihre Beteiligung am Projekt bereits gesichert ist !

Das BMBF beteiligt sich mit 3 Mio. € an dem Aufruf. Es wird erwartet, dass damit 10 - 12 deutscher Forschergruppen gefördert werden können.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.
Die Frist für die Einreichung von Anträgen der ersten Stufe („pre-proposals“) endet am 15. Februar 2013, 17:00 Uhr. Die Anträge der zweiten Stufe müssen bis zum 24. Juni 2013, 17:00 Uhr eingereicht werden.

Die Einreichung des Antrages erfolgt elektronisch. Antragsteller können den Antrag unter folgendem Link registrieren: https://www.pt-it.de/ptoutline/application/cancer12

 

 

5. E-RARE Aufruf veröffentlicht

07.12.2012

wie vorab angekündigt, hat das ERA-NET E-RARE seinen 5. Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht.

ERA-NET sind Netzwerke nationaler Ministerien und Förderorganisationen, die in bestimmten thematischen Feldern gemeinsame Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für transnationale Verbundprojekte veröffentlichen. Die Fördergelder erhalten die beteiligten Institutionen von ihren jeweiligen nationalen Förderern. Daher gelten für die Teilnahme jeweils die nationalen Förderbedingungen.
Das ERA-NET E-RARE fördert die auf europäischer Ebene abgestimmte Erforschung Seltener Krankheiten (entsprechend der zugrundeliegenden Definition: Krankheiten, die nicht mehr als 5 von 10.000 Personen befallen). 
Das BMBF beteiligt sich mit 3 Mio. € an dem gemeinsamen Aufruf und erwartet, mit diesem Betrag 10 - 15 deutsche Forschergruppen fördern zu können.
Ein Projektkonsortium muss mindestens drei, max. aber sechs Forschergruppen aus mindestens drei verschiedenen, am Aufruf teilnehmenden Ländern umfassen. Max. zwei Forschergruppen innerhalb eines Projektes dürfen aus demselben Land kommen. Forscherteams aus Ländern, deren Förderinstitutionen nicht am Aufruf teilnehmen, können sich an Projekten beteiligen, müssen aber ihre Förderung selbst sicherstellen, da sie kein Geld aus dem Aufruf erhalten können.

AIM AND TOPICS
The aim of the call is to enable scientists in different countries to build an effective collaboration on a common interdisciplinary research project based on complementarities and sharing of expertise, with a clear translational research approach.

Subject:
a group of rare diseases or a single rare disease following the European definition i.e. a disease affecting not more than five in 10.000 persons in the EU

Participating countries:
Austria, Belgium (Flanders and French speaking community), Canada (including Québec), France, Germany, Hungary, Israel, Italy, Poland, Portugal, Romania, Spain, Switzerland and Turkey.

Topics:
1. Collaborative research using patient databases and corresponding collections of biological material that would generally not be possible at a national scale. This research must have clear potential for clinical application and well defined scientific objectives e.g.:
    - Definition of new nosological entities, epidemiological studies, genotype/phenotype correlations, natural history of diseases
    - Characterisation of the genetic/molecular basis of specific diseases
2. Research on rare diseases including genetic, epigenetic, and pathophysiological studies, using innovative and shared resources, technologies (OMICS, new generation sequencing, etc.) and expertises. The clinical relevance of this research must be clearly demonstrated.
3. Research on development of applications for diagnosis and therapies for rare diseases. This may include identification and characterisation of (bio)-markers for diagnosis and prognosis, development of innovative screening systems and diagnostic tools, the generation of relevant cellular and/or   animal models, and preclinical studies using pharmacological, gene or cell therapies.
4. Patient oriented research in the area of social and human sciences - e.g. psychological, psychosocial and behavioral research - as well as health services, health economics and health policy research and research on ethical, legal and social issues in the field of rare disorders.

