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Nachrichten und Informationen

Hier finden Sie wichtige Nachrichten und Informationen aus dem Bereich Forschung der Medizinischen Fakultät sowie nationale und internationale Nachrichten und Informationen aus der Forschungförderung.

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Medizinische Fakultät

Erfolgreiche Projekte: Innovationsfonds Versorgungsforschung des Gemeinsamen Bundesausschusses GBA

In dem vom Gemeinsamen Bundesausschuss GBA geförderten „Innovationsfonds Versorgungsforschung“ werden zwischen 2016 und 2019 jährlich 300 Millionen € für Studien zur Versorgungsforschung und zur Förderung neuer, innovativer Versorgungsformen ausgegeben. Nach dem aktuellen Stand waren die Medizinische Fakultät bzw. das Universitätsklinikum bei mindestens 9 Projekten erfolgreich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie: DFG-Fachkollegienwahl

Die nächste Wahl findet turnusgemäß (alle 4 Jahre) am 21.10.2019-18.11.2019 statt. Es handelt sich um eine Online-Wahl (Stimmabgabe im Online-Wahlsystem) mit persönlichen Zugangsdaten, welche den wahlberechtigen promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern rechtzeitig vor der Wahl als Brief zur Verfügung gestellt wird. Die Wahlunterlagen werden an die Privatadresse gesendet. Bitte zeigen Sie die Privatadresse und Änderungen bei der Verwaltung des Klinikums (Geschäftsbereich 4.1, Abteilung Personalbetreuung) selbstständig an. Wird ein Umzug lediglich gegenüber dem LBV gemeldet, wird die neue Adresse nicht im System des Klinikums hinterlegt. Ausführliche Informationen der DFG zur Wahl finden Sie hier.

Verbindliche Vorgabe zur Affiliation in Publikationen

Um den kompletten Forschungsoutput der Medizinischen Fakultät in Rankings darstellen zu können, strebt die Medizinische Fakultät eine Vereinheitlichung der Angabe der Affiliation bei Publikationen an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Leistungsfaktor auf begutachtete Drittmittel

Der Fakultätsvorstand hat beschlossen die Einwerbung von begutachten Drittmitteln mit einem Leistungsfaktor Drittmittel zu honorieren. Der Leistungsfaktor wird jedoch grundsätzlich nicht gewährt für Zuwendungen zum Aufbau oder zur Verbesserung der Infrastruktur. Größere Verbundprojekte, wie z. B. Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren (IFB), weisen jedoch grundsätzlich einen nicht unerheblichen Anteil an infrastruktureller Förderung auf. Um bereits in der Antragsphase gemeinsam mit den verantwortlichen Antragstellern den Umfang der bei Projektbewilligung zufließenden Leistungsfaktoren Drittmittel definieren und die Projektstrukturen zur transparenten administrativen Abwicklung festlegen zu können, ist es erforderlich, diese Anträge dem Fakultätsvorstand entsprechend frühzeitig zur Kenntnis zu bringen. Dabei ist der monatliche Tagungsrhythmus des Fakultätsvorstandes zu berücksichtigen.

Information zu Verfahrensabläufen von Projektanträgen mit Unterschrift des Rektors

Zur besseren Abwicklung bestimmter Forschungsanträge haben das Science Support Centre (SSC) der Albert-Ludwigs-Universität und das Forschungsmanagement (FOMA) der Medizinischen Fakultät eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

Das FOMA bleibt für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der erste Ansprechpartner für alle Antragstellungen und Fragen. Alle Projektanträge, welche die Zustimmung des Rektorats erfordern, werden nach vorheriger Prüfung und Abstimmung mit den Gremien der Medizinischen Fakultät (Fakultätsvorstand- und Fakultätsrat) durch das FOMA an das SSC weitergeleitet. Auf dieser Grundlage bereitet das SSC die Entscheidungen für das Rektorat vor.

Für Sie bedeutet das, dass Sie alle Anträge der Medizinischen Fakultät für die folgenden Projektanträge direkt an das FOMA richten.

