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Aktuelle Ausschreibungen und Nachrichten / Current calls and news

 

Ausschreibungen / Calls

 

EU-Kommission veröffentlicht weiteren Aufruf zur Bekämpfung von COVID-19

19.05.2020

Die EU-Kommission hat einen weiteren Aufruf zur Interessensbekundung für gesundheitsbezogene Ansätze zur Bekämpfung von COVID-19 ausgeschrieben.

Geplant sind Ausschreibungen im Rahmen von Research and Innovation Actions (RIA), Innovation Actions (IA) und Coordination and Support Actions (CSA) zu folgenden Themen:

  • Repurposing of manufacturing for vital medical supplies and equipment (IA)
  • Medical technologies, Digital tools and Artificial Intelligence analytics to improve surveillance and care at high Technology Readiness Levels (IA)
  • Behavioural, social and economic impacts of the outbreak response (RIA)
  • Pan-European COVID-19 cohorts (RIA)
  • Networking of existing EU and international cohorts of relevance to COVID-19 (CSA)

 

Die Einreichungsfrist für Interessensbekundungen endet am 11. Juni, 17:00. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Am 20. Mai 2020, 14:00 - 16:30 Uhr findet eine Online-Informationsveranstaltung der EU-Kommission zum Aufruf statt. Die Veranstaltung wird live hier übertragen.

 

Europäischer Forschungsrat (ERC) veröffentlicht Aufruf für die ERC Advanced Grants 2020

14.05.2020

ERC Advanced Grants unterstützen exzellente etablierte Forscher mit anerkanntem Track Record der letzten zehn Jahren hinsichtlich der Originalität und Bedeutung ihrer bisherigen Forschungsergebnisse.              

Im Antrag werden der bahnbrechende Charakter, die Ambition und die Machbarkeit des Forschungsvorhabens dargestellt.

Der ERC regt insbesondere die Einreichung von Vorschlägen für multi- oder interdisziplinäre Vorhaben, wegweisende Projekte in neuen oder entstehenden Forschungsfeldern oder Projekte an, die unkonventionelle, innovative Ansätze verfolgen.

Antragsteller sollten den „High Risk / High Gain“ Charakter ihrer Vorhaben darstellen.

Nähere Informationen und die Dokumente zum Aufruf sowie den Zugang zur Registrierung Ihres Antrags finden Sie auf Seite des Aufrufs im Teilnehmerportal der EU-Kommission hier.

Die Einreichungsfrist endet am 26. August 2020, 17:00.

Die Einreichung des Antrags erfolgt elektronisch über das Teilnehmerportal.

 

Europäische Kommission: Nächstes Rahmenprogramm „Horizon Europe“

04.05.2020

Der erste Entwurf der Implementierungsstrategie für das nächste Rahmenprogramm „Horizon Europe“ wurde veröffentlicht. Informationen finden Sie hier.

 

ERA-NET NEURON Frist verlängert

27.04.2020

Die Einreichungsfrist für die erste Antragsstufe des Aufrufes  für multinationale Forschungsprojekte zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Neurowissenschaften (ELSA) im Rahmen des ERA-NET NEURON wurde verlängert.

Sie endet jetzt am 18. Mai 2020, 14:00 (MESZ).

Die Richtlinie des BMBF finden Sie hier.

 

Europäische Kommission: Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Horizont 2020

18.03.2020

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat die Europäische Kommission die Einreichungsfristen für alle Horizont-2020-Aufrufe, die bis zum 15. April 2020 enden sollten, verlängert. Ausgenommen sind der EIC-Pilot und der IMI Call. Detaillierte Informationen werden hier auf den spezifischen Call-Seiten im Funding & Tenders Portal bereitgestellt. Zudem hat die Europäische Kommission in ihren FAQs Informationen zur Berufung auf höhere Gewalt (Force Majeure) wegen der Corona-Pandemie und den notwendigen Handlungsschritten veröffentlicht. Informationen finden Sie hier.

 

Die Innovative Medicines Initiative (IMI2) plant Aufruf zum Coronavirus (COVID-2019)

20.02.2020

Die unter der 21. Ausschreibung geförderten Verbundprojekte sollen das Verständnis des neuen Virus COVID-2019 fördern.

Projekte sollen einen Beitrag dazu leisten, ein effizientes Patientenmanagement zu entwickeln und/oder dazu, auf den jetzigen sowie zukünftige Ausbrüche der Infektion besser vorbereitet zu sein und angemessen reagieren zu können.