Vom Aufruf ausgeschlossen sind:
Seltene Infektionskrankheiten, Seltene Krebserkrankungen sowie Seltene Arzneimittelunverträglichkeiten in der Behandlung verbreiteter Krankheiten, ebenso Interventionsstudien.

Das Einreichungsverfahren ist zweistufig.

Frist für Pre-Proposals: 31. Januar 2013.
Frist für Full Proposals: 29. Mai 2013.

Dokumente und weiterführende Informationen erhalten Sie auf E-RARE Webseite unter folgendem Link:  www.e-rare.eu

Ansprechpartner beim PT-DLR für Antragsteller sind:

Dr. Michaela Girgenrath
(++49) (228) 3821-1775
Michaela.girgenrath@dlr.de

Dr. Michaela Fersch
(++49) (228) 3821-1864
Michaela.Fersch@dlr.de

Dr. Ralph Schuster
(++49) (228) 3821-1233
Ralph.Schuster@dlr.de

Project Management Agency of the German Aerospace Centre (PT-DLR) - Health Research -
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Germany

 

Zwei Aufrufe der JPI "Neurodegenerative Disease Research" (JPND) veröffentlicht

12.12.2012

"Joint Programming", die Gemeinsame Programmplanung teilnehmender Mitgliedsstaaten, gewinnt in den Themenfeldern der "großen gesellschaftlichen Herausforderungen" an Bedeutung. Von den an einer JPI teilnehmenden Mitgliedsstaaten werden gemeinsame Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für transnationale Verbundprojekte veröffentlicht, die Fördermittel aber von den beteiligten nationalen Ministerien / Projektträgern vergeben.

Die Joint Programming Initiative "Joint Programme Neurodegenerative Disease Research" (JPND) hat zwei Ausschreibungen veröffentlicht.

Die Ausschreibungen stellen den ersten Schritt zur Umsetzung des "JPND Implementation Plan" dar. Zwischen 2012 und 2014 wird das JPND jährlich transnationale Ausschreibungen im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen veröffentlichen. Die Erkrankungen, auf die sich JPND konzentriert, sind: Alzheimer und andere Demenzerkrankungen, Parkinson und parkinsonbedingte Erkrankungen, Transmissible spongiforme Enzephalopathie, motoneuronische Erkrankungen, Chorea Huntington, spinozerebelläre Ataxie und spinale Muskelatrophie.


Aufruf 1:    

"A call for European research projects for the identification of genetic, epigenetic and environmental risk and protective factors"
Fördersumme für alle teilnehmenden Staaten insgesamt: 19 Mio. EUR
Ende der Einreichungsfrist: 19. März 2013 (23:59 Uhr)

Teilnehmende Staaten:
Austria, Belgium (Flanders), Denmark, Finland, France, Germany, Israel, Italy, Luxembourg, The Netherlands, Norway, Poland, Portugal, Slovakia, Spain, Sweden*, Switzerland, Turkey, United Kingdom
(*Sweden: pending on final approval)

Weitere Informationen zum Aufruf sowie die Antragsunterlagen sowie den Link zur Registrierung des Antrags finden Interessenten unter folgendem Link:

http://www.neurodegenerationresearch.eu/initiatives/2012-joint-transnational-calls/open-calls/risk-factors/


Aufruf 2:    

"A call for European research projects for the evaluation of health care policies, strategies and interventions"
Fördersumme: für alle teilnehmenden Staaten insgesamt 10 Mio. EUR
Ende der Einreichungsfrist: 21. März 2013 (23:59 Uhr)

Teilnehmende Staaten:
Belgium (Flanders), Denmark, France, Germany, Ireland, Israel, Italy, Luxembourg, The Netherlands, Norway, Poland, Portugal, Sweden*, United Kingdom,
(*Sweden: pending on final approval)

Weitere Informationen zum Aufruf sowie die Antragsunterlagen sowie den Link zur Registrierung des Antrags finden Interessenten unter:

http://www.neurodegenerationresearch.eu/initiatives/2012-joint-transnational-calls/open-calls/healthcare-evaluation/


Bewerben können sich transnationale Projektteams mit Forschungsgruppen aus mindestens drei JPND-Mitgliedsstaaten. Die Förderdauer beträgt jeweils bis zu drei Jahre. Die Förderbedingungen sowie die Höhe der Förderung für jede Forschergruppe richten sich dabei nach den Regelungen der nationalen Förderorganisation.

