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FAQ Dr. sc. hum.

Wann muss der Antrag auf Annahme als Doktorand_in gestellt werden?

 

Die Annahme als Doktorand_in muss zum frühestmöglichen Zeitpunkt im Promotionsbüro beantragt werden, d.h. unverzüglich sobald das Thema und die vorgesehenen Betreuer_innen feststehen. Die eigentliche Eröffnung des Promotionsverfahrens (Zulassung zum Promotionsverfahren) erfolgt erst mit der Abgabe der fertigen Dissertationsschrift und setzt die vorherige Annahme als Doktorand_in voraus.

Der Promotionsausschuss berät nur über vollständig vorliegende Anträge auf Annahme als Doktorand_in in den regelmäßig stattfindenden Sitzungen. Die Antragsteller_innen und Betreuer_innen werden schriftlich über die Entscheidung des Promotionsausschusses informiert, sobald das Sitzungsprotokoll abgestimmt vorliegt.

 

Wer darf ein Promotionsvorhaben zum Dr. sc. hum. als verantwortliche_r Betreuer_in (Erstbetreuer_in) betreuen?

 

Als verantwortliche Betreuer_innen eines Promotionsvorhabens dürfen Hochschullehrer_innen, Honorarprofessor_innen, APL-Professor_innen, entpflichtete Professor_innen, Professor_innen im Ruhestand sowie Privatdozent_innen der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg tätig werden.

 

Wer darf ein Promotionsvorhaben als Zweitbetreuer_in betreuen?

 

Als Zweitbetreuer_innen eines Promotionsvorhabens kommen auch Hochschullehrer_innen, Honorarprofessor_innen, APL-Professor_innen, entpflichtete Professor_innen, Professor_innen im Ruhestand sowie Privatdozent_innen anderer Fakultäten der Albert-Ludwigs-Universität oder anderer Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen in Betracht.

Der Promotionsausschuss Dr. sc. hum. empfiehlt grundsätzlich, dass Erst- und Zweitbetreuer_innen eines Promotionsvorhabens nicht dem gleichen Institut bzw.der gleichen Klinik angehören sollen. Dies ist bereits bei der Antragstellung zu beachten.

 

Welche Unterlagen werden für die Annahme als Doktorand_in benötigt?


Die erforderlichen Unterlagen sind in der Checkliste zur Anmeldung als Doktorand_in aufgeführt (vgl. Antrag auf Annahme als Doktorand/Doktorandin) und sind im Original einzureichen. Zeugnisunterlagen müssen grundsätzlich als beglaubigte Kopien vorgelegt werden. Es werden auch die zugehörigen Leistungsübersichten benötigt.

Sofern die Zeugnisunterlagen nicht in deutscher oder englischer Sprache vorliegen, müssen die Unterlagen sowohl in Originalsprache als auch als beglaubigte Übersetzung eingereicht werden.

Es werden nur vollständige und maschinell ausgefüllte Unterlagen mit Originalunterschriften angenommen. Anträge und sonstige Unterlagen können per Post zugesandt (Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität, Geschäftsstelle Dekanat, Postfach, 79085 Freiburg) oder am Empfang des Verwaltungsgebäudes (Breisacher Str. 153, 79110 Freiburg) abgegeben werden.

Ein Termin in der Sprechstunde kann hierfür nicht vergeben werden.

 

Promotionsvereinbarung - Welche Vorgaben gelten für das Exposé?


Das Exposé (inhaltliche und zeitliche Gliederung des Arbeitsprogramms) zum Promotionsvorhaben soll von den Antragsteller_innen (= angehenden Doktorand_innen) selbst in aktueller Form und spezifisch für das eigene Promotionsprojekt verfasst werden. Es soll etwa drei Seiten umfassen.

 

Promotionsvereinbarung - Welche Vorgaben gelten zum individuellen Studienprogramm?

