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Promotion zum Dr. med. / Dr. med. dent. - neue Promotionsordnung (PO 2020)

Aktuelles zur Promotion zum Dr. med. / Dr. med. dent.

Bitte beachten Sie, dass der Senat in seiner Sitzung am 25.11.2020 eine neue Promotionsordnung der Universität Freiburg für die Medizinische Fakultät für den Dr. med./Dr. med. dent. beschlossen hat, die zum 01.04.2021 in Kraft treten wird (Amtliche Bekanntmachungen vom 08.12.2020, Jg. 51, Nr. 78, S. 376-400). Gleichzeitig wird die bisherige Promotionsordnung der Universität Freiburg für die Medizinische Fakultät für den Dr. med./Dr. med. dent. vom 14. Juni 1984 (W. u. K. 1984, Nr. 8, S. 374, vom 20. August 1984), zuletzt geändert am 30. November 2011 (Amtliche Bekanntmachungen Jg. 42, Nr. 107, S. 972-974), außer Kraft treten. Weitere Informationen zur neuen Promotionsordnung finden Sie unten auf dieser Seite.

Antragsformulare für die Annahme als Doktorand*in nach neuer Promotionsordnung stehen ab sofort unter Schritt für Schritt zur Promotion - Schritt 3: Antrag auf Annahme als Doktorand*in zur Verfügung.

Anträge auf Annahme als Doktorand*in zum Dr. med./Dr. med. dent. nach der bisherigen Promotionsordnung der Universität Freiburg für die Medizinische Fakultät vom 14. Juni 1984 werden nicht mehr angenommen, da nicht sichergestellt werden kann, dass die Annahme als Doktorand*in rechtzeitig bis zum 31.03.2021 erfolgt. Anträge auf Annahme als Doktorand*in nach bisheriger Promotionsordnung, die bis 31.12.2020 (Datum des Poststempels) vollständig vorgelegt wurden, werden aktuell im Promotionsbüro bearbeitet.

 

Übergangsregelungen für bereits angenommene Doktorand*innen, ...

... die ihre Dissertation bereits eingereicht haben

Für Doktorand*innen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der ab 01.04.2021 geltenden Promotionsordnung für den Dr. med./Dr. med. dent. bereits gemäß § 8 der bisherigen Promotionsordnung Dr. med./Dr. med. dent. vom 14. Juni 1984  zur Doktorprüfung zugelassen wurden oder die zu diesem Zeitpunkt bereits den Antrag auf Zulassung zur Doktorprüfung gestellt haben, gilt weiterhin die bisherigen Promotionsordnung Dr. med./Dr. med. dent. vom 14. Juni 1984. Das Promotionsverfahren muss bis längstens 31.03.2028 nach der Promotionsordnung der Universität Freiburg für die Medizinische Fakultät vom 14. Juni 1984 abgeschlossen werden (Ausschlussfrist).

... die ihre Dissertation noch nicht eingereicht haben (inkl. Informationen zum Wechsel in die neue Promotionsordnung)

Für Doktorand*innen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der ab 01.04.2021 geltenden Promotionsordnung bereits gemäß § 5 der Promotionsordnung der Universität Freiburg für die Medizinische Fakultät vom 14. Juni 1984 zur Promotion zugelassen oder gemäß § 6 der Promotionsordnung der Universität Freiburg für die Medizinische Fakultät vom 14. Juni 1984 vorläufig zur Promotion zugelassen wurden, die aber die Zulassung zur Doktorprüfung gemäß § 8 der Promotionsordnung der Universität Freiburg für die Medizinische Fakultät vom 14. Juni 1984 noch nicht beantragt haben, gilt die bisherige Promotionsordnung Dr. med./Dr. med. dent., es sei denn, dass die/der Doktorand*in die Anwendung der ab 01.04.2021 geltenden Promotionsordnung Dr. med./Dr. med. dent. ausdrücklich beantragt. Der Antrag auf Wechsel in die neue Promotionsordnung ist bis spätestens 30.09.2021 in schriftlicher Form zu erklären; die Erklärung ist unwiderruflich. Eine Beschreibung der einzelnen Schritte zur Promotion zum Dr. med./Dr. med. dent. nach neuer Promotionsordnung finden Sie auf dieser Seite. Sofern kein Antrag auf Anwendung der ab 01.04.2021 geltenden Promotionsordnung Dr. med./Dr. med. dent. gestellt wird, muss das Promotionsverfahren nach der Promotionsordnung Dr. med/Dr. med. dent. vom 14. Juni 1984 bis längstens 31. März 2028 abgeschlossen werden (Ausschlussfrist).