Weitere Informationen und Unterlagen zu beiden Ausschreibungen finden Sie auf der Homepage des JPND:
http://www.neurodegenerationresearch.eu/initiatives/2012-joint-transnational-calls/open-calls/


Kontakt beim Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (PT-DLR):

Aufruf 1:
Dr. Thomas Becker
Tel.: +49 228 3821 1686
E-Mail: Thomas.Becker@DLR.de

Dr. Rainer Girgenrath         
Tel.:+49-228-3821-1200                  
E-Mail: rainer.girgenrath@dlr.de

Aufruf 2:
Dr. Constanze Hahn         
Tel.:+49-228-3821-1865                  
E-Mail: constanze.hahn@dlr.de

Dr. Rainer Girgenrath         
Tel.:+49-228-3821-1200                  
E-Mail: rainer.girgenrath@dlr.de

 

 

E-RARE veröffentlicht Vorankündigung für den 5. Aufruf

13.11.2012

Das BMBF hat eine Vorankündigung zu dem "E-Rare-2 Call for Proposals 2013 for European Research Projects on Rare Diseases" veröffentlicht.
ERA-NET sind Netzwerke nationaler Ministerien und Förderorganisationen, die in definierten thematischen Feldern gemeinsame Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen für transnationale Verbundprojekte veröffentlichen. Die Fördergelder erhalten die beteiligten Institutionen von ihren jeweiligen nationalen Förderern. Daher gelten für die Teilnahme jeweils die nationalen Förderbedingungen.
An dem jetzt angekündigten Aufruf beteiligen sich Österreich, Flandern, Kanada, Deutschland, Ungarn, Israel, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, Spanien, Schweiz und die Türkei. Die Entscheidungen über die Beteiligung Frankreichs und Belgiens stehen derzeit noch aus.
Ein Projektkonsortium muss mindestens drei, max. aber sechs Forschergruppen aus mindestens drei verschiedenen, am Aufruf teilnehmenden Ländern umfassen. Max. zwei Forschergruppen innerhalb eines Projektes dürfen aus demselben Land kommen. Forscherteams aus Ländern, deren Förderinstitutionen nicht am Aufruf teilnehmen, können sich an Projekten beteiligen, müssen aber ihre Förderung selbst sicherstellen, da sie kein Geld aus dem Aufruf erhalten können.

Der Aufruf wird voraussichtlich am 7. Dezember 2012 veröffentlicht.

Das Einreichungsverfahren ist zweistufig.

Frist für Voranträge: 31. Januar 2013; Frist für Vollanträge: 29. Mai 2013.

Zum Inhalt des Aufrufs:

The aim of the call is to enable scientists in different countries to build an effective collaboration on a common interdisciplinary research project based on complementarities and sharing of expertise, with a clear translational research approach. Projects shall involve a group of rare diseases or a single rare disease following the European definition i.e. a disease affecting not more than five in 10.000 persons in the European Community.