 

Das individuelle Studienprogramm umfasst ergänzende Qualifizierungsveranstaltungen im Rahmen des Promotionsvorhabens und wird in Abstimmung mit den Betreuer_innen zusammengestellt. Verpflichtend ist eine Veranstaltung/ein Workshop zur guten wissenschaftlichen Praxis, die nach Empfehlung des Promotionsausschusses mindestens 8 Unterrichtsstunden umfassen soll. Für Doktorand*innen zum Dr. sc. hum. werden in regelmäßigen Abständen englischsprachige Workshops zur guten wissenschaftlichen Praxis an der Medizinischen Fakultät angeboten.

Darüber hinaus ist die Teilnahme an weiteren fachlichen Veranstaltungen und Workshops verpflichtend. Vorgesehen ist mindestens eine Vorlesung/ein wissenschaftliches Seminar, mindestens ein Methodenkurs/Praktikum sowie mindestens drei Workshops zur überfachlichen Qualifizierung. Die konkreten Inhalte und Veranstaltungen werden zwischen Betreuer_innen und Doktorand_in festgelegt.


Das geplante Studienprogramm muss dem Promotionsausschuss zusammen mit dem Antrag auf Annahme als Doktorand_in vorgelegt werden.

Die Promotionsvereinbarung und das individuelle Studienprogramm sind bei Änderungen jeweils fortzuschreiben/zu aktualisieren.


Mit dem Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren (Eröffnung des Promotionsverfahrens gem. § 7 der Promotionsordnung) muss die Promotionsvereinbarung in der aktualisierten Fassung wieder dem Promotionsausschuss vorgelegt werden. Der erfolgreiche Abschluss des Studienprogramms wird über Teilnahmebescheinigungen der jeweiligen Dozent_innen nachgewiesen. Aus der Teilnahmebescheinigung sollen jeweils der Titel und die Art der Veranstaltung sowie Datum und Umfang hervorgehen.


Muss für die Promotion eine Anstellung an der Albert-Ludwigs-Universität oder am Universitätsklinikum Freiburg nachgewiesen werden?


Promotionsvorhaben „externer“ Doktorand_innen können in Ausnahmefällen ermöglicht werden. Bei „externen“ Promotionen muss insbesondere die akademische Einbindung sowie die Anbindung an die Medizinische Fakultät Freiburg – im Rahmen der Betreuung durch ein Mitglied der Medizinischen Fakultät – gewährleistet sein. Bei der Antragstellung muss daher der/die vorgesehene Erstbetreuer_in im Einzelfall erläutern, wie eine enge wissenschaftliche Begleitung des Promotionsvorhabens sichergestellt werden soll und wie genau die akademische Einbindung des/der Doktorand_in erfolgt. Bei Publikationen muss als Affiliation die Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg angegeben werden.

 

Wie lange dauert die Promotionszeit maximal?

 

Die Dauer der Promotion zum Dr. sc. hum. darf fünf Jahre nicht überschreiten. Vor Ablauf der Frist kann ein (formloser) Antrag auf Fristverlängerung gestellt werden. Der Antrag muss begründet sein und eine Stellungnahme des/r verantwortlichen Betreuer_in enthalten. Der Promotionsausschuss kann die Frist um insgesamt höchstens zwei Jahre verlängern. Schutzfristen und Beurlaubungen gemäß § 20 der Promotionsordnung (Mutterschutz, Elternzeit, Pflegezeit) werden nicht auf die Dauer der Promotion angerechnet.

 

Wie stellt man einen Antrag auf Berücksichtigung von Schutzfristen?

 

Schutzfristen und Beurlaubungen gemäß § 20 der Promotionsordnung (Mutterschutz, Elternzeit, Pflegezeit) werden nicht auf die Dauer der Promotion angerechnet.

Zur Beantragung von Schutzfristen entsprechend § 3 Abs. 1 und § 6 Abs. 1 des Gesetzes zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (Mutterschutzgesetz – MuSchG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Juni 2002 nutzen Sie bitte das Formular Antrag Mutterschutz und senden es samt Anlagen ans Promotionsbüro.

Damit die Fristen der Elternzeit entsprechend § 15 Abs. 1-3 des Gesetzes zum Elterngeld und zur Elternzeit (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz – BEEG) vom 5. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2748) in der jeweils geltenden Fassung für die Promotion berücksichtigt werden können, muss der Zeitraum der gewünschten Elternzeit spätestens vier Wochen vor deren Antreten dem Promotionsausschuss zusammen mit den erforderlichen Nachweisen schriftlich mitgeteilt werden. Hierfür verwenden Sie bitte das Formular Antrag Elternzeit und senden es samt Anlagen ans Promotionsbüro.