Sollten Sie sich für einen Wechsel in die neue Promotionsordnung entscheiden, stimmen Sie bitte zunächst mit Ihrer aktuellen Betreuerin/ Ihrem aktuellen Betreuer eine mögliche Betreuungskonstellation nach den Vorgaben der neuen Promotionsordnung ab (siehe unten Schritt 1 Betreuer*innen und Promotionsthema finden). Fügen Sie Ihrer schriftlichen Erklärung auf Wechsel der Promotionsordnung den vollständigen Antrag auf Annahme als Doktorand*in nach neuer Promotionsordnung gemäß Checkliste mit allen erforderlichen Unterlagen bei (siehe unten Schritt 3 Antrag auf Annahme als Doktorand*in). Der Promotionsausschuss prüft anschließend, ob ein Wechsel möglich ist und bestellt eine/n Zweitbetreuer*in und ggf. eine neue/n verantwortliche/n Betreuer*in. Bitte beachten Sie, dass auch zur späteren Eröffnung des Promotionsverfahrens alle nach neuer Promotionsordnung geltenden Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Hierzu zählt insbesondere auch die Erfüllung des in der neuen Promotionsvereinbarung festgelegten individuellen Studienprogramms.

 

Schritt für Schritt zur Promotion zum Dr. med./Dr. med. dent. (neue Promotionsordnung)

Im Folgenden möchten wir Ihnen Schritt für Schritt bei der formalen Abwicklung Ihrer Promotion helfen. Rechtsgrundlage für das hier beschriebene Promotionsverfahren ist die neue Promotionsordnung Dr. med./Dr. med. dent. vom 08.12.2020 gültig ab 01.04.2021.

Bitte füllen Sie Formulare grundsätzlich am Computer aus. Reichen Sie Unterlagen vollständig - datiert, unterschrieben und im Original - ein! Zeugnisse über den Studienabschluss/die Studienabschlüsse müssen als beglaubigte Kopien mit den zugehörigen Leistungsübersichten vorgelegt werden. Unvollständige und/oder handschriftlich ausgefüllte Unterlagen werden vom Promotionsbüro nicht angenommen bzw. zurückgesandt!

Digitale Unterlagen werden grundsätzlich nur im PDF-Format akzeptiert.

Schritt 1: Betreuer*innen und Promotionsthema finden

Dissertationen zum Dr. med./Dr. med. dent. werden von zwei Personen betreut (§ 4 der Promotionsordnung):

  • Der/dem verantwortlichen Betreuer*in (= Doktorvater/-mutter, Erstbetreuer*in) und
  • einer/einem Zweitbetreuer*in (= weitere*r wissenschafliche/r Betreuer*in)

Betreuungskonstellationen PO 2020.png

Die/der verantwortliche Betreuer*in und die/der Zweitbetreuer*in stimmen ihre Betreuungsleistung gegenüber der/dem Doktorand*in in zeitlicher und qualitativer Hinsicht aufeinander ab. Die zukünftigen Betreuer*innen und die/der zukünftige Doktorand*in schließen bei einem persönlichen Zusammentreffen unter Verwendung des von der Medizinischen Fakultät hierfür verbindlich zur Verfügung gestellten Formulars eine schriftliche Promotionsvereinbarung. Die Promotionsvereinbarung wird erst mit der Annahme als Doktorand*in wirksam. Die Betreuungsvereinbarung finden Sie als Anlage in den Antragsformularen für die Annahme als Doktorand*in unter Schritt 3.

Betreuer*innnen und Promotionsthema finden

Bei der Suche nach Betreuer*innen und einem geeigneten Promotionsthema können wir Ihnen – bei der Vielzahl an Kliniken und Instituten – leider nicht persönlich behilflich sein. Bitte nehmen Sie – je nach persönlichem Interesse – Kontakt zu den Sekretariaten der in Frage kommenden Kliniken/Institute auf. Wählen Sie die/den Zweitbetreuer*in in Abstimmung mit Ihrer/hrem veranwortlichen Betreuer*in aus.