Rare infectious diseases, rare cancers and rare adverse drug events in treatments of common diseases are excluded from the scope of this call.
 Transnational research proposals must cover at least one of the following areas, which are equal in relevance for this call:

a) Collaborative research using patient databases and corresponding collections of biological material that would generally not be possible at a national scale. This research must have clear potential for clinical application and well defined scientific objectives e.g.:
- Definition of new nosological entities, epidemiological studies, genotype/phenotype correlations, natural history of diseases
- Characterisation of the genetic/molecular basis of specific diseases
b) Research on rare diseases including genetic, epigenetic, and pathophysiological studies, using innovative and shared resources, technologies (OMICS, new generation sequencing, etc.) and expertises. The clinical relevance of this research must be clearly demonstrated.
c) Research on development of applications for diagnosis and therapies for rare diseases. This may include identification and characterisation of (bio)-markers for diagnosis and prognosis, development of innovative screening systems and diagnostic tools, the generation of relevant cellular and/or animal models, and preclinical studies using pharmacological, gene or cell therapies.
d) Patient oriented research in the area of social and human sciences - e.g. psychological, psychosocial and behavioral research - as well as health services, health economics and health policy research and research on ethical, legal and social issues in the field of rare disorders.

Interventional clinical trials are excluded from the scope of the call.
 

Project proposals must clearly demonstrate the potential health impact as well as the added-value of transnational collaboration: gathering a critical mass of patients/biological material, sharing of resources (models, databases, diagnosis etc.), harmonization of data, sharing of specific know-how and/or innovative technologies.

Den Text des "Preliminary Announcement" sowie weitere Unterlagen und Links finden Sie hier:
http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/4647.php

 

Innovative Medicines Inititiatve (IMI) : Vorveröffentlichung der Topics im 8. Aufruf

09.11.2012

Die Innovative Medicines Initiative Joint Undertaking (IMI JU) hat die Themen des 8. IMI-Aufruf 2012 vorveröffentlicht. Das BMBF und die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften veranstalten gemeinsam eine Online-Informationsveranstaltung zu diesem Aufruf.
 
Der 8. IMI Call 2012 wird demnach voraussichtlich folgende Ausschreibungsthemen (Topics) beinhalten:

Topics im Rahmen des IMI Programms zur Bekämpfung der antimikrobiellen Resistenz „NewDrugsForBadBugs (ND4BB)“:

  • „NewDrugForBadBugs“, Subtopic 1C (Arbeitspakete 6 und 7): Innovative Trial Design & Clinical Development. (Eine vorläufige Beschreibung des Topics findet sich im Text des 6. IMI-Aufrufs 2012.)

 

  • Discovery and development of new drugs combating Gram-negative infections



Weitere geplante Ausschreibungsthemen des 8. IMI Calls 2012:

  • Developing an aetiological based taxonomy of human disease
  • European induced pluripotent stem cell bank


Der geplante IMI JU Beitrag für den 8. IMI Call 2012 wird sich voraussichtlich auf €150,3 Mio. belaufen, der noch einmal durch Eigenleistungen der beteiligten EFPIA Unternehmen („in kind contributions“) in Höhe von voraussichtlich €106,4 Mio. ergänzt werden wird.
Die Veröffentlichung des 8. IMI Calls 2012 ist für den 07. Dezember 2012 geplant, die Einreichungsfrist der Expression of Interest (EoI) der 1. Stufe wird voraussichtlich der 19. Februar 2013 sein.
Den vorläufigen Ausschreibungstext können Interessenten unter folgendem Link herunterladen: http://www.imi.europa.eu/sites/default/files/uploads/documents/8th_Call/IMI_8thCall2012_v20121106.pdf

Interessenten sollten die im Rahmen der Innovative Medicines Initiative geltenden besonderen Beteiligungsregeln beachten. So gilt abweichend von den üblichen Regelungen des 7. FRP eine Pauschale von 20% der direkten Kosten ("Overhead") zur Bestimmung der indirekten Kosten. Abweichungen zum 7. FRP gibt es auch im Rahmen der "IMI IPR policy" in den Regelungen des Zugangs zu bestehendem und im Projekt erarbeiteten Wissens ("background" / "foreground").

Eine Online-Informationsveranstaltung zum 8. IMI Call 2012 der Innovative Medicines Initiative (IMI) veranstalten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L) gemeinsam mit dem Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa/vfa bio) und der Vereinigung Deutscher Biotechnologie Unternehmen (VBU) am Freitag, den 23. November 2012, von 11:00 bis 12:00 Uhr. Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt über folgenden Link: http://vbu.cme24.de/index.php?id=285.