Die IMI2 plant, bis zu 45 Millionen Euro für den Aufruf zur Verfügung zu stellen. Er wird voraussichtlich Anfang März 2020 veröffentlicht.

Vorläufige Informationen finden Interessenten in einem Draft Call text und in einem Q&A document auf der IMI2-Website.

Die IMI bietet am 4. März 2020, 14:30, ein Webinar zu dem Aufruf an.

Den Zugang zur Registrierung für das Webinar erhalten Interessenten hier.

 

JPI „A Healthy Diet for A Healthy Life“ veröffentlicht Aufruf 2020

11.02.2020

De Gemeinsame Europäische Programminitiative „A Healthy Diet for a Healthy Life“ hat einen Aufruf mit dem Titel Impact of Diet, Food Components and Food Processing on Body Weight Regulation and Overweigt Related Metabolic Diseases” (METADIS) veröffentlicht.

Aus dem Aufruf:

“Proposals should focus on one or both of the following topics:

  1. Identification of food (components) or diets that affect appetite and/or satiety, body weight regulation and/or risk factors for the development of overweight related metabolic diseases as well as the underlying mechanisms. This includes the understanding of individual responses to food components or diet.
  1. The effect of food processing and/or storage conditions on food components, and the mechanisms by which this will influence appetite and/or satiety, body weight regulation and/or risk factors for the development of overweight related metabolic diseases. This can include studying how to modify the amount of these food components during food processing without affecting consumer acceptance.

 

To support Early Career Scientists (ECSs) the following conditions apply:

  • Proposals must include training of Early Career Scientists (ECSs i.e. PhD students or/and post-docs – please refer to National Annexes). Examples of training activities are mobility and lab visits of ECSs between partners of the consortium or implementation of summer school(s).
  • To support career development the JPI HDHL will organize a training activity for ECSs to assist with their career development after the projects have started. Travel costs for at least one ECS per consortium partner must be included in the budget plan of the proposal.”

 

An dem Aufruf nehmen Förderorganisationen aus den folgenden Ländern teil:

Belgien, Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Lettland, Niederlande, Norwegen, Schweden, Spanien, Tschechische Republik.

Gefördert werden transnationale Verbundprojekte, an denen mind. 3, max. 6 förderberechtigte Projektpartner aus mind. 3 am Aufruf teilnehmenden Ländern bzw. Regionen teilnehmen.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.

  • Die Einreichungsfrist für die Voranträge endet am 02.04.2019, 16:00.
  • Die Einreichungsfrist der zweiten Stufe endet am 09.07.2019.

 

Weitere Informationen zum Aufruf finden Interessenten auf den Webseiten der JPI HDHL hier.

Zugang zum Tool hier.

Zum Text der deutschen Bekanntmachung hier.

 

Das Joint Programme – Neurodegerenative Disease Research (JPND) veröffentlicht Aufruf 2020

10.02.2020

Das europäische Joint Programme - Neurodegenerative Disease Research (JPND) hat einen Aufruf mit dem Titel „Novel Imaging and Brain Stimulation Methods and Technologies related to Neurodegenerative Diseases“ veröffentlicht.

Eine oder mehrere der folgenden Krankheiten müssen in den Projekten adressiert werden:

  • Alzheimer’s disease and other dementias
  • Parkinson’s disease and PD‐related disorders
  • Prion diseases
  • Motor neuron diseases
  • Huntington’s disease
  • Spinocerebellar ataxia (SCA)
  • Spinal muscular atrophy (SMA)

 

Mindestens eines der folgenden Forschungsfelder muss dabei abgedeckt werden:

  • Imaging Technologies: MRI, PET, super-resolution microscopy, molecular imaging techniques
  • Brain stimulation techniques: Deep Brain Stimulation, Transcranial Magnetic Stimulation, transcranial Direct Current Stimulation, Focused Ultrasound

 

Gefördert werden transnationale Verbundforschungsprojekte mit einer Laufzeit von max. 3 Jahren.

Mindestens 3 , max. 6 Projektpartner aus mindestens 3 am Aufruf beteiligten Ländern können an einem Projektvorschlag teilnehmen

Am Aufruf nehmen Förderorganisationen der folgenden Länder teil:

Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Kanada, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn.

Für die Beteiligung gelten die jeweiligen allgemeinen nationalen Förderbedingungen und unter Umständen spezifische Antragsvoraussetzungen für diesen Gemeinsamen Aufruf.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.