Informationen und Tipps zur Suche nach Betreuer*innen und einem geeigneten Promotionsthema erhalten Sie bei unserem jährlich angebotenen Tag der Promotionen und finden Sie außerdem auf unserer Website zur Planung der Promotion.

Promotion in Rahmen eines strukturierten Promotionsprogrammes

Die Medizinische Fakultät Freiburg bietet ein strukturiertes Promotionsprogramm zum Dr. med./Dr. med. dent. im Rahmen des Promotionskollegs MOTI-VATE an. Weitere Informationen zum Programm und zur Bewerbung finden Sie auf der Webseite des Programms.

Schritt 2: Datenerfassung für Promotionsinteressierte in HISinOne

Sobald Sie die Promotionsvereinbarung (inkl. Anlagen) mit den zukünftigen Betreuer*innen abgeschlossen haben, erfolgt die Datenerfassung für Promotionsinteressierte (DOC 501) in HISinOne. Eine Anleitung zur Datenerfassung für Promotionsinteressierte finden Sie hier.

Hintergrund der Datenerfassung

Gem. § 38 Abs. 5 Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg (LHG) sind alle Doktorand*innen beim Abschluss der Promotionsvereinbarung zentral zu erfassen. Seit der Novellierung des Hochschulstatistikgesetzes durch den Deutschen Bundestag im Jahr 2016 sind alle staatlichen Hochschulen dazu verpflichtet, bestimmte Daten von ihren Promovierenden zu erheben. Aus diesem Grund erfolgt vor der eigentlichen Antragstellung auf Annahme als Doktorand*in eine Datenerfassung für Promotionsinteressierte (DOC 501) in HISinOne. Diese Erfassung ist notwendig, um der Immatrikulationspflicht im Service Center Studium nachkommen zu können. Zur Immatrikulation sind Sie nach der erfolgreichen Annahme als Doktorand*in durch die Fakultät verpflichtet (s. Schritt 4).

Schritt 3: Antrag auf Annahme als Doktorand*in

Reichen Sie Ihren Antrag auf Annahme als Doktorand*in zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Papierform im Promotionsbüro ein, d. h. sobald Thema und Betreuer*innen feststehen. Bitte beachten Sie in Ihrem Antrag die unter Schritt 1 gelisteten möglichen Betreuer*innenkonstellationen.

Antragsformulare

 

Hinweise zu Ethikvotum und Tierversuchsgenehmigung

Prüfen Sie vor Beginn Ihrer Arbeit, ob Sie ein Ethikvotum der Ethikkommission benötigen bzw. ob ein Ethikvotum für Ihr Projekt bereits vorliegt. Falls ein Ethikvotum vorhanden ist, stellen Sie bitte sicher, dass das Votum auch das eigene Forschungsvorhaben abdeckt. Prüfen Sie ebenfalls, ob eine Tierversuchsgenehmigung nötig ist und ob Sie für Ihre Experimente einen Tierversuchskundenachweis benötigen.

Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Haben Sie Ihr Studium im Ausland absolviert, muss der ausländische Bildungsabschluss vor der Annahme als Doktorand*in auf Äquivalenz mit einem deutschen Hochschulabschluss geprüft werden. Da diese Prüfung einige Wochen dauern kann, sollten Sie die entsprechenden Dokumente vollständig, so früh wie möglich und als amtlich beglaubigte Kopien einreichen. Sofern eine deutsche Approbation vorliegt, fügen Sie diese bitte Ihrem Antrag auf Annahme als Doktorand*in bei.

Was passiert nach dem Antrag auf Annahme als Doktorand*in?

Der Promotionsausschuss entscheidet in der Regel innerhalb von drei Monaten über Ihren Antrag. Sie erhalten einen schriftlichen Bescheid über die Entscheidung des Promotionsausschusses.

Zwei Jahre nach der Annahme als Doktorand*in überprüft die/der verantwortliche Betreuer*in, ob das Promotionsvorhaben fortgeführt werden kann, und teilt das Ergebnis der Überprüfung dem Promotionsausschuss schriftlich mit.

Weiterführende Links:

Fortbildungsmöglichkeiten für Doktorand*innen

Schritt 4: Immatrikulation / Registrierung als Doktorand*in

Sowie Sie Ihren Annahmebescheid erhalten haben, müssen Sie sich beim Service Center Studium als Doktorand*in immatrikulieren, bzw. registrieren (s.u.). Für Fragen zur Immatrikulation und Registrierung steht Ihnen das Service Center Studium als Ansprechpartner zur Verfügung.

