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Mathilde-Wagner-Habilitationspreis 2018 ausgeschrieben

Auch in 2018 schreibt das Gleichstellungsbüro an der Medizinischen Fakultät den Mathilde-Wagner-Habilitationspreis aus. Damit soll eine herausragende Habilitationsschrift von Wissenschaftlerinnen der Medizinischen Fakultät in Freiburg geehrt werden.

Abgabe bis spätestens am Montag, 19. März 2018.

Weitere Informationen zur Ausschreibung erhalten Sie hier.

 

Mathilde-Wagner-Habilitationspreis 2017 vergeben

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
Susanne Proksch erhält Mathilde-Wagner-Preis für ihre Habilitation zu neuen Ansätzen für den Erhalt von Zähnen

Privatdozentin Dr. Susanne Proksch, Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Freiburg, erhält den mit 10.000 Euro dotierten Mathilde-Wagner-Preis. Sie hat in ihrer Habilitation untersucht, wie sich Stammzellen aus dem Knochenmark, aus denen sich unter anderem Knochen und Knorpel entwickeln können, dazu einsetzen lassen, um Gewebe wie den Zahnhalteapparat oder die Zahnpulpa, den so genannten Nerv, zu regenerieren. Hierzu untersuchte sie im Reagenzglas, wie sich Stammzellen aus dem Knochenmark verhalten, wenn äußere Faktoren auf sie einwirken und wie sie mit Zellen aus dem Zahnhalteapparat und Knochenzellen aus dem Kiefer interagieren. Die neuen Erkenntnisse zum Verhalten der Zellen sollen vor allem dazu dienen, neue Therapieoptionen für Patientinnen und Patienten zu finden, indem die Stammzellen in einen durch Zahnfleischentzündung abgebauten Zahnhalteapparat eingebracht werden. Damit wäre es möglich, Zähne länger zu erhalten, anstatt Zahnersatz zu verwenden. Außerdem ist die Entwicklung neuer Gewebeersatzmaterialien für die Behandlung von Zahndefekten denkbar.

Das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg vergibt den Mathilde-Wagner-Preis seit 2014 jährlich für herausragende Habilitationsschriften von Wissenschaftlerinnen der Fakultät. Mathilde Wagner, Namensgeberin der Auszeichnung, war die erste Frau, die 1901 in Freiburg als ordentlich immatrikulierte Studentin zur Doktorin der Medizin promoviert wurde – und damit eine der ersten Ärztinnen in Deutschland. Der Preis wird nach drei Kriterien vergeben: Publikation in hochrangingen Journalen, exzellente wissenschaftliche Leistungen sowie Fokus der Habilitation auf aktuelle wissenschaftliche Fragen der Grundlagenforschung in der Vorklinik, Klinik oder angewandten Forschung. Das Preisgeld kann für Sach-, Personalmittel oder Investitionen eingesetzt werden.

 

 


                                 


Mathilde-Wagner-Habilitationspreis 2016 vergeben

Privatdozentin Dr. Dimitra Kiritsi von der Klinik für Dermatologie und Venerologie des Universitätsklinikums Freiburg erhält den mit 10.000 Euro dotierten Mathilde-Wagner-Preis. Das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät vergibt die Auszeichnung seit 2014 jährlich für herausragende Habilitationsschriften von Wissenschaftlerinnen der Fakultät. Kiritsi ist Teilnehmerin des EIRA-Mentoring-Programms der Medizinischen Fakultät gewesen, das die Anzahl der weiblichen Habilitationen in der Medizin und der berufbaren Frauen in allen Fachrichtungen erhöhen will.

Die Wissenschaftlerin hat den postzygotischen Mosaizismus bei erblichen Hauterkrankungen erforscht. Damit ist ein Organismus aus genetisch verschiedenen Zellen gemeint, die aus einer Zygote - einer aus Verschmelzung der Kerne von männlichen und weiblichen Keimzellen entstehenden Zelle hervorgegangen sind. Ein Mosaik entsteht durch eine Mutation einer einzigen Zelle, die sich in der Folge vermehrt. So entstehen Hautareale mit unterschiedlichem genetischen Hintergrund - sowohl gesunde als auch erkrankte. Der Mosaizismus bei erblichen Hautkrankheiten manifestiert sich nur in einem Teil der Haut und ist deshalb nicht durch genetische Analysen des Bluts nachweisbar. Kiritsi ist es gelungen, solche Hautmosaike zu identifizieren und zu zeigen, dass der Mosaizismus nicht nur zur Erkrankung, sondern auch zu einer spontanen Heilung von erkrankten Hautzellen führen kann. So können bei Patientinnen und Patienten mit genetisch bedingter fragiler Haut Areale bestehen, in denen sich die Hautzellen spontan korrigieren. Dieser sogenannte Reversionsmosaizismus stellt eine neue Möglichkeit der Zelltherapie bei Patienten mit genetischen Hauterkrankungen dar.     Dimitra_Kiritsi_2016_2.jpg Dimitra Kiritsi, Foto:Universitätsklinikum Freiburg                            