  • Die Einreichfrist der ersten Stufe endet am 3. März 2020, 15:00 (MEZ).
  • Die Einreichfrist der zweiten Stufe endet am 30. Juni 2020, 15:00 (MEZ).

 

Weitere Informationen und Unterlagen zum Aufruf sowie Zugang zum Einreichungstool erhalten Interessenten auf den JPND-Seiten des Aufrufs hier.

 

ERA-NET NEURON veröffentlicht zwei Gemeinsame Aufrufe 2020

10.02.2020

Das europäische Netzwerk nationaler Förderorganisationen zur Erforschung des menschlichen Gehirns und seiner Erkrankungen „NEURON“ hat zwei Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht.

Gefördert werden transnationale Verbundprojekte von Einrichtungen aus den an den Aufrufen teilnehmenden Mitgliedsländern und Regionen.

Die Förderung erfolgt jeweils durch die am Aufruf beteiligten Förderorganisationen.

Es gelten daher die jeweiligen allgemeinen nationalen Förderbedingungen und unter Umständen zusätzliche nationale Anforderungen speziell für die Aufrufe.

 

Unterlagen zu den Aufrufen sowie den Zugang zur Online-Submission der Projektvorschläge finden Sie hier:

Aufruf „Sensory Disorders“: https://www.neuron-eranet.eu/en/921.php  

Der Aufruf ist zweistufig.

Einreichungsfristen für die Projektskizzen: 10.03.2020 und für die Vollanträge: 22.06.2020 (jeweils 14:00).

 

Aufruf “Neuroethics (ELSA)”: https://www.neuron-eranet.eu/en/918.php  

Der Aufruf ist einstufig.

Die Einreichungsfrist endet am 28.04.2020 (14:00).

 

Das European Joint Programme Rare Diseases (EJP RD) veröffentlicht Aufruf 2020

10.02.2020

Das Gemeinsame Europäische Programm zur Erforschung Seltener Krankheiten hat seinen zweiten Aufruf zur Einreichung von Projekten mit dem Titel „Pre-clinical Research to Develop Effective Therapies for Rare Diseases“ veröffentlicht.

Projektvorschläge müssen mindestens eines der folgenden Gebiete abdecken:

  • Development of novel therapies in a preclinical setting (including small molecules, repurposing drugs, cell and gene advanced therapies) focusing on condition(s) with unmet medical needs
  • Use of disease models suitable for medicinal product’s development according to EMA guidelines
  • Development of predictive and pharmacodynamics (PD) biomarkers (with appropriate analytical methods e.g. OMICS) in a preclinical setting (e.g. in the validated model or in pre-collected human samples) for monitoring the efficiency of the therapy. The model chosen must mimic the human diseases and be transposable so that the biomarker identified in animals can be valid for humans
  • Proof of principle studies fostering an early (pre-clinical) stage of drug development (excluding interventional clinical trials of phase 1-4).


In diesem Aufruf ausgeschlossene Themen sind:

  • Therapeutic approaches concerning rare infectious diseases, rare cancers and rare adverse drug events in treatments of common diseases
  • Interventional clinical trials
  • Surgery or radiation therapies
  • Studies that focus on research to accelerate diagnosis or to set up new registry/cohort studies to explore disease progression and mechanisms as these were the focus of JTC 2019.
  • Rare neurodegenerative diseases which are within the main focus of the Joint Programming Initiative on Neurodegenerative Disease Research (JPND; http://www.neurodegenerationresearch.eu/). These are: Alzheimer’s disease and other dementias; Parkinson’s disease (PD) and PD-related disorders; Prion disease; Motor Neuron Diseases; Huntington’s disease; Spinal Muscular Atrophy and dominant forms of Spinocerebellar Ataxia.

 

Projektvorschläge sollten eine Gruppe seltener Krankheiten oder eine einzelne Seltene Krankheit gem. der europäischen Definition adressieren.

Die max. Projektdauer beträgt 3 Jahre.

Gefördert werden transnationale Verbundprojekte von Einrichtungen aus dem Aufruf teilnehmenden Ländern:

Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Kanada (Quebec), Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Türkei.

Die Projektpartner erhalten ihre Förderung von der am Aufruf beteiligten nationalen bzw. regionalen Förderorganisation.

Für Beteiligung gelten daher jeweils die relevanten nationalen Förderbedingungen und ggf. spezifische nationale Bedingungen für diesen Aufruf.

Das Antragsverfahren ist zweistufig.

  • Die Einreichungsfrist für die Voranträge endet am 18. Februar 2020.
  • Die Einreichungsfrist für die Vollanträge endet am 16. Juni 2020.