 

Wer darf im Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens als Gutachter_in einer Dissertation vorgeschlagen werden?


Erstgutachter_in ist in der Regel der/die verantwortliche Betreuer_in der Dissertation.

Der/die Zweitgutachter_in soll die Dissertation unabhängig begutachten. Daher darf der/die Zweitgutachter_in (ebenso wie der/die Zweitbetreuer_in) nicht dem gleichen Institut bzw. der gleichen Klinik angehören wie der/die verantwortliche Betreuer_in bzw. Erstgutachter_in. Darüber hinaus soll eine/r der Gutachter_innen nicht Koautor_in der im Rahmen des Promotionsvorhabens entstandenen Publikationen sei.

 

In welcher Form muss die Dissertation zur Begutachtung im Promotionsbüro abgegeben werden?

 

Das Prüfexemplar der Dissertation muss in Spiralbindung mit dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens im Promotionsbüro eingereicht werden. Nach Eröffnung des Promotionsverfahrens wird die Dissertation in digitaler Form zur Begutachtung an die Gutachter_innen weitergeleitet.


Die formalen Vorgaben zur Gestaltung der Dissertationsschrift finden Sie unter Eröffnung des Promotionsverfahrens.

Die Dissertation ist als Monographie vorzulegen, eine kumulative Promotionsleistung kann nicht erbracht werden (§ 8 Abs. 3 S. 1 PromO).

Die Dissertation darf in deutscher oder englischer Sprache abgefasst werden (§ 8 Abs. 2 PromO) und muss eine Zusammenfassung (Umfang: 1 Seite) enthalten. Bei englischsprachigen Arbeiten ist zusätzlich eine Zusammenfassung in deutscher Sprache (Umfang: eine Seite) als Anhang beizufügen.

 

Der Anhang der Dissertationsschrift soll folgende Gliederungselemente enthalten:

  • Literatur- und Quellenverzeichnis
  • Publikationen, jeweils einschließlich einer Erklärung zum Eigenanteil an der Publikation
  • Erklärung zum Eigenanteil an der Dissertation – falls zutreffend, s. unten –
  • Eidesstattliche Versicherung, datiert und unterschrieben
  • Danksagung

 

 

In welchen Fällen muss eine Erklärung zum Eigenanteil in die Dissertation aufgenommen werden?

 

Die Erklärung zum Eigenanteil gehört in die Dissertation, wenn diese in einer gemeinsamen Forschungsarbeit entstanden ist, um die individuelle Leistung des/der Promovend_in deutlich abzugrenzen und bewertbar zu machen (§ 8 Abs. 3 S. 2 PromO). Sofern aus den Daten eine oder mehrere Publikationen hervorgegangen sind, müssen die Beiträge der einzelnen Autor_innen dezidiert dargestellt werden.

 


Wie schreibt man eine Erklärung zum Eigenanteil?

 

In der Erklärung zum Eigenanteil sind die Namen des/r Promovend_in und aller Mitglieder der Arbeitsgruppe und/oder Koautor_innen zu nennen. Es ist eindeutig aufzuführen, welche Beiträge der/die Promovend_in und die einzelnen AG-Mitglieder/Koautor_innen geleistet haben.
Je nach Art des Promotionsthemas sollten folgende Punkte erläutert werden:

  • Wer hat die Studie konzipiert?
  • Wer hat welche Versuche bzw. Auswertungen durchgeführt?
  • Wer hat die Datenrecherche durchgeführt?
  • Wer hat Daten zur Verfügung gestellt?
  • Wer hat die Arbeit betreut?
  • Wer hat die Veröffentlichung verfasst?

 

Wenn aus der Dissertation eine oder mehrere Publikationen hervorgegangen sind, müssen diese Punkte für die verschiedenen Publikationen getrennt aufgeführt werden.

 

Wie ist die Eidesstattliche Versicherung zur Eigenleistung abzugeben?