Immatrikulationspflicht

Gem. § 38 Abs. 5 Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg (LHG) müssen sich alle Doktorand*innen – sofern ihre Annahme nach dem 30.03.2018 erfolgt ist (es gilt das Datum der Annahme als Doktorand*in an der Medizinischen Fakultät) – auf der Grundlage von § 60 Abs. 1. S. 1 b) LHG immatrikulieren (Merkblatt für Promovierende und Antrag auf Immatrikulation, englische Version). Dies gilt auch für Doktorand*innen der Medizinischen Fakultät, wenn diese bereits als Studierende der Medizinischen Fakultät an der Universität Freiburg immatrikuliert sind; hier muss die bestehende Immatrikulation um einen weiteren Studiengang (Abschluss Promotion) ergänzt werden. Bitte verwenden Sie hierfür den "Antrag auf Studiengang-/Studienfachwechsel, bzw. Änderung der Studiengangkombination". Für die Ergänzung der bestehenden Immatrikulation um einen weiteren Studiengang fallen keine Zusatzkosten an.

Eine Ausnahme von der Immatrikulationspflicht für Doktorand*innen besteht gem. § 38 Abs. 5 LHG für

  • Doktorand*innen, die bereits vor dem 30. März 2018 an der Medizinischen Fakultät als Doktorand*in angenommen wurden, diese können sich immatrikulieren, sind dazu aber nicht verpflichtet;
  • Doktorand*innen, die hauptberuflich an der Universität Freiburg tätig sind (Arbeitsvertrag mit einem Umfang von mindestens der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit). Diese können sich von der Immatrikulationspflicht befreien lassen. Hierfür stellen Sie bitte einen Antrag auf Registrierung (englische Version) und fügen eine Kopie Ihres aktuellen Arbeitsvertrages bei.

Registrierung

Falls Sie nicht der Immatrikulationspflicht unterliegen (siehe oben) und sich gegen die Immatrikulation entschieden haben, müssen Sie sich registrieren. Die Registrierung ist kostenfrei. Sie erfolgt, wie die Immatrikulation, nach der Annahme als Doktorand*in. Durch Vorlage der Annahmebestätigung der Medizinischen Fakultät und des ausgefüllten Antrags auf Registrierung (englische Version) im Studierendensekretariat (deutsche Promovierende) oder beim International Admissions und Services (IAS) (internationale Promovierende) werden Sie als Doktorand*in registriert.

Sofern Sie nach dem 30. März 2018 als Doktorand*in an der Fakultät angenommen wurden und sich von der Immatrikulationspflicht befreien lassen wollen (siehe oben), fügen Sie dem Antrag auf Registrierung bitte eine Kopie Ihres aktuellen Arbeitsvertrages bei.

Schritt 5: Durchführung des Promotionsvorhabens, Erfüllung des individuellen Studienprogramms & Erstellung der Dissertationsschrift

Gute Wissenschafltiche Praxis

Bei der Durchführung des Promotionsvorhabens und bei der Erstellung der Dissertationsschrift sind die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis der Albert-Ludwigs Universität Freiburg (Ordnung der Albert-Ludwigs-Universität zur Sicherung der Redlichkeit in der Wissenschaft) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG Kodex) zu beachten und einzuhalten.

Hinweise zum Ethikvotum

Falls Sie ein Ethikvotum der Ethikkommission für Ihr Projekt benötigen, beginnen Sie dieses erst dann, wenn ein positives Ethikvotum vorliegt. Prüfen Sie bei Änderungen im Verlauf Ihres Promotionsvorhabens, ob Ihr Projekt weiterhin durch das Ethikvotum abgedeckt ist.

Individuelles Studienprogramm

Erfüllen Sie das mit Ihren Betreuer*innen in der Promotionsvereinbarung abgestimmte individuelle Studienprogramm. Sollten sich im Verlauf Ihrer Promotion Änderungen ergeben, schreiben Sie die Promotionsvereinbarung fort und reichen Sie die fortgeschriebene Promotionsvereinbarung im Promotionsbüro ein. Die Erfüllung aller verpflichtenden Elemente des Studienprogramms muss im Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens nachgewiesen werden, d. h. lassen Sie sich Bescheinigungen hierfür aushändigen.