 

Informationen und Dokumente finden Sie hier.

Zugang zum Submission Tool PT-Online für den Aufruf erhalten Sie hier.

 

ERA-NET ERA-PerMed veröffentlicht Aufruf 2020

10.02.2020

Das europäische Netzwerk ERAPerMed zur Förderung von Projekten in der Personalisierten Medizin hat seinen Aufruf 2020 mit dem Titel „Personalised Medicine – Pre-/Clinical Research, Big Data and ICT, Implementation and User’s Perspective“ veröffentlicht.

Gefördert werden Aktivitäten, die eine enge Verknüpfung von Grundlagen und klinischer Forschung, Bioengineering, Bioinformatik und –statistik, Epidemiologie, sozioökonomischer Forschung und der Forschung zur Integration der Personalisierten Medizin in die klinische Praxis oder zu ihren ethischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Implikationen aufbauen.

Der Aufruf umfasst drei Forschungsfelder:

Research Area 1:       “Translating Basic to Clinical Research and Beyond”

Research Area 2:       “Integrating Big Data and ICT Solutions”

Research Area 3:       “Research towards Responsible Implementation in Health Care”

 

Für jedes Forschungsfeld wurden verschiedene Module definiert.

Projektvorschläge müssen mindestens eines der vier Module im RA 3 und mindestens ein Modul aus RA1 oder RA2 adressieren.

 

Gefördert werden transnationale Verbundprojekte.

Mindestens 3 Partner aus drei verschiedenen am Aufruf beteiligten Ländern müssen an einem Projekt beteiligt sein.

Die max. Partnerzahl ist 6; nicht mehr als 2 Projektpartner dürfen aus demselben Land kommen.

 

Die Förderung der Projektpartner erfolgt jeweils durch die Aufruf beteiligte nationale oder regionale Förderinstitution.

Daher gelten für die Teilnahme die jeweiligen allgemeinen nationalen Förderbedingungen sowie ggf. spezifische nationale Fördervoraussetzungen für diesen Aufruf.

 

Das Antragsverfahren ist zweistufig.

  • Die Einreichungsfrist der ersten Antragsstufe endet am 5. März 2020, 17:00.
  • Die Einreichungsfrist der zweiten Antragsstufe endet am 15. Juni 2020, 17:00.

 

Weitere Informationen zur Vorankündigung des Aufrufs erhalten Interessenten auf den ERAPerMed Webseiten hier.

 

EU-HORIZONT 2020: ERC Arbeitsprogramm 2020 veröffentlicht

15.07.2019

Die Europäische Kommission hat Anfang Juli das ERC Arbeitsprogramm 2020 veröffentlicht.

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert thematisch offen ambitionierte, bahnbrechende, ‚high-risk‘ Projekte exzellenter Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus allen Wissenschaftsbereichen.

Alleinige Auswahlkriterien sind die wissenschaftliche Exzellenz des ‚Principal Investigator‘ sowie die Originalität und potentielle Wirkung des vorgeschlagenen Projekts.

Das Arbeitsprogramm informiert über die Ziele, Prinzipien und Zielgruppen der ERC-Förderungen.

Dargestellt werden die einzelnen Förderlinien und die formalen Antragsvoraussetzungen.

Die Übersicht der geplanten Einreichungsfristen:

 

ERC Synergy Grant 2020

Aufruf:                        18.07.2019

Einreichungsfrist:        05.11.2019

 

ERC Advanced Grant 2020

Aufruf:                         14.05.2020

Einreichungsfrist:         26.08.2020

 

ERC Starting Grant 2020

Aufruf:                        17.07.2019

Einreichungsfrist:        16.10.2019

 

ERC Consolidator Grant 2020

Aufruf:                        24.10.2019

Einreichungsfrist:        04.02.2020

 

Future and Ermerging Technologies: FET OPEN Einreichungsfrsiten 2019 und 2020

19.09.2018

Der Programmbereich ‚Future and Emerging Technologies‘ (FET) ist Teil der Säule „Exzellente Wissenschaft“ des europäischen Rahmenprogramms HORIZONT 2020.
Gefördert werden hoch risikoreiche und innovative, interdisziplinäre Verbundprojekte öffentlicher Forschungseinrichtungen und privater Unternehmen.

Im Oktober 2017 hat die Europäische Kommission das Arbeitsprogramm ‚Future and Emerging Technologies‘ 2018 – 2020 veröffentlicht.