 

Die Eidesstattliche Versicherung muss als Anlage 5 dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens beigefügt werden. Zusätzlich ist die unterschriebene Eidesstattliche Versicherung auch in den Anhang der Dissertation einzubinden.

 

Wie wird vorgegangen, wenn die Gutachter_innen eine Überarbeitung der Dissertation wünschen?

 

Die Gutachter_innen können die Annahme der Dissertation von einer Überarbeitung abhängig machen (§ 9 Abs. 7 PromoO). In diesem Fall übermittelt der/die Gutachter_in die Änderungswünsche ans Promotionsbüro. Der Promotionsausschuss fordert den/die Promovend_in unter Fristsetzung zur Umarbeitung der Dissertation auf. Das Promotionsbüro stellt anschließend die überarbeitete Schrift den Gutachter_innen erneut zur Verfügung.

 

Wann kann die mündliche Prüfung stattfinden?

 

Nach Annahme der Dissertation durch die Gutachter_innen erfolgt die Auslage von Dissertation und Gutachten im Dekanat. Liegt nach der Auslage der Dissertation ein Einspruch gegen die Bewertung der Dissertation vor, so entscheidet der Promotionsausschuss zunächst darüber, ob der Einspruch zurückgewiesen oder ein weitere/r Gutachter_in bestellt wird.
Sofern alle Gutachten die Annahme der Dissertation empfehlen, bestellt der Promotionsausschuss die Prüfungskommission. Der Prüfungskommission gehören Erst- und Zweitgutachter_in sowie ein/e weitere/r Prüfer_in an. Der/die Promovend_in legt mit dem Antrag auf Eröffnung des Promotionsverfahrens seine/ihre Prüfer_innenvorschläge vor, an die der Promotionsausschuss jedoch nicht gebunden ist.

Nachdem der Promotionsausschuss über die Zusammensetzung der Prüfungskommission entschieden hat, wird der/die Promovend_in aufgefordert, einen möglichen Prüfungstermin mit den Mitgliedern der Prüfungskommission abzustimmen und hiernach den abgestimmten Termin dem/der Vorsitzenden des Promotionsausschusses Dr. sc. hum. über die Geschäftsstelle (gs.promotionsausschuss@unklinik-freiburg.de) mitzuteilen.

Der Termin für die fakultätsöffentliche mündliche Prüfung darf frühestens zwei Wochen nach der Annahme der Dissertation stattfinden und muss gemäß den Ausführungsbestimmungen mindestens über einen Zeitraum von zwei Wochen auf der Homepage der Medizinischen Fakultät angekündigt werden.

Der Termin wird – sofern er von allen Mitgliedern der Prüfungskommission bestätigt wurde und den o.g. Fristen entspricht – festgesetzt und entsprechend veröffentlicht.

 

Wie wird die Promotion abgeschlossen?

 

Nachdem die Benotung der Promotion festgelegt wurde, erhält der/die Promovierende eine Checkliste zum Abschluss des Promotionsverfahrens. Um Fehldrucke zu vermeiden, sollte unbedingt die schriftliche Aufforderung zur Veröffentlichung der Dissertation abgewartet werden.

Druckformat DIN A4, doppelseitig bedruckt, Klebebindung. Die Titelseite wird außen auf dem Kartoneinband und als erste Seite der Arbeit gedruckt. Abgesehen von den verbindlichen Formatvorgaben für die Titelseite kann die Art des Kartoneinbands (Farbe, Papierqualität) selbst gewählt werden.
Weitere Vorgaben zur formalen Gestaltung sind in den Formvorgaben des Promotionsausschusses zusammengefasst.

Prüf- und Pflichtexemplare müssen identisch sein. Wurde das Prüfexemplar in Farbdruck eingereicht, so müssen die Pflichtexemplare ebenfalls farbig gedruckt werden.

 

Wann wird die Urkunde ausgehändigt?

 

Die Ausfertigung der Urkunde erfolgt nach Veröffentlichung der Dissertation. Bis zur Übergabe vergehen in der Regel sechs bis acht Wochen. Der Doktorgrad darf erst nach Erhalt der Urkunde geführt werden.