Erstellung der Dissertationsschrift

Die Dissertation muss die Befähigung der Doktorandin oder des Doktoranden zu selbständiger vertiefter wissenschaftlicher Arbeit belegen und einen beachtlichen Beitrag zum Fortschritt des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes darstellen. Die Dissertation muss in Form und Inhalt wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Die wissenschaftlichen Aussagen der Dissertation sollen präzise und auf das Wesentliche beschränkt sein.

Erstellen Sie Ihre Dissertationsschrift gemäß den Abfassungsrichtlinien für Dissertationen zum Dr. med./Dr. med. dent. Die Abfassungsrichtlinien enthalten neben den formalen Vorgaben der Medizinischen Fakultät auch Tipps zum Erstellen der Schrift. Bitte beachten Sie beim Erstellen Ihrer Dissertationsschrift außerdem den Zitierleitfaden für Dissertationen zum Dr. med./Dr. med. dent der Medizinischen Fakultät. Dieser enthält neben gesetzlichen Vorgaben zum Zitieren und Hinweisen zur guten wissenschaftlichen Praxis des Zitierens unter anderem Tipps zur Plagiatsvermeidung.

Mustertitelblatt und 2. Seite für Dissertationen zum Dr. med./Dr. med. dent. zum Download (demnächst verfügbar)

Weiterführende Links:

Schritt 6: Einreichung der Dissertation & Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens

Zwischen der Annahme als Doktorand*in (Datum auf dem Annahmebescheid) und dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens muss mindestens ein Jahr liegen (§ 8 Abs. 1 der Promotionsordnung).

Übermitteln Sie zuerst eine PDF-Datei der Dissertationsschrift per E-Mail oder Cloud zur Prüfung der formalen Vorgaben an das Promotionsbüro (promotionen@uniklinik-freiburg.de). Erst nach Freigabe der PDF-Datei durch das Promotionsbüro darf der Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens gestellt werden.

Reichen Sie danach Ihren Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens gemäß Checkliste in Papierform im Promotionsbüro ein und senden Sie parallel die vom Promotionsbüro freigegebene Dissertationsschrift per E-Mail oder Cloud an promotionen@uniklinik-freiburg.de. Die Abfassungsrichtlinien für Dissertationen zum Dr. med./Dr. med. dent. der Medizinischen Fakultät sind zu beachten.

Checkliste und Antragsformulare zum Download (demnächst verfügbar)

Im Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens können Sie eine/n Gutachter*in für Ihre Dissertation vorschlagen. Die Bestellung der Gutachter*innen erfolgt durch den Promotionsausschuss. Dieser ist nicht an Ihren Vorschlag gebunden.

Vorgaben zur Gutachter*innenbestellung (§§ 3 und 10 der Promotionsordnung):

  • Mindestens ein/e Gutachter*in muss ein/e hauptberuflich an der Medizinischen Fakultät tätige/r Hochschullehrer*in, Honorarprofessor*in oder Privatdozent*in / Außerplanmäßige/r Professor*in sein.
  • Die Gutachter*innen sollen nicht der gleichen Klinik oder demselben Institut des Universitätsklinikums Freiburg beziehungsweise der Universität Freiburg angehören.
  • Die Gutachter*innen und Prüfer*innen sollen nicht das gleiche Fach vertreten.
  • Bei interdisziplinären beziehungsweise fakultätsübergreifenden Dissertationen sollen auch Mitglieder anderer Fakultäten als Gutachter*innen und Prüfer*innen bestellt werden.

 Vorgaben Erstgutachter*in:

  • Mögliche Personengruppen: Hochschullehrer*in, außerplanmäßige Professor*in oder Privatdozent*in der Medizinischen Fakultät. Darüber hinaus können in bereits begonnenen Promotionsvorhaben entpflichtete Professor*innen der Medizinischen Fakultät und Professor*innen der Medizinischen Fakultät im Ruhestand als Gutachter*innen und als Prüfer*innen bestellt werden, sofern sie zum Zeitpunkt ihrer Entpflichtung oder ihres Eintretens in den Ruhestand in diesem Promotionsvorhaben weiterhin als verantwortliche/r Betreuer*in bestellt sind.
  • Insofern der/die verantwortliche Betreuer*in der Dissertation der oben genannten Personengruppe angehört, wird er/sie vom Promotionsausschuss als Erstgutachter*in bestellt.