Die IMI-Partnering-Plattform (ein Angebot der NKS-L im Auftrag des BMBF) wurde bereits für die geplanten Topics des 8. IMI Aufrufs 2012 aktualisiert. Die Plattform ermöglicht es Antragstellenden, geeignete Kooperationspartner für die zwei letzen IMI Aufrufe 2012 und zukünftige IMI Aufrufe 2012 zu finden. Die IMI-Partnering-Plattform erreichen Interessenten unter http://www.imi-partnering.eu.
Als weitere Möglichkeit zur Partnersuche für IMI-Projekte wird auf das Partner Search Tool von IMI Joint Undertaking (IMI JU) verwiesen: http://www.imi.europa.eu/content/partner-search

 

 

Aufruf für den ERC Consolidator Grant 2013 veröffentlicht

07.11.2012

Der Europäische Forschungsrat (ERC) hat am 7. November seinen Aufruf für den ERC Consolidator Grant 2013 veröffentlicht.

Der ERC fördert - thematisch offen - hoch innovative, grundlagenorientierte Forschungsvorhaben „jenseits der Grenzen des Wissens“, die eine potentiell große Wirkung auf das jeweilige Forschungsfeld haben. Projektvorschläge sollen unkonventionelle oder methodisch / technisch neue Forschungsansätze verfolgen ("high risk / high gain").

Gefördert werden einzelne Forscherteams unter der Leitung eines „Principal Investigator“ (PI). Das Team ist in der Regel an derselben Institution beschäftigt wie der PI. Auswahlkriterium sind die wissenschaftliche Exzellenz des PI (gemessen an eigenständigen Publikationen in wichtigen internationalen Fachzeitschriften, Konferenzbeiträgen, Preisen etc.) sowie die Qualität und die potentielle Wirkung des Forschungsprojektes auf das jeweilige Forschungsfeld.

Die Fördersumme der ERC Consolidator Grants beträgt bei einer maximalen Projektdauer von 5 Jahren in der Regel bis 2 Mio. €.

Wissenschaftler können sich grundsätzlich 7- 12 Jahre nach dem PhD für einen ERC Consolidator Grant bewerben (gerechnet vom Datum der Veröffentlichung des Aufrufes). Für Mediziner gelten besondere Antragsvoraussetzungen, da die Titel "MD" / "Dr. med." vom ERC nicht als dem PhD gleichwertig akzeptiert werden (IDEAS Work Programme, Annex 9).

Eine weitere formale Voraussetzung für die Antragstellung ist daher der Nachweis:

  • eines zusätzlich zum MD / Dr. med. erworbenen PhD oder
  • einer abgeschlossenen Facharztausbildung oder
  • einer "Äquivalenz zum PhD" (post-doctoral fellowship", "professorship appointment")


Aufgrund dieser zusätzlichen Anforderungen gilt für Mediziner ein geändertes Zeitfenster von 9 - 14 Jahren nach dem dokumentierten Datum des ersten Doktortitels (MD / Dr. med.).
Sofern Antragsteller beide Titel (PhD / Dr. med.) erworben gilt das Zeitfenster ab dem Datum des ersten Titels.

Bei Vorliegen definierter Gründe (z.B. Elternzeit) kann dieses Zeitfenster im Einzelfall erweitert werden.

Abweichend von früheren Ausschreibungen wurde eine einzige Einreichungsfrist festgelegt, die für alle drei Thematischen Felder (Physical Sciences and Engineering, Life Sciences, Social Sciences and Humanities) gleichermaßen gilt.
Die Frist endet am 21. Februar 2013, 17:00 (Brüsseler Zeit).


Antragsteller erhalten auf der Call-Webseite des "Participant Portal" der EU-Kommission die für den Aufruf veröffentlichten Unterlagen.