Mit der Förderlinie FET OPEN werden – thematisch offen – Vorhaben gefördert, die die europäische Führung in der frühen Exploration neuer Technologien ermöglichen sollen.
Die spezifische Zielstellung von FET OPEN wird im Teilnehmerportal beschrieben:

“to lay the foundations for radically new future technologies of any kind from visionary interdisciplinary collaborations that dissolve the traditional boundaries between sciences and disciplines, including the social sciences and humanities.
This topic also encourages the driving role of new actors in research and innovation, including excellent young researchers, ambitious high-tech SMEs and first-time participants to FET under Horizon 2020 from across Europe.”

Interessenten sollten die Hinweise im Arbeitsprogramm zu den wesentlichen Fördervoraussetzungen, die „FET gate keepers“, beachten: „Radical Vision“, „Breakthrough Technological Target“, „Ambitious Interdisciplinary Research“.

Die Einreichungsfristen (Stichtage) für die Einreichung und Begutachtung von Projektvorschlägen sind: 24. Januar 2019, 18. September 2019, 13. Mai 2020 (jeweils 17:00 Brüsseler Zeit).

Informationen und Unterlagen zum Aufruf sowie Zugang zur Registrierung des Projektvorschlags erhalten Interessenten hier.

 

Nachrichten / News

 

Neues BMBF-Förderprogramm zur Stärkung des Europäischen Forschungsraums (EFR)

28.07.2020

Mit dem Förderprogramm "Innovationsunion Europa – Deutsche Impulse für den EFR" wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Neuausrichtung des EFR unterstützen. Das nationale Förderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 40 Millionen Euro bündelt Maßnahmen, die deutschen Forschungseinrichtungen eine bessere europäische Vernetzung und die engere Koordinierung im EFR ermöglichen sowie grenzüberschreitenden Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen sollen. Die einzelnen Maßnahmen des Förderprogramms werden fortlaufend starten.

Zu den Aktionsfeldern des Förderprogramms gehören:

  • Förderung von Kooperationen, Austausch und Netzwerken
  • Förderung von Kompetenzen und Strategiefähigkeit
  • Transfer in die Wirtschaft: Auf- und Ausbau von Wissenstransferstrukturen
  • Transfer in die Gesellschaft: Bürgerwissenschaft, Wissenschaftskommunikation

 

Flyer des Programms

 

Einigung zum Mehrjährigen Finanzrahmen

28.07.2020

Unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft haben sich die Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel vom 17. - 21. Juli 2020 auf ein Budget von rund 1.074 Milliarden Euro (in Preisen von 2018) für den mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) für 2021 - 2027 geeinigt. Das Programm "Next Generation EU" zur Abmilderung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie soll von 2021 - 2024 insgesamt 750 Milliarden Euro für Zuschüsse und Kredite erhalten. Für Horizont Europa sind aus beiden Töpfen insgesamt 80,9 Milliarden Euro vorgesehen. Die Ergebnisse müssen noch mit dem Europäischen Parlament verhandelt werden. Weitere Informationen

 

Geplante Ausschreibungstermine für Horizont Europa

03.06.2020

Die Exektutivagentur des ERC (ERCEA) hat die Nationalen Kontaktstellen für den ERC über die geplanten Termine für die ersten ERC Ausschreibungen in Horizont Europa informiert. Voraussetzung ist hierbei, dass Horizont Europa wie vorgesehen am 1. Januar 2021 startet. Die vorläufigen Termine werden vom ERC bisher wie folgt angekündigt:

 Förderlinie

 Ausschreibungsöffnung

 Einreichungsfrist

 Starting Grant

 12. Januar 2021

 9. März 2021

 Consolidator Grant

 21. Januar 2021

 20. April 2021

 Advanced Grant

 20. Mai 2021

 31. August 2021

 Synergy Grant

 Keine Ausschreibung in 2021

 

 Proof of Concept

 14. Januar 2021

16. März 2021
17. Juni 2021
20. Oktober 2021

    

Webinar „How to write a successful Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowship proposal“

20.05.2020

Das EU-Büro der Freiburg Research Services und das EU-Referat im Forschungsdekanat der Medizinischen Fakultät führen das Webinar zum aktuellen Aufruf der Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowships am 25. Juni 2020, 10:30 -  12:30 gemeinsam mit der Nationalen Kontaktstelle für die Marie Skłodowska-Curie Maßnahmen durch.

Anmeldung mit Lebenslauf bis 17.06.2020 per .

Informationen zu den Zielgruppen sowie zur Anmeldung erhalten Sie hier.