Vorgaben Zweitgutachter*in:

  • nicht möglich: Zweitbetreuer*in der Dissertation.
  • nicht möglich: Co-Autor*in einer aus dem Gegenstand der Dissertation hervorgegangenen Publikation oder eines aus dem Gegenstand der Dissertation hervorgegangenen, zur Veröffentlichung geplanten, eingereichten oder angenommenen Manuskripts.
  • Mögliche Personengruppen: alle Personengruppen, die unter Schritt 1 als mögliche Betreuer*innen gelistet sind.

 

Was passiert nach dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens?

Die folgenden Schritte sind in weiterem Detail in §§ 8, 10 und 11 der Promotionsordnung beschrieben. Bitte beachten Sie, dass die hier beschriebenen Schritte rein verfahrenstechnisch mehrere Monate dauern können.

1. Entscheidung über die Zulassung zum Promotionsverfahren

Über die Zulassung zum Promotionsverfahren entscheidet der Promotionsausschuss. Die/der Doktorand*in erhält über die Zulassung zum Promotionsverfahren einen schriftlichen Bescheid.

2. Bestellung der Gutachter*innen

Ist die/der Doktorand*in zum Promotionsverfahren zugelassen, bestellt der Promotionsausschuss für die Beurteilung der Dissertation eine/n Erstgutachter*in und ein/n Zweitgutachter*in.

3. Begutachtung der Dissertation

Die Dissertation im PDF-Format wird vom Promotionsbüro an die Gutachter*innen übergeben. Bitte beachten Sie, dass die Übergabe keinesfalls durch die/den Doktorand*in selbst erfolgen darf.

Die Gutachter*innen prüfen, ob die vorgelegte Dissertation als Promotionsleistung angenommen werden kann, abgelehnt werden muss oder zur Umarbeitung zurückzugeben ist. Die Gutachten sind dem Promotionsbüro in der Regel zwei Monate nach der Bestellung zur/zum Gutachter*in vorzulegen.

4. Auslage der Dissertation

Nach Eingang der Gutachten wird die Dissertation zusammen mit den Gutachten mindestens zwei Wochen lang während der Vorlesungszeit beziehungsweise mindestens drei Wochen lang während der vorlesungsfreien Zeit im Promotionsbüro der Dekanatsverwaltung der Medizinischen Fakultät zur Einsicht ausgelegt. Die Auslagefrist soll vier Wochen nicht überschreiten. Die zur Einsichtnahme Berechtigten haben das Recht, bis zum Ende der Auslagefrist schriftlich Einspruch gegen die Annahme, Ablehnung oder Bewertung der Dissertation einzulegen.

5. ggf. Einholung eines Drittgutachtens

In bestimmten Fällen muss ein Drittgutachten eingeholt werden, gemäß § 10 Abs. 6-9 der Promotionsordnung, z. B. im Falle einer "summa cum laude"-Bewertung im Erst- und Zweitgutachten.

6. Entscheidung über Annahme/Überarbeitung/Ablehnung der Dissertation

Haben die Gutachter*innen übereinstimmend die Annahme der Dissertation vorgeschlagen, so ist sie damit angenommen, sofern kein Einspruch eingelegt wurde oder der Einspruch vom Promotionsausschuss zurückgewiesen worden ist. Haben die Gutachter*innen übereinstimmend die Ablehnung der Dissertation vorgeschlagen, so ist sie damit abgelehnt. In allen anderen Fällen stellt der Promotionsausschuss auf der Grundlage der vorliegenden Gutachten und der darin vorgeschlagenen Noten die Annahme oder Ablehnung der Dissertation fest.

Nach Annahme der Dissertation wird deren Gesamtnote berechnet (§ 10 Abs. 11 der Promotionsordnung). Der/dem Doktorand*in können im Hinblick auf die Veröffentlichung von der Gutachter*innen Auflagen zur Überarbeitung ihrer oder seiner Dissertation gemacht werden; das Promotionsverfahren wird erst abgeschlossen, wenn diese Auflagen erfüllt sind

7. Bestellung der Prüfungskommission für die mündliche Prüfung

Ist für die schriftliche Promotionsleistung (Dissertation) mindestens die Note „rite“ festgesetzt, lässt der Promotionsausschuss die/den Doktorand*in zur mündlichen Prüfung zu und bestellt die Prüfungskommission.