  • Sonderforschungsbereiche
  • Forschergruppen
  • Graduiertenkollegs
  • Heisenbergprofessuren
  • Margarete von Wrangell-Anträge des MWK
  • Juniorprofessoren-Anträge des MWK
  • Elite-Programm-Anträge der Baden-Württemberg Stiftung

 

Erst wenn diese auf Vollständigkeit geprüft sind, werden sie an das SSC weitergeleitet.

Information zum EuGH-Urteil in der Gentechnik

Nachricht von der Stabsstelle Sicherheit der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg:

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in diesem Sommer entschieden, dass Organismen, deren Genom durch „neue Verfahren“ wie z.B. CRISPR-Cas-Systeme, Zinkfingernukleasen verändert wird, als gentechnisch veränderte Organismen zu bewerten sind – UNABHÄNGIG von der Art der Veränderungen. Bislang war unklar, wie durch solche Genomeditierungs-Systeme induzierte Punktmutationen und kleine Deletionen rechtlich zu bewerten sind, wenn die genetische Veränderung sich nicht von einer „natürlichen“ Veränderung unterscheiden lässt (z.B. induziert durch radioaktive Bestrahlung oder durch chemische Mutagene). Diese Entscheidung hat nun konkrete rechtliche/formale Auswirkungen auf die Arbeit mit solchen Systemen: Hier beispielhaft an CRISPR-Cas erläutert (Entsprechendes trifft auch auf vergleichbare Systeme zu):

  • Alle Anwendungen von CRISPR-Cas-Systemen (und ähnlichen Genomeditierungs-Methoden) an Organismen (Zellen, Bakterien, Viren, Mäusen…) sind als gentechnische Arbeit zu werten und dürfen ausschließlich in einer gentechnischen Anlage stattfinden- unabhängig von der Genomveränderung.
  • Organismen, die durch Einsatz von CRISPR-Cas verändert wurden, sind GVOs und dürfen nur in einer gentechnischen Anlage verwendet und gelagert bzw. (im Falle von Tieren) gehalten werden. Dies gilt selbst dann, wenn die Bestandteile des CRISPR-Cas-Systems direkt als Protein bzw. als pure RNA eingebracht wurden und nun nicht mehr vorhanden sind. Entscheidend ist alleine die resultierende Veränderung des Genoms– und sei es nur eine einzige Punktmutation.
  • CRISPR-Cas-Arbeiten müssen wie andere S1-Arbeiten dokumentiert (wenn S1) oder entsprechend angezeigt/genehmigt werden (wenn S2 oder höher). Wenn Sie sich bezüglich der Einstufung unsicher sind, kontaktieren Sie uns bitte!
  • ACHTUNG: Andere Länder außerhalb der europäischen Union (z.B. USA), haben CRISPR-Cas-induzierte Punktmutationen (etc.) abweichend bewertet und als „natürliche“ Veränderung eingestuft. Entsprechende Organismen sind dann ggf. nicht gekennzeichnet oder sogar mit dem Label „kein GVO, no GMO“ versehen. Diese Bewertung hat keine Gültigkeit in Deutschland/EU! Achten Sie daher beim Import solcher Organismen darauf und fragen Sie bitte nach!

Den Link zum Urteil des EuGh finden Sie hier.

 

National

Animal Experimentation in Research: New Edition of the DFG Information Brochure Published in English

The information brochure “Animal Experimentation” in Research by the Senate Commission on Animal Protection and Experimentation of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) is now available in English. On 76 pages it provides comprehensive information on the topic of research and animal welfare. Further information.

DFG veröffentlicht Stellungnahme zur humanen Genomsequenzierung

Die humane Genomsequenzierung revolutioniert derzeit die medizinische Forschung und hält Einzug in Prävention und Diagnose von Erkrankungen. Zu den vielfältigen Chancen, aber auch den ethischen und rechtlichen Herausforderungen, die diese neuartige technologische Entwicklung mit sich bringt, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nun eine Stellungnahme vorgelegt. Weitere Informationen.