Informationen zu den Marie Skłodowska-Curie Individual Fellowships erhalten Sie hier.

 

Mehr "Impact" mit dem "Dissemination Exploitation Booster"

19.05.2020

Für alle, die mehr Aufmerksamkeit und Reichweite für ihre Projektergebnisse wollen, gibt es ein neues Serviceangebot der Europäischen Kommission. Laufende sowie abgeschlossene Projekte aus Horizont 2020 und dem 7. Forschungsrahmenprogramm können sich ab sofort per Interessensbekundung für den "Dissemination & Exploitation Booster" bewerben.

Der Service wird für drei Module angeboten:

  • Modul A: Creating a results portfolio with other projects;
  • Modul B: Creating and executing common dissemination strategy for a cluster of projects;
  • Modul C: Improving existing Exploitation plan.

 

Weitere Informationen erhalten Interessenten im Teilnehmerportal hier.

Die Interessensbekundung kann abgegeben werden hier.

 

Innovative Medicines Initiative (IMI2): Themen des 22. und 23. Aufrufs

18.05.2020

Die IMI hat auf ihrer Webseite „Future Topics“ die voraussichtlichen Themen des 22. und 23. Aufrufs veröffentlicht. Die Aufrufe werden voraussichtlich am 23. Juni veröffentlicht. Informationen erhalten Sie hier.

Am 10. Juni, 10:00-11:30, bietet die Nationale Kontaktstelle Gesundheit ein Webinar zum 23. Aufruf an. Informationen zum Webinar erhalten Sie hier.

 

Webinar: How to write a competitive ERC Advanced Grant application

18.05.2020

Die Nationale Kontaktstelle ERC bietet am 3. Juni 2020 (10:00 Uhr – 11:00 Uhr) ein Webinar an, in dem die Grundzüge und Einreichungsbestimmungen für die Advanced Grants 2020 vorgestellt werden.

Zielgruppe sind Multiplikator/innen und insbesondere Forschende, die eine Antragstellung für die laufende Antragsrunde mit einer deutschen Gasteinrichtung planen. Das Webinar findet auf Englisch statt.

Die Registrierung ist ab sofort hier möglich .

 

Aktuelle Informationen zu weiteren Beteiligung von Einrichtungen aus dem Vereinigten Königreich in Ausschreibungen des Rahmenprogramms Horizont 2020

19.03.2020

General notice for UK applicants: In conformity with the EU-UK Withdrawal Agreement*, the UK and persons or entities established in the UK continue to be eligible to receive Union funds under actions carried out in direct, indirect or shared management, which implement Union programmes and activities committed under the MFF 2014-2020 until the closure of those Union programmes and activities. Restrictions may, however, apply for security-related reasons or concerning financial instruments. When such restrictions apply, these will be clearly specified in the call for proposals.* Agreement on the withdrawal of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland from the European Union and the European Atomic Energy Community.

 

EU-Kommission startet Öffentliche Konsultation zur Verbesserung der Krebsbekämpfung

20.02.2020

Die neue EU-Kommission hat als eine ihrer politischen Prioritäten einen europäischen Plan angekündigt, mit dem das durch Krebs verursachte Leid gemindert und die EU-Mitgliedstaaten bei der Verbesserung der Krebsbekämpfung und -behandlung unterstützt werden sollen. Hierzu führt die EU-Kommission aktuell eine öffentliche Konsultation durch.

Ziel der Konsultation ist es, EU-Bürgerinnen und -Bürgern sowie Interessenträgern Gelegenheit zu geben, dazu Stellung zu nehmen, wie das Thema in der EU am besten angegangen werden sollte. Die Ergebnisse der Konsultation sollen in den Entwurf des europäischen Plans zur Krebsbekämpfung einfließen und dabei helfen, die Themenbereiche und den Umfang der künftigen Maßnahmen abzustecken.

Der europäische Plan zur Krebsbekämpfung, der bis Ende 2020 vorliegen soll, soll Maßnahmen in Bezug auf alle Hauptinterventionsstufen (Prävention, frühzeitige Erkennung und Diagnose, Behandlung und Versorgung, sowie Lebensqualität) umfassen.

Die Teilnahme an der Konsultation ist bis zum 7. Mai 2020 möglich. Weitere Informationen finden Interessenten in der Pressemitteilung der EU-Kommission.