Schritt 7: Mündliche Prüfung

1. Bestellung Prüfungskommission

Die Prüfungskommission für die mündliche Prüfung wird vom Promotionsausschuss bestellt und setzt sich zusammen aus der/dem Erstgutachter*in, der/dem Zweitgutacher*in, und einer/einem weiteren Prüfer*in (siehe § 11 der Promotionsordnung). Zudem wird ein/e Beisitzer*in bestellt, welcher mindestens promoviert sein muss und die mündliche Prüfung protokolliert. Den Vorsitz der Prüfungskommission führt ein vom Promotionsausschuss bestelltes Mitglied aus dem Kreis der Prüfungskommission. Die/der verantwortliche Betreuer*in kann nicht Vorsitzende/r sein.

2. Vorgaben zum Termin der mündlichen Prüfung und Ankündigungsfristen

Die mündliche Prüfung darf frühestens 4 Wochen und nicht später als ein Jahr nach Bekanntgabe der Annahme der Dissertation stattfinden. Warten Sie vor der Vereinbarung und Ankündigung eines Termins für die mündliche Prüfung unbedingt die Aufforderung des Promotionsbüros ab!

Der Termin für die mündliche Prüfung wird von der oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommission, in Abstimmung mit den anderen Prüfer*innen und der/dem Kandidat*in, festgelegt und mit einer Frist von vier Wochen vor der Prüfung dem Promotionsbüro schriftlich mitgeteilt. Der Prüfungstermin muss mindestens zwei Wochen vor der Prüfung durch Aushang bekanntgegeben werden. Der Aushang muss in der Klinik/dem Institut, an dem das Promotionsvorhaben durchgeführt wurde, erfolgen und zeitgleich als PDF-Datei per E-Mail an promotionen@uniklinik-freiburg.de gesendet werden.

3. Durchführung der mündlichen Prüfung

In der mündlichen Prüfung soll die/der Doktorand*in ihre oder seine Fähigkeit zur mündlichen Erörterung wissenschaftlicher Probleme nachweisen. Die mündliche Prüfung besteht aus einer Prüfung im Dissertationsfach, die auch die Dissertation zum Gegenstand hat, und einer Prüfung in den Grundlagen der angrenzenden Fachgebiete. Die mündliche Prüfung wird durch einen Vortrag über das Thema der Dissertation mit einer Dauer von etwa 20 Minuten eingeleitet. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt etwa 60 Minuten. Frageberechtigt sind nur die Mitglieder der Prüfungskommission. Über die mündliche Prüfung wird vom Beisitzer der Prüfungskommission ein Protokoll erstellt.

Die mündliche Prüfung wird in deutscher oder englischer Sprache abgehalten und findet in den Räumen der Universität Freiburg beziehungsweise der Medizinischen Fakultät Freiburg, des Universitätsklinikums Freiburg oder des Universitäts-Herzzentrums Freiburg – Bad Krozingen statt.

Sie ist fakultätsöffentlich, d. h. es dürfen Mitglieder der Medizinischen Fakultät Freiburg gemäß LHG §22 anwesend sein. Auf Antrag der/des Doktorand*in kann die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission auch fakultätsfremde Gäste als Zuhörer*innen zulassen. Die Öffentlichkeit erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses.

 4. Was passiert nach der mündlichen Prüfung?

Die Prüfungskommission tritt unmittelbar nach Abschluss der mündlichen Prüfung in nichtöffentlicher Sitzung zusammen, um die Note für die Leistungen in der mündlichen Prüfung festzustellen. Jedes Mitglied der Prüfungskommission gibt einzeln seine Bewertung für die Leistungen in der mündlichen Prüfung mit einer Note ab. Die/der Beisitzer*in der Prüfung reicht das Protokoll der mündlichen Prüfung mit den Unterschriften aller Prüfer*innen und der Beisitzerin/des Beisitzers im Promotionsbüro ein. 

Ist die mündliche Prüfung bestanden, so setzt der Promotionsausschuss die Gesamtnote und das entsprechende Gesamtprädikat der Promotion fest (§ 13 der Promotionsordnung). Nach Festsetzung des Gesamtprädikats der Promotion wird der/dem Doktorand*in das Ergebnis der Promotion bekanntgegeben.