 

Frau Prof. Bartos folgte Einladung zu "Career Talk"

Frau Prof. Bartos wurde eingeladen bei einem "Career talk", der im Rahmen des "8th Meeting and Symposium of the BMBF-funded independent research groups in Neuroscience" am 23. November 2016 in Regensburg stattfand, zu sprechen. Das genaue Programm finden Sie hier.


Ausstellungskatalog "Spurensuche - Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und die ersten Professorinnen" erschienen

Zu der im vergangenen Jahr stattgefundenen Ausstellung "Frauen an der Medizinischen Fakultät Freiburg" ist jetzt ein Katalog erschienen, der ab sofort im Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät, Breisacher Str. 153, Ebene 2, bei Maike Busson-Spielberger, 0761 270 - 84910 zu erhalten ist.

 

Fill in the gap Stipendiatinnen 2015

Juli - Dezember: Stephanie Kraft, M.Sc.

Juli - Dezember: Catharina Donkels

Juli - Dezember: Dr. Nicole Roßkothen-Kuhl

Juli - Dezember: Franziska Pankratz, M.Sc.

Oktober - Dezember: Kaert Denks

Oktober - Dezember: Alix Hubbe

 

Mathilde-Wagner-Habilitationspreis 2015 vergeben


Freiburger Medizinerinnen erhalten Mathilde-Wagner-Preis

Dr. Lena Illert von der Klinik für Innere Medizin I: Hämatologie, Onkologie und Stammzelltransplantation und Dr. Elke Neumann-Haefelin von der Klinik für Innere Medizin IV: Nephrologie und Allgemeinmedizin der Universitätsklinik Freiburg erhalten den jeweils mit 10.000 Euro dotierten Mathilde-Wagner-Preis des Gleichstellungsbüros der Medizinischen Fakultät in Freiburg. Es vergibt den Preis seit 2014 jährlich für herausragende Habilitationsschriften von Wissenschaftlerinnen der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität. Mathilde Wagner, die Namensgeberin der Auszeichnung, war die erste Frau, die 1901 in Freiburg als ordentlich immatrikulierte Studentin zur Doktorin der Medizin promoviert wurde und damit eine der ersten Ärztinnen in Deutschland. Beide in diesem Jahr ausgezeichneten Forscherinnen sind Teilnehmerinnen des EIRA-Mentoring-Programms der Medizinischen Fakultät, das die Anzahl der weiblichen Habilitationen in der Medizin und der berufbaren Frauen in allen Fachrichtungen erhöhen will.

Lena Illert möchte in ihren Studien auf molekularer Ebene Erkenntnisse über die Rolle von Tyrosinkinasen bei der Entstehung von Krebserkrankungen gewinnen. Tyrosinkinasen sind Proteine, die Signale auf andere Proteine übertragen und damit deren Aktivität beeinflussen. Illerts Fokus liegt auf einer aggressiven Lymphom-Erkrankung (ALCL), die bei Patientinnen und Patienten mit einem Durchschnittsalter von 34 Jahren auftritt. Es gelang ihr, das Protein Nuclear Interaction Partner of ALK (NIPA) und damit eine molekulare Zielstruktur der ALCL zu identifizieren, die vielversprechend für die Entwicklung von Therapien sein könnte. Aktuell untersucht sie Möglichkeiten, mit denen sich die Lymphom-Stammzelle eliminieren lässt, sodass die Krebserkrankung dauerhaft geheilt ist.