Beantragung, Begutachtung und Förderung von Public-Health-Forschung in Deutschland

Als großer und multidisziplinärer Bereich weist die Public-Health-Forschung besondere Herausforderungen für das Antrags- und Begutachtungsverfahren auf. Die im Juli 2016 in der Fachzeitschrift „Health Research Policy and Systems“ publizierte Veröffentlichung „Applying for, reviewing and funding public health research in Germany and beyond“ dient hierzu als Handreichung und soll konkrete Hilfestellung geben. Die Veröffentlichung ist das Ergebnis eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Jahr 2014 organisierten Rundgesprächs zum Thema „Public Health Research in Germany: Criteria and Structures“. Weitere Informationen.

Anschubfinanzierung von Verbundvorhaben - Förderverfahren nach und vor der Exzellenzinitiative

Zur Steigerung der Drittmittelfähigkeit und Stärkung von Forschungsschwerpunkten hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) die Möglichkeit von Anschubfinanzierungen für die die Antragstellung für Sonderforschungsbereiche (SFBs), DFG-Forschergruppen (FORs) sowie DFG-Graduiertenkollegs (GRKs) bekannt gemacht. Bei Interesse setzten Sie sich bitte frühzeitig mit dem Forschungsmanagement (E-Mail, Tel. 0761/270-72450) in Verbindung.

Förderatlas 2015 der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Der Förderatlas bietet einen sehr guten Überblick über verschiedene Kennzahlen öffentlich geförderter Forschung in Deutschland. Weitere Informationen finden Sie hier.

Lokale Datenbank "Gläsernes Labor"

Das "Gläserne Labor" ist eine lokale „Plattform“ für Forschung, in der insbesondere Informationen über Geräte, sowie über Methoden, Technologien und vorhandene Expertise von Ansprechpartnern zusammengeführt und ausgetauscht werden. Durch die Bereitstellung des wissenschaftlich-technischen Know-hows soll es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sowie insbesondere „Neuankömmlingen“ und Doktoranden, erleichtert werden, sich über die vorhandenen Möglichkeiten rasch zu informieren. Auch bereits eingegebene Daten können geändert/aktualisiert werden. Sie können in der Datenbank SUCHEN oder ERFASSEN (nur intern).

Positionspapier des Wissenschaftsrates: "Anforderungen an die Qualitätssicherung der Promotion"

In dem Positionspapier hat der Wissenschaftsrat Stellung zu den Qualitätsdebatten um die deutsche Promotion genommen und Vorschläge unterbreitet, wie hohe Standards künftig noch besser gewährleistet werden. Das Papier können Sie hier downloaden.

Instrumentenkasten der DFG zu den Forschungsorientierten Gleichstellungstandards

Mit diesem Online-Informationssystem soll die Chancengleichheit von Männern und Frauen in der Forschung gefördert werden. Unter ist eine Beispielsammlung von qualitätsgesicherten Chancengleichheitsmaßnahmen aus der Wissenschaft finden Sie hier.  

Finanzierung der eigenen Stelle

Bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Finanzierung der eigenen Stelle beantragen. Näheres hierzu finden Sie hier sowie auf folgendem Merkblatt der DFG.

 

International

Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Japan

Die Japan Science and Technology Agency (JST) öffnet ihre CREST-Projekte für internationale Kooperationen. Größere, durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsverbünde wie Schwerpunktprogramme, Forschergruppen und Sonderforschungsbereiche können gegebenenfalls auf diese Weise japanische Projekte einbinden. Für Kooperationen auf Ebene einzelner Projekte, zum Beispiel in der DFG-Einzelförderung, ist die hier beschriebene Kooperation zwischen DFG und JST leider nicht geeignet. Weitere Informationen.

Förderung für Studenden und Post-Docs mit Australien - Endeavour Scholarships and Fellowships

Die australische Regierung hat ein Förderprogramm aufgelegt, das den Forscheraustausch mit Übersee vorantreiben möchte. Die Förderung kann sowohl für australische Studenten und Post-Docs gelten, die in Freiburg tätig werden wollen als auch für Freiburger Forscher, die sich in Australien engagieren möchten. Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

Welcome Service des International Office  

Der Welcome Service kümmert sich im Ihre ausländischen Gäse um ihnen die Ankunft und den Aufenthalt möglichst angenehm und einfach zu gestalten. So werden beispielsweise Behördengänge erledigt oder eine Unterkunft gesucht. Weitere Informationen finden Sie hier.