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Neu an der Fakultät: Prof. Dr. Tilman Brummer

Prof. Dr. Tilman Brummer hat zum 1. Mai 2017 die Professur für Medizinische Zellforschung und Signaltransduktion an der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg angetreten.
Neu an der Fakultät: Prof. Dr. Tilman Brummer

Prof. Dr. Tilman Brummer

Die Professur wurde im Rahmen des Heisenberg-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtet. Sie ist am Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung (IMMZ) angesiedelt, wo  Brummer bislang als unabhängiger Gruppenleiter tätig war.

Nach seinem Biologiestudium in Freiburg hat sich Tilman Brummer bei Prof. Michael Reth am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik  Freiburg zur Signalverarbeitung in B Lymphozyten promoviert. Einen fünfjährigen Aufenthalt zur Krebsforschung absolvierte er im Labor von Prof. Roger Daly am Garvan Institute of Medical Research in Sydney, Australien.  2008 kehrte er im Rahmen des Emmy-Noether Programmes der DFG nach Freiburg zurück und baute am Zentrum für Biosytemanalyse der Universität Freiburg seine Arbeitsgruppe auf, die 2012 an das IMMZ wechselte. Schwerpunkt der Forschung von Prof. Brummer ist die Entstehung und das Voranschreiten von Tumorerkrankungen durch Veränderungen in Signalwegen, die die Vermehrung, das Überleben und die Spezialisierung von menschlichen Zellen sowie ihre Kommunikation untereinander kontrollieren.

Prof. Brummer wird an seiner neuen Stelle in Freiburg den Forschungsschwerpunkt „Onkologie und Funktionelles Imaging“ der Medizinischen Fakultät  stärken. Hierbei  wird er seine Mitarbeit im Sonderforschungsbereich 850 „Kontrolle der Zellmotilität bei Morphogenese, Tumorinvasion und Metastasierung“, dem Exzellenzcluster BIOSS und im Deutschen Konsortium Translationale Krebsforschung (DKTK) fortsetzen. Ein wichtiger Schwerpunkt seiner Arbeit zielt auf ein besseres Verständnis der Wirkmechanismen der zielgerichteten Krebstherapie ab. Dabei soll herausgefunden werden, wie Tumorzellen gegen die hier eingesetzten Medikamente Resistenzen entwickeln können. Durch diese Erkenntnisse sollen die Krebstherapien im Sinne einer personalisierten Medizin  effektiver gestaltet werden.