  

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Elke Neumann-Haefelin erforscht die Regulation des Alterns, insbesondere der Niere, die im Laufe des Lebens an Funktionalität einbüßt. Mithilfe des Fadenwurms Caenorhabditis elegans beobachtet die Wissenschaftlerin, wie genetische Signale und Umweltfaktoren Alterungsmechanismen kontrollieren. Caenorhabditis elegans eignet sich als Modellorganismus, da er leicht zu züchten ist und sein Erbgut dem menschlichen stark ähnelt. Neumann-Haefelin zeigte, wie der so genannte TOR-Signalweg zelluläre Mechanismen für die Entgiftung beeinflusst und Alterungsprozesse reguliert. Die Erkenntnisse bieten Ansatzpunkte, um dem Rückgang bestimmter Organfunktionen entgegenzuwirken und damit die Gesundheit im Alter zu verbessern. Neumann-Haefelin.jpg

Fotos: privat, Medienzentrum Uniklinik

 

Mathilde-Wagner-Habilitationspreis 2014 vergeben

Freiburger Medizinerinnen erhalten Mathilde-Wagner-Preis

Erstmals in 2014 hat das Gleichstellungsbüro der Medizinischen Fakultät an Teilnehmerinnen des EIRA Mentoring Programms den Mathilde-Wagner-Habilitationspreis vergeben.

Dr. Wibke Bechtel-Walz, Klinik für Innere Medizin IV: Nephrologie, und Dr. Christine Dierks, Klinik für Innere Medizin I: Hämatologie und Onkologie des Universitätsklinikums Freiburg, erhalten den jeweils mit 20.000 Euro dotierten Mathilde-Wagner-Preis für ihre herausragenden Habilitationsschriften. Die Preise werden nach den Kriterien Publikation in hochrangingen Journalen, exzellente wissenschaftliche Leistungen sowie Fokus der Habilitation auf aktuelle wissenschaftliche Fragen der Grundlagenforschung in der Vorklinik, Klinik oder angewandten Forschung vergeben. Das Preisgeld kann für Sach-, Personalmittel oder Investitionen eingesetzt werden.

Bechtel-Walz befasst sich in ihrem Habilitationsprojekt mit den Mechanismen von Alterungsprozessen in der menschlichen Niere. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den so genannten Podozyten zu. Diese hochspezialisierten Zellen befinden sich in den Nierenkörperchen und sind für Umwelteinflüsse wie etwa Sauerstoffradikale besonders anfällig. In der Folge kommt es zu nachträglichen Veränderungen an Teilen des Erbguts, wodurch Gene in ihrer Aktivität beeinflusst werden, ohne dass dabei die DNA-Sequenz selbst verändert wird. Bechtel-Walz erforscht diese epigenetischen Veränderungen sowie mögliche Therapien.



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Dierks beschäftigt sich mit Faktoren, die bedeutend bei der Entstehung und Aufrechterhaltung leukämischer Tumore und bei der Tumormetastasierung von Pankreaskarzinomen, Melanomen und Ovarialkarzinomen sind. Dafür erforscht sie die Rolle bestimmter Enzyme, der so genannten Kinasen, und des Hedgehog-Signalweges, ein embryonaler Signalweg, der in Tumorzellen reaktiviert wird. Ihr Fokus liegt auf der Identifikation von Genen, die essenziell für die Aufrechterhaltung der bösartigen Tumorzellen sind, und auf der Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.


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Fotos: Inga Schneider


Mathilde Wagner, die Namensgeberin der Auszeichnung, war die erste Frau, die 1901 in Freiburg als ordentlich immatrikulierte Studentin zur Doktorin der Medizin promoviert wurde und damit eine der ersten Ärztinnen in Deutschland. Die Medizinische Fakultät der Universität Freiburg vergibt den Preis seit 2014 an Teilnehmerinnen des EIRA-Mentoring-Programms. Das nach der Göttin der Heilkunde in der nordischen Mythologie benannte Programm will die Anzahl der weiblichen Habilitationen in der Medizin und der berufbaren Frauen in allen Fachrichtungen erhöhen. Es startete 2010 und fördert derzeit 20 Mentees über einen Zeitraum von zwei Jahren.

 

 

Fill-in-the-Gap Stipendiatinnen 2014

 

November bis Dezember 2014: PD Dr. Sabine Hellwig

September bis Dezember 2014: Shalaka Wahane

September bis Dezember 2014: Dr. Stefanie Feierabend

November bis Dezember 2014: Alexandra Menner

 

Ratgeber zu "wie schreibe ich einen erfolgreichen Forschungsantrag":

"ProSciencia" -  Wissenschaftsberatung, Wirtschaftsberatung und Trainingsberatung hat einen Ratgeber verfasst, in dem man hilfreiche Tipps für eine Antragstellung erhält. Den Ratgeber finden Sie hier.