Auf dieser Webseite erhalten Interessenten Zugang zur Konsultation: Konsultation zum europäischen Krebsbekämpfungsplan

 

Kommissionsvorschlag zum nächsten EU-Forschungsrahmenprogramm ‚Horizon Europe‘ veröffentlicht           

07.06.2018

Die Europäische Kommission hat am 7. Juni 2018 ihren Vorschlag für ‚Horizon Europe‘, das nächste europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (2021-2027), vorgestellt.

Das vorgeschlagene Budget umfasst 100 Mrd. EUR (94,1 Mrd. EUR für ‚Horizon Europe‘, ergänzt um 3,5 Mrd. EUR für den InvestEU-Fonds und 2,4 Mrd. EUR für Euratom).

Horizon Europe wird - ähnlich wie Horizon 2020 - aus drei Säulen bestehen:

  • Open Science
  • Global Challenges & Industrial Competitiveness
  • Open Innovation

 

Ergänzt werden diese durch einen vierten Bereich „Strengthening the European Research and Innovation Area“.

Die Säule „Open Science“ (25,8 Mrd. EUR) beinhaltet den Europäischen Forschungsrat (ERC, 16,6 Mrd. EUR), das Marie-Skłodowska-Curie-Programm (6,8 Mrd. EUR) sowie Investitionen in Forschungsinfrastrukturen (2,4 Mrd. EUR).

Die Säule „Global Challenges & Industrial Competitiveness“ (52,7 Mrd. EUR) fördert Forschungsvorhaben zu gesellschaftlichen Herausforderungen sowie von technologischen und industriellen Kapazitäten. In dieser Säule werden auch die ‚Missionen‘ sowie die Gemeinsame Forschungsstelle (JRC, 2,2 Mrd. EUR) angesiedelt sein. Die thematischen Prioritäten sind in Clustern zusammengefasst:

  • Health: 7,7 Mrd. EUR
  • Inclusive & Secure Society: 2,8 Mrd. EUR
  • Digital & Industry: 15 Mrd. EUR
  • Climate, Energy & Mobility: 15 Mrd. EUR
  • Food & Natural Resources: 10 Mrd. EUR

 

In der Säule „Global Challenges & Industrial Competitiveness“ soll eine begrenzte Zahl von inhaltlich definierten Missionen umgesetzt werden, die aus den Budgets verschiedener Cluster finanziert werden sollen.

Geplant ist, zukünftige FET-Flagships in ‚Horizon Europe‘ ebenfalls als Missionen umzusetzen.

Im Rahmen der Säule „Open Innovation“ (13,5 Mrd. EUR) ist die Etablierung eines Europäischen Innovationsrats (EIC, 10 Mrd. EUR) zur Förderung marktschaffender Innovationen geplant.

Zudem wird in dieser Säule das Europäischen Innovations- und Technologieinstitut (EIT, 3 Mrd. EUR) angesiedelt sein.

In den Programmbereich „Stärkung des Europäischen Forschungsraums“ (2,1 Mrd. EUR) fallen Maßnahmen zur Stärkung von wissenschaftlicher Exzellenz (z.B. Teaming/Twinning, ERA-Chairs, sowie COST) sowie zur Reform nationaler Wissenschaftssysteme.

Der Grundsatz einer „offenen Wissenschaft“ soll zum Modus Operandi von Horizon Europe werden.

Über die bisherige Open Access-Policy hinaus soll der offene Zugang zu Publikationen und Forschungsdaten (mit Opt-out-Klauseln) weiter gestärkt werden.

Die Kommission schlägt vor, im Rahmen von ‚Horizon Europe‘ die Anzahl der Partnerschaftsinstrumente (ERA-Net, JPI, P2P) zu vereinfachen.

Unter dem Dach „European Partnerships“ soll es drei Typen von Partnerschaften geben:

  • Co-programmed: Zusammenarbeit mit Partnern (Forschungsakteure, Unternehmen, Stiftungen) auf der Grundlage eines Memorandum of Understanding oder einer vertraglichen Vereinbarung
  • Co-funded: Hierunter fällt die zukünftige Ko-Finanzierung von öffentlichen Forschungspartnerschaften
  • Institutionalised partnerships: Dies betrifft Partnerschaften auf der Grundlage von Art. 185 oder Art. 187 (Gemeinsame Technologieinitiativen) AEUV sowie die EIT-Knowledge and Innovation Communities

 

Bei den Beteiligungsregeln gibt es eine weitgehende Kontinuität zu Horizon 2020.