Auf dieser  Seite erhalten Antragsteller unter der Überschrift "Electronic Proposal Submission" auch Zugang zur elektronischen Registrierung des Antrages, sobald diese freigeschaltet wurde. Der Link:  http://ec.europa.eu/research/participants/portal/page/ideas?callIdentifier=ERC-2013-CoG

Für die Registrierung des Antrages wird ein ein individuelles ECAS Password benötigt, das über die Webseite des Research Participant Portal der EU-Kommission beantragt werden kann. Der Link zur Homepage: http://ec.europa.eu/research/participants/portal/appmanager/participants/portal

 

 

Erster Aufruf der JPI "Healthy Diet for a Healthy Life

06.11.2012

Am 1. November 2012 hat die Joint Programming Intitiative "Healthy Diet for a Healthy Life" (HDHL) ihre erste gemeinsame Ausschreibung "DEDIPAC - The Knowledge Hub on the Determinants of Diet and Physical Activity" veröffentlicht.

Mit dem DEDIPAC Knowledge Hub soll ein multinationales Forschungsnetzwerk entstehen, das Forschende und Einrichtungen in den Schwerpunkten Lebensmittel, Ernährung, Sport, Sozialwissenschaften und Gesundheit einbezieht.

Hauptziel ist die Erforschung der Fragestellungen, die im Bereich 1 "Determinants of Diet and Physical Activity" der Scientific Research Agenda des JPI HDHL definiert sind. Das Knowledge Hub wird Aktivitäten in folgenden Bereichen durchführen:

1. Vernetzung
2. Aufbau von Kapazitäten
3. Forschung

Förderfähige Kosten für Beteiligungen aus Deutschland sind ggf. Kosten des Koordinators, Forschungskosten, Reisemittel, Kosten für Kommunikation und Verbreitung, Training und Capacity buildung sowie Mobilitätskosten. Die Förderung wird für drei Jahre bewilligt.

Antragsberechtigt sind Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen.
Auch Forschungseinrichtungen, die eine Grundfinanzierung erhalten, sind unter bestimmten Bedingungen förderfähig.

Die Antragstellung erfolgt in drei Schritten:

Zunächst werden Interessenbekundungen zur Teilnahme am DEDIPAK Knowledge Hub eingereicht, die ein Unterstützungsschreiben der antragstellenden Einrichtungen beinhalten müssen. Die Einreichungsfrist hierfür endet am 20. Dezember, 13:00 Uhr. Da die Ausschreibung nationalen Vorgaben unterliegt, müssen in Deutschland tätige Antragsteller sich an die unten genannten Ansprechpartner/innen beim Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (PT-DLR) wenden.

Nach der Begutachtung der Interessenbekundungen durch die nationalen Förderorganisationen findet am 7. und 8. März 2013 ein verpflichtendes Netzwerktreffen statt, das der Vorbereitung des transnationalen Antrags für das Knowledge Hub dienen soll.

Die Anträge werden in einem Peer-Review-Verfahren begutachtet; die Evaluierung soll im August 2013 abgeschlossen werden.

Die Ausschreibungsunterlagen sowie der Zugang zum elektronischen Einreichungssystem des JPI sind unter folgendem Link verfügbar:
http://www.jpihdhl.eu/?q=content/joint-actions-0

Die Strategic Research Agenda und  weitere Informationen zum JPI HDHL sind abrufbar unter:
https://www.healthydietforhealthylife.eu/index.php?index=12 

Kontakt beim Projektträger des DLR:
Dr. Friederike Bathe und Dr. Sonja Matthiesen
Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (PT-DLR)
- Gesundheitsforschung -
Tel.: 0228 - 3821 1210
E-Mail: ernaehrung@dlr.de
Webseite: http://www.pt-dlr.de

 
 

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EU-Referat
Medizinische Fakultät
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Tel.: +49 761/270-72250
Fax: +49 761/270-84670
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