Schritt 8: Veröffentlichung der Dissertation

Nachdem das Gesamtprädikat der Promotion feststeht, werden Sie vom Promotionsbüro zur Veröffentlichung der Pflichtexemplare Ihrer Dissertation aufgefordert. Bitte warten Sie diese Aufforderung unbedingt ab, um eventuelle Fehldrucke zu vermeiden.

Die Promotionsordnung verlangt die Veröffentlichung der Pflichtexemplare der Dissertation innerhalb von zwölf Monaten

  • nach der mündlichen Prüfung, wenn das Medizin-/Zahnmedizinstudium bereits vorher erfolgreich abgeschlossen wurde

oder

  • nach dem erfolgreichen Abschluss des Medizin-/Zahnmedizinstudiums, wenn die mündliche Prüfung vor dem Abschluss des Medizin-/Zahnmedizinstudiums bestanden wurde.

Vor der Veröffentlichung ist die Dissertation der Erstgutachterin/dem Erstgutachter zur Erteilung der Druckerlaubnis vorzulegen. Das hierfür notwendige Formular erhalten Sie vom Promotionsbüro. Die Druckerlaubnis muss von der oder dem Erstgutachter*in im Promotionsbüro eingereicht werden. Bitte warten Sie auch hier die schriftliche Druckerlaubnis ab, um eventuelle Fehldrucke zu vermeiden.

Die Veröffentlichung Ihrer Dissertationsschrift erfolgt in der Regel über das Forschungsinformationssystem der Universitätsbibliothek Freiburg „FreiDok plus“ (§ 14 Abs. 4 der Promotionsordnung). Hierfür müssen Sie ein elektronisches Pflichtexemplar im PDF-Format und zwei 2 gedruckte Pflichtexemplare einreichen.

  • Das elektronische und die gedruckten Pflichtexemplare müssen in Inhalt und Formatierung exakt übereinstimmen. Wird das elektronische Pflichtexemplar z. B. farbig eingereicht, so müssen auch die gedruckten Pflichtexemplare farbig formatiert sein.
  • Entsprechend müssen die Pflichtexemplare auch mit dem bei Eröffnung des Promotionsverfahrens eingereichten Prüfexemplar der Dissertation identisch sein, einzig Auflagen der Gutachter*innen zur Überarbeitung (§ 10 Abs. 12 der Promotionsordnung) und die Umsetzung formaler Vorgaben der Medizinischen Fakultät sind hiervon ausgenommen.
  • Druckformat DIN A 4 oder DIN A 5, ein- oder beidseitig bedruckt.
  • Die Pflichtexemplare müssen auf alterungsbeständigem, holz- und säurefreiem Papier gedruckt und mit Kartoneinband und in Klebebindung eingereicht werden. Die Titelseite wird außen auf den Kartoneinband und als erste Seite der Arbeit gedruckt. Abgesehen von den verbindlichen Formatvorgaben für die Titelseite (s. Muster Titelblatt) kann die Art des Kartoneinbands (Farbe, Papierqualität) selbst gewählt werden.
  • Eine Veröffentlichung des Lebenslaufs ist freiwillig, d.h. dieser darf vor der Veröffentlichung aus der Dissertation entnommen werden. Wichtig ist aber, den Lebenslauf nicht kommentarlos zu entfernen. Fügen Sie stattdessen für jede entfernte Seite eine Platzhalterseite ein mit einem Kommentar, der sinngemäß so aussehen kann: "Die Seite … (Lebenslauf) enthält persönliche Daten. Sie ist deshalb nicht Bestandteil der Veröffentlichung."  Bitte achten Sie darauf, dass sich die Seitenzahlen der folgenden Seiten hierdurch nicht ändern.

 

Was passiert nachdem die Pflichtexemplare eingereicht wurden?

Ist das Promotionsverfahren komplett abgeschlossen, wird die Promotion durch die Aushändigung der Promotionsurkunde vollzogen. Im Fall der studienbegleitenden Promotion wird die Promotionsurkunde erst nach nachweislich erfolgreich absolviertem Studium ausgehändigt. Vor der Aushändigung der Promotionsurkunde hat die/der Doktorand*in nicht das Recht, den Doktorgrad zu führen, auch nicht mit einem Zusatz.

 

Zum Download

 

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