Änderungen betreffen erweiterte Möglichkeiten für die Assoziierung von Drittstaaten (Art. 12) sowie eine neue Mindestanforderung für Konsortien (Art. 18, neu: mindestens einer dieser drei Partner muss aus einem Mitgliedstaat kommen). Zudem reflektieren die Beteiligungsregeln neue bzw. verstärkte Aspekte wie den EIC, Synergien zwischen verschiedenen EU-Programmen oder "lump sum funding".

Europäische Forschungsrahmenprogramme werden von Rat und Europäischem Parlament (EP) im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren beschlossen (Art. 182 AEUV).

Die Beratungen in Rat und Parlament beginnen ab Veröffentlichung der Legislativvorschläge der Kommission.

Die österreichische Ratspräsidentschaft beabsichtigt, im November 2018 eine „teilweise allgemeine Ausrichtung“ der Mitgliedstaaten zu den Rechtsakten von Horizon Europe zu erreichen. Die Einigung von Rat und Parlament zu Horizon Europe ist aber abhängig vom Abschluss der Verhandlungen zum nächsten EU-Finanzrahmen (MFF 2021-2027). Die EU-Kommission will die Einigung zum MFF noch vor den nächsten Wahlen zum Europäischen Parlament (Mai 2019) erreichen.

Die veröffentlichten Dokumente mit den Vorschlägen der Europäischen Kommission finden Sie hier.

 

Broschüre zu den Themen Kommunikation, Verbreitung und Verwertung erschienen

23.04.2018

Der IPR Helpdesk hat eine Broschüre mit dem Titel "Making the Most of Your H2020 Project. Boosting the impact of your project through the effective communication, dissemination and exploitation" veröffentlicht. Sie enthält Tipps zur Umsetzung der drei Aspekte im Antragsteil "Impact".

 

„Sustainable Development Goals“ in  der EU-Forschungsförderung

05.03.2018

Am 25. September 2015 beschlossen die Vertreter zahlreicher Staaten bei den Vereinten Nationen 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.

Die ‘2030 Agenda for Sustainable Development’ trat zum 1. Januar 2016 in Kraft.  

Das Ziel 3 “Ensure healthy lives and promote well-being for all at all ages” wurde mit den drei Einzelzielen „Child Health“, „Maternal Health“ und „HIV/AIDS, malaria and other diseases“ festgelegt.

Für Ziel 3 wurde in der UN Resolution 70/1 „Transforming our world: the 2030 Agenda for Sustainable Development“ eine Reihe konkreter Vorgaben vereinbart.

Die 17 Ziele und die jeweils festgelegten Einzelziele werden auch die zukünftige europäische Förderung von Forschung und Innovation prägen, da diese einen Beitrag zu deren Erreichung erbringen soll.

Den Text der UN-Resolution finden Sie hier.

 

Europäische Kommission veröffentlicht Mazzucato-Bericht

28.02.2018

Die Europäische Kommission hat den Bericht "Mission-Oriented Research and Innovation in the European Union – A problem solving approach to fuel innovation-led growth" von Professorin Mariana Mazzucato veröffentlicht.

Dieser wurde im Auftrag des EU-Kommissars für Forschung, Wissenschaft und Innovation erstellt und gibt Empfehlungen zur Definition von „Missionen“.

Es wird erwartet, dass die Orientierung an politisch definierten „Missionen“ einen wichtigen Baustein der Verbundforschung im nächsten Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (ab 2021) bilden wird.  

Der Bericht umfasst ein Kapitel zu "Public engagement" und argumentiert, dass die Gesellschaft bei der Wahl der Missionen und deren Umsetzung einbezogen werden soll.

Den Bericht finden Sie hier.

 

Suche nach Projektpartnern im Teilnehmerportal

15.01.2018

Das Teilnahmeportal bietet seit dem Jahreswechsel einen neuen Service an: Einrichtungen, die sich an einer Antragstellung beteiligen wollen oder noch Partner suchen, können im Bereich der jeweiligen Ausschreibung nun Partnergesuche erstellen. Dafür ist lediglich die Registrierung mit einem EU-Login erforderlich. Auf der Webseite des jeweiligen Aufrufs bzw. Topics finden Interessenten in der Rubrik „Partner Search“ auch andere Interessenten, die einen Hinweis zu ihrer Expertise für ein spezifisches Interesse  eingestellt haben.

Damit wird die schon seit einiger Zeit bestehende Möglichkeit zur aktiven Partnersuche unter den Einrichtungen, die sich schon erfolgreich an Horizont 2020 beteiligen, ergänzt. Die Rubrik Partner Search" finden